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Freelance Chronicles in Zeiten von Corona

#07 - Daniel Jach

Während des ersten Lockdowns saß Daniel Jach wochenlang in der Ukraine fest. Von dort aus suchte der Business Development Berater nach neuen Aufträgen. Im Gespräch mit uns erzählt er von seiner noch frischen, aber turbulenten Selbständigen-Reise. Er spricht über Weiterentwicklung, Flexibilität und den eigenen Wert – und erklärt, warum der Austausch mit anderen Freelancern so wertvoll und wichtig ist.


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Daniel Jach, 22 Jahre

Unternehmen: Daniel Jach (Freelance)

Sitz: Berlin

Selbständig seit: 01.08.2020

Zum Videointerview mit Daniel

Wer bist du und was genau machst du?

Ich bin Daniel, Kontist Kunde und seit ungefähr 1,5 Jahren Freelancer. Ich habe viele Stories, die ich gern mit euch teilen würde, und freue mich sehr, hier zu sein!

Ich bin, wie gesagt, noch ziemlich frisch in der Selbständigkeit und auch in einem eher ungewöhnlichen Bereich: Ich biete nämlich Business Development und Partnerships Development für Start-ups an, insbesondere Start-ups aus dem Ausland, die nach Deutschland kommen wollen. Ich komme zur Hälfte aus Weißrussland, kenne die Sprache und habe auch ein Netzwerk in Osteuropa. Außerdem habe ich über fünf Jahre in deutschen Start-ups in Berlin gearbeitet. Diese beiden Welten wollte ich kombinieren.

Vor meiner Selbständigkeit hatte ich normale 9-to-5-Jobs. Ab und zu habe ich nebenbei kleinere Freelance-Projekte für Bekannte gemacht. Diese Projekte wurden immer größer und irgendwann dachte ich: Okay, das mache ich auf einer Vollzeitbasis. Ich fand spannend, dass ich an verschiedenen Projekten arbeiten kann, ohne an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden zu sein.

Heute spezialisiere ich mich auf digitale Business Models, die skalierbar sind und keine speziellen regionalen Boundaries haben. Ich interessiere mich besonders für innovative Branchen wie MarTech, FinTech oder InsureTech. Das sind Branchen mit Tradition, die jetzt durch neue Ideen und neue Start-ups aufgewühlt werden. Das finde ich sehr spannend. Solche Start-ups aus dem digitalen Bereich haben in der Regel keine Probleme, ihr Geschäftsmodell in andere Länder zu übertragen. Aber die meisten haben keine Erfahrung im Land, kennen die Sprache nicht oder haben kein Netzwerk. Und hier komme ich ins Spiel: Ich gebe Zugang zum Netzwerk, entwickle Vertriebsstrategien und gewinne erste Kunden. Ich passe quasi die ganze Strategie und das Geschäftsmodell an den deutschen Markt an. Dieser Markt ist ja ein bisschen speziell und schwierig. Man sagt ja: Wenn man deutsche Kunden von sich überzeugt, dann kann man eigentlich in jedem Land erfolgreich sein. Das ist der Ruf, den wir haben. Ich bin also der erste Ansprechpartner für Start-ups, die in den deutschen Markt einsteigen wollen.

"Ich konnte nie lange in einem Unternehmen arbeiten. Das war für mich vielleicht der erste Indikator, dass ich eine andere Art der Beschäftigung brauche."

Was genau reizt dich am Freelancen? Wusstest du schon immer, dass du selbständig sein möchtest?

Tatsächlich war es gar nicht so, dass Freelancer oder selbständig sein immer mein Ziel gewesen war. Ich habe in den Jahren vor meiner Selbständigkeit immer 9-to-5 in festen Rollen gearbeitet. Das fand ich ganz gut, bin aber sehr oft gewechselt. Ich konnte nie lange in einem Unternehmen arbeiten. Das war für mich vielleicht der erste Indikator, dass ich eine andere Art der Beschäftigung brauche. 

In meinem Bekanntenkreis hatte ich mehrere Freelancer und dachte: Warum probiere ich das nicht auch aus? Ist das überhaupt machbar in dem Feld, in dem ich tätig bin? Ich hab’s dann einfach ausprobiert. Die Motivation war für mich, dass ich flexibler bin, was Arbeitszeit und -ort, aber auch die Themen und Projekte angeht. Und dass ich Neues ausprobieren und mich weiterentwickeln kann. Alles, was ich tue, tue ich zugunsten meiner Entwicklung und meiner Selbständigkeit – und nicht für irgendeinen Arbeitgeber.

Ich habe also den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Dann kam der erste Auftrag auf Freelance-Basis und dann kamen immer mehr dazu. Es gab natürlich Höhen und Tiefen, auch besonders während Corona. Das war einfach eine Situation, mit der man nicht rechnen konnte, weder als Freelancer noch als Arbeitgeber. 

Fast alle Kunden habe ich über Empfehlungen und mein Netzwerk bekommen. Ich kann nur empfehlen, eine gute LinkedIn-Seite zu haben, oder eben eine Seite, die die für euch relevanten Kontakte erreicht. Das kann goldwert sein. Zumindest bei mir hat das super funktioniert. Gerade kann ich nicht mal neue Anfragen annehmen. Ich merke, dass es wirklich sinnvoll war, von Anfang an ein gutes LinkedIn-Profil zu haben und es aktuell zu halten. Ich nutze es auch als CRM [Customer-Relationship-Management]. Es lohnt sich, in das eigene Profil zu investieren.

Auch wenn viele jüngere Menschen vielleicht sagen: Um Freelance Berater zu sein, brauche ich mindestens 20 Jahre Berufserfahrung. – Das ist Nonsens. Denn wenn du gut in dem bist, was du tust, und in deine Fähigkeiten vertraust, kannst du mit dieser Überzeugung auch deine Kunden anstecken. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert! Ich glaube, dass Freelancen und generell agileres Arbeiten momentan auf dem Vormarsch sind. Gerade Corona hat das gezeigt. Viele Unternehmen wurden gezwungen, digitaler und flexibler zu werden und vielleicht auch projektbasiert nach neuen Lösungen und Perspektiven zu suchen. Insofern glaube ich, dass es ein guter Einstiegspunkt für mich war, weil das Thema New Work, wozu ich auch Freelancen zähle, immer relevanter wird.

"Die Motivation war für mich, dass ich flexibler bin, was Arbeitszeit und -ort, aber auch die Themen und Projekte angeht. Und dass ich Neues ausprobieren und mich weiterentwickeln kann. Alles, was ich tue, tue ich zugunsten meiner Entwicklung und meiner Selbständigkeit – und nicht für irgendeinen Arbeitgeber."

Mit welchen Ängsten und Problemen hattest du zu Beginn deiner Selbständigkeit zu kämpfen?

Ich kannte mich überhaupt nicht aus mit dem Thema Freelance. Und der Begriff ist ja nicht einmal eindeutig geregelt. Ich musste mich also erstmal einlesen in die ganzen rechtlichen und steuerlichen Thematiken. Welche finanziellen Punkte fallen da an? In welche steuerlichen Fallen kann man tappen? Was muss ich beiseite legen, um auf so ein Gehalt zu kommen wie in meiner Festanstellung? Dazu gibt es im Internet nicht wirklich viel Material, vor 1,5 Jahren noch weniger. Da hat Kontist mir auf jeden Fall sehr geholfen, weil das Unternehmen auf Freelancer spezialisiert ist und Wissen teilt, was sonst kaum zu finden ist. Darauf komme ich sicher später noch zu sprechen.

Es sind also eine Menge Themen aufgetreten, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Auch so etwas wie Scheinselbständigkeit. Was ist, wenn ich nur ein Projekt habe? Ist das ein Risiko für mich? Dann musste ich mich natürlich um Social Media und andere Online-Auftritte kümmern, um Kunden zu akquirieren. Und am Anfang ist es, glaube ich, sehr relevant, zu testen. Gibt es überhaupt Bedarf für meine Dienstleistung? Wie kann ich das im Vorfeld messen? Wie viel verlange ich für meine Arbeit? Gerade am Anfang ist das Pricing echt nicht leicht, weil du keine Referenzwerte hast und nicht weißt: Ist das, was ich verlange, human? Ist es gerechtfertigt oder sogar zu niedrig, sodass ich mich selber ausbeute?

Ich persönlich bin beim Pricing sehr flexibel, weil ich merke, dass ich individuelle Lösungen anbieten muss. Es gibt Start-ups in einem frühen Stadium, die noch keine großen finanziellen Möglichkeiten haben. Da kann man z.B. erfolgsbasiert arbeiten oder die Dienstleistung anpassen und etwas minimieren und dafür einen geringeren Stundensatz nehmen. Ich glaube, man muss flexibel sein, aber auch seinen Wert kennen. Ich habe gelernt, selbstbewusster aufzutreten und zu sagen: Unter diesem Betrag arbeite ich nicht, weil es sich für mich einfach nicht lohnt. Denn ich habe auch einen Qualitätsanspruch und möchte mich nicht ausbeuten lassen.

Es gibt sicher auch mal Ausnahmen, wenn man z.B. ein Projekt macht, nicht um Geld zu verdienen, sondern um seine Tätigkeitsfelder zu erweitern, sich selbst weiterzuentwickeln oder etwas für das Branding zu tun. Das ist auch völlig okay. Denn das Schöne an Selbständigkeit ist, dass du Sachen für dich machen und Learnings für dich selbst mitnehmen kannst. Das hast du im Angestelltenverhältnis nicht.

"Ich glaube, man muss flexibel sein, aber auch seinen Wert kennen. Ich habe gelernt, selbstbewusster aufzutreten und zu sagen: Unter diesem Betrag arbeite ich nicht, weil es sich für mich einfach nicht lohnt. Denn ich habe auch einen Qualitätsanspruch und möchte mich nicht ausbeuten lassen."

Wie hast du den Beginn der Corona-Pandemie erlebt?

Das war verrückt! Vor Corona bin ich mit meiner Freundin in die Ukraine gefahren. Ich hatte einen kleinen Koffer dabei, weil wir nur ein paar Tage bleiben wollten. An dem Tag, an dem wir abreisen wollten, wurden wegen Corona die Grenzen geschlossen. Es gab einen Total-Lockdown und aus drei Tagen wurden drei Monate, die ich in der Ukraine verbracht habe – in einem mir fremden Land, das nicht mein Zuhause ist, dessen Sprache ich nicht spreche, und wo ich keine Aufträge hatte. Ich steckte also fest und musste erstmal klarkommen: Kann ich mein Business so umstellen, dass ich vollständig remote arbeite, in einer anderen Zeitzone? Die Ukraine ist auch eine andere Roaming Zone, ich musste also meine ganzen Geräte umstellen, weil ich viel kommuniziere, auch übers Telefon.

Und dann kam die Nachricht von meinem ersten und größten Auftraggeber: Wir können dich nicht mehr bezahlen. Wir sind gerade selber in einer schwierigen Lage und ziehen uns erstmal zurück aus dem deutschen Markt, damit unser Business überhaupt überleben kann. – Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war nicht in meiner gewohnten Umgebung und habe eine gewisse Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Unsicherheit gespürt. Was passiert in den nächsten Wochen und Monaten? Und da habe ich ja noch nicht ahnen können, dass die Pandemie deutlich länger dauern wird.

Gerade am Anfang meiner Selbständigkeit hatte ich keinen großen Puffer. Ich konnte mich nicht für ein paar Monate zurücklehnen und das Ganze aus der Ferne beobachten. Und ich hatte laufende Kosten: Die Miete in Deutschland, die Miete in der Ukraine, Steuerabgaben, laufende Kosten für Lizenzen, Co-Working-Space und so weiter. Ich hatte aber keine Sorge, auf der Straße zu landen, weil ich im Notfall schon irgendwie wieder an einen 9-to-5-Job gekommen wäre. Ich habe mich dann tatsächlich auch aktiv beworben – einfach, damit ich einen Plan B hatte. Ich habe gesagt: Okay, wenn es sein muss, dann mach ich das. Nicht gerne, aber wenn es gerade keinen anderen Weg gibt, mach ich das mal übergangsweise. Allerdings haben die meisten Unternehmen zu dieser Zeit ja eher Leute entlassen oder auf Kurzarbeit umgestellt. Das hätte meine Situation vielleicht auch nicht gerettet.

Aber hier kommt Kontist ins Spiel. Es herrschte wirklich viel Chaos. Keiner, nicht mal die Regierung, wusste, was passiert. Im Internet kursierten 1.000 Meinungen aus verschiedenen Quellen und man musste sich darin etwas zusammensuchen. Und da habe ich vermehrt Kontist als meinen Sparringspartner genutzt. Was passiert gerade auf dem Markt? Was gibt es für Unterstützungsmöglichkeiten? Was empfehlen andere Freelancer? Wie sieht es aus mit Krediten und Soforthilfen? Obwohl ich durch mein Studium einen gewissen Background in Steuerthemen mitbringe, habe ich viele Sachen einfach nicht verstanden. Und da hat Kontist auch in der Vereinfachung eine wichtige Rolle gespielt. Fast jeden zweiten Tag hatte Kontist [und die Kontist Stiftung] Updates, auch zu strategischen Überlegungen, hat Blog-Artikel und Webinare angeboten. An welche Themen muss ich denken? Muss ich mein Geschäftsmodell irgendwie umstellen? Da habe ich mich sehr stark eingelesen. Da waren auch Aspekte, auf die ich nie im Leben selber kommen würde, z.B.: Wie passe ich mein Business Model an? Aber auch diese psychologische Seite: Wie bleibe ich ruhig? Wie bewahre ich einen kühlen Kopf? Ich habe das Gefühl gehabt, dass wirklich an uns Freelancer gedacht wird und wir nicht im Stich gelassen werden. Es war wichtig zu wissen: Es kümmert sich jemand und setzt sich für unsere Themen ein.

"Und dann kam die Nachricht von meinem ersten und größten Auftraggeber: Wir können dich nicht mehr bezahlen. Wir sind gerade selber in einer schwierigen Lage und ziehen uns erstmal zurück aus dem deutschen Markt, damit unser Business überhaupt überleben kann. – Damit hatte ich nicht gerechnet."

Wie ging es dann für dich beruflich weiter?

Ich hatte mehrere Angebote für 9-to-5-Jobs. Angesichts der Situation war der Standpunkt der Unternehmen aber: Sie müssen froh sein, wenn Sie überhaupt was bekommen. Das war für mich nicht wirklich zufriedenstellend. Ich habe dann in Ruhe weiter gesucht, auch in meinem Netzwerk, und einen größeren Auftrag bekommen. Eine Firma aus Ungarn hatte gerade eine App entwickelt, die sich auf Lifestyle fokussiert, aber auch einen Health Aspekt hat, der in Corona-Zeiten gefragt war. Dieser Auftrag hat mich mehr oder weniger gerettet. Es ging in Teilzeit los, was nicht optimal war, aber es hat sich weiterentwickelt. Irgendwann haben sich Unternehmen dann ein bisschen an Corona adaptiert und aus Panik wurde ein eher solution-driven Ansatz: Wir gehen jetzt andere Wege. Das war für mich von Vorteil, weil Unternehmen offener wurden für neue Ideen und Lösungen. Insofern kann ich mich nicht beklagen. Vielleicht hat Corona sogar dazu beigetragen, dass ich in neuen Perspektiven denke. Ich bin auch dankbar, dass ich diese Phase hatte, in der ich operativ weniger zu tun hatte, aber überlegen konnte: Ist das richtig, was ich hier mache? Oder sollte ich andere Sachen ausprobieren? Das war eine Zeit, in der ich gezwungen war, mich umzuorientieren. Im Rückblick war das gar nicht schlecht, um auf neue Gedanken zu kommen.

Im Juni gab es dann einen Sonderflug nach Berlin. Die drei Monate in der Ukraine hatten auch schöne Seiten: günstigeres Essen, günstigeres Leben, digitale Infrastruktur. Dennoch kam ich an einen Punkt, wo ich bestimmte Termine wahrnehmen und Sachen organisieren musste. Ich dachte: Jetzt ist der Zeitpunkt, jetzt fliege ich zurück.

Das Jahr war ziemlich turbulent und ungewöhnlich. Aber auch ein Test: Wenn ich diese Zeit überstehe, dann übersteh ich alles. Da hilft eigentlich nur, den Optimismus beizubehalten und lösungsorientiert zu denken. Ich glaube, es gibt immer eine Lösung, auch wenn die vielleicht zeitweise nicht ganz ideal ist.

"Vielleicht hat Corona sogar dazu beigetragen, dass ich in neuen Perspektiven denke. Ich bin auch dankbar, dass ich diese Phase hatte, in der ich operativ weniger zu tun hatte, aber überlegen konnte: Ist das richtig, was ich hier mache? Oder sollte ich andere Sachen ausprobieren?"

Was würdest du dir von Kontist oder der Kontist Stiftung wünschen?

Ich finde, ihr macht schon sehr viel sehr gut, gerade im Bereich Blog und Information. Auch das Thema Responsiveness und Kommunikation ist mega wichtig. Gerade bei so unsicheren Themen wie Finanzen, habt ihr immer ein offenes Ohr. Bei klassischen Banken oder Finanzbehörden bekommt man nicht nach wenigen Stunden eine Antwort. Das ist aber gerade jetzt super wichtig, um die Unsicherheit zu nehmen. Insofern: Daumen hoch!

Was noch cool wäre, wäre noch mehr Austausch zwischen Freelancern. Das machen wir ja mit den Freelance Chronicles gerade auch schon. Es wäre cool, eine interaktive Community aufzubauen, die vom Austausch lebt. Und ich glaube, Kontist hat schon die richtigen Leute an Bord, um das aufzusetzen. Und ich glaube, die Community ist schon sehr engagiert und auch offen, neue Ideen und Wissen zu teilen.

"Ich habe das Gefühl gehabt, dass wirklich an uns Freelancer gedacht wird und wir nicht im Stich gelassen werden. Es war wichtig zu wissen: Es kümmert sich jemand und setzt sich für unsere Themen ein."

Danke dir von Herzen, Daniel, dass du uns mitgenommen hast auf deine kurze, aber schon sehr turbulente Selbständigen-Reise.

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