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5 Schritte, um deinem Traumkunden erfolgreich eine Idee zu verkaufen

Hast du eine Liste mit deinen Traumkunden? - Nun, die solltest du haben. Es sollte sich um eine stetig wachsende Liste handeln, in der all jene Leute und Firmen auftauchen, mit denen du unbedingt mal zusammen arbeiten möchtest. Auf der Liste sind dann letzten Endes potenzielle Kunden, die dich in ihrem Wirken beeindrucken, die Einfluss haben, die tolle Konzepte haben und solche, die einfach sehr gut in dem sind, was sie tun.

Kurzum: Auf der Liste stehen Vorbilder. Ein paar von den Leuten könnten diejenigen sein, die repräsentieren, was du selbst einmal sein willst. Und genau deshalb willst du sie ja auch als Kunden haben - denn dein Weg zum Erfolg ist gepflastert von spannenden und neuen Kunden, die etwas von dir bekommen und die dir dafür auch etwas vermitteln können. Denn schließlich wächst der Freelancer ja an seinen Aufgaben - und die werden von Kunden maßgeblich gestaltet.

Deine Ideen sind hoffentlich richtig gut, kreativ, neu und aufregend. Es gibt also viele Gründe dafür, dass dein Pitch auch bei deinen Traumkunden landen sollte. Und dann sollte deine Idee auch einschlagen und dein Traumkunde zuschlagen.

Es folgen also 5 Tipps, um deinen Traumkunden erfolgreich eine Idee zu verkaufen!

1. Beginne mit einer Liste

Mit wem möchtest du arbeiten? Mit welcher Person, mit welcher Firma, mit welchem Unternehmer? Schreibe sie alle auf. Mache dich in einem zweiten Schritt damit vertraut, wer dort dein Ansprechpartner ist und schreibe diesen direkt dazu. Füge Kontaktadressen hinzu, überlege dir auch, wen du kennst, der dir eventuell eine Kontaktaufnahme erleichtern kann und erstelle insgesamt ein kleines Register mit potenziellen Kunden, bei denen du mindestens die Akquise wagen musst.

Entdecke weiterführende Informationen. Finde zum Beispiel heraus, welche ästhetischen Vorlieben (im Sinne arbeitskontextbezogener Ästhetik) deine Ansprechpartner und die sonstigen Zuständigen haben. Finde heraus, worauf sie Wert legen und verbinde diese Erkenntnisse direkt mit Grundgedanken, was du den Leuten anbieten möchtest, wenn es so weit ist.

Was sind die speziellen Bedürfnisse dieser Leute und wer arbeitet schon für sie? Und vor allem: Was macht dich besser und anders als deine Konkurrenz? Was sind ganz konkret die Qualitäten, die dich zum Richtigen machen, um die Bedürfnisse dieser Leute zu erfüllen.

Schreibe alles auf. Darüber, wie realistisch es ist, dass du wirklich all diese Leute erfolgreich erreichst, kannst du auch später noch nachdenken. Wichtig ist, dass du dein Ziel immer in Form dieser Liste vor Augen behältst.

2. Mach deine Hausaufgaben

Du musst deinen Traumkunden kennenlernen. Du kannst natürlich nicht einfach alles über eine direkte Einsicht in dessen Kopf herausfinden, weshalb dir nur die Recherche bleibt. Schau dir an, was er macht und wie er es macht. Suche nach Artikeln und nach allem, was du über deinen Traumkunden findest. Durchforste die sozialen Netzwerke, mache dich mit bisherigen Produkten und Projekten vertraut und lies jedes Quantum an Informationen auf der Website deines Traumkunden. So kannst viel darüber lernen, was die Philosophie deines Traumkunden bei Projekten ist. Du kannst so erkennen, welcher Struktur und Gedankenwelt die Dinge folgen.

Wenn du jemanden kennst, der schon mit deinem Traumkunden gearbeitet hast, kannst du vielleicht ein paar Informationen erlangen, die dir weiterhelfen. Natürlich musst du dafür auch jemanden finden, der über Insiderinformationen reden kann (und auch darf).

Dieser gesamte Schritt ist entscheidend dafür, dass dein Pitch schließlich zielgenau und auf deinen Traumkunden ausgerichtet, ausfällt.

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3. Treibe dich herum, wo sie sich herumtreiben

Gerade Kreativschaffende umgeben sich gern mit anderen Kreativen. Da wir gerade auch bevorzugt vom Pitchen von Projektideen, die sich eher der kreativen Arbeit zuordnen lassen würden, sprechen, soll dir also auch das Folgende als grundlegender Tipp mitgegeben sein:

Auf Treffen von Kreativen und anderweitig in diesem Bereich Involvierten werden oftmals die ersten wichtigen Verbindungen geschaffen. Potenzielle Kunden treffen auf potenzielle Arbeitgeber und andere Menschen schließen sich für tolle und erfolgreiche Projekte zusammen. Grund genug also, dass du das auch mal ausprobierst und dir direkt mal ein paar Termine einträgst! Wenn du dir nicht sicher bist, wo du denn nun herumhängen sollst, dann versuche es doch mal an den folgenden Orten bei den folgenden Events:

  • Diskussionsrunden, in denen deine Traumkunden (oder ihre Vertreter) sitzen
  • Events von Vertretern der Branche und ähnliches
  • Konferenzen und Messen, bei welchen deine Traumkunden Vorträge halten oder anderweitig vertreten sind
  • Netzwerktreffen von Kreativschaffenden

Hier kannst du direkt erste Kontakte knüpfen und auch mehr über deine Kunden lernen. Gewissermaßen beginnt auf solchen Veranstaltungen bereits die Akquise, die hoffentlich zu mehr und - darum geht es ja - zu mehr gewünschten Kunden führt. Und wenn du schon einmal da bist, kannst du ja auch neue Kontakte schaffen, die dir später beim weiteren Aufbau des Kundenstamms helfen könnten.

Übrigens: Wenn du die Chance erhalten solltest, deinem Traumkunden zu begegnen, dann habe am besten direkt eine Frage parat, die du ihm schon immer mal stellen wolltest.

4. Habe eine Idee, die du verkaufen willst

Banal, nicht wahr? Aber deine Idee muss ja auch zu deinem Traumkunden passen. Sie soll also seine Bedürfnisse erfüllen und nicht unbedingt deine.

Nimm deine Kreativität und dein Genie zusammen und erstelle eine Idee, die richtig gut ist und genau zu deinem Traumkunden passt. Wie du dann auch bei folgenden Kontakten immer die Kundenbedürfnisse im Auge behältst, erfährst du in unserem Blog Artikel: Unsere Tipps für eine gute Kundenkommunikation . Schnapp dir die Fitzel in deinem Kopf und setze sie zu etwas zusammen, wovon du glaubst, dass es perfekt für deinen Kunden ist. Mache ihn bei der Ideenfindung zum Zentrum deines Projektes. Denke in seiner Philosophie und bedenke, welche Ziele dein Traumkunde verfolgt. Schließlich hast du ja lange Zeit damit verbracht, dich mit diesem Ansprechpartner zu befassen.

Bedenke genau, was du ihm da vorsetzt - denn über das Stadium des bloßen Anfragens, ob denn nicht eventuell eine Möglichkeit vielleicht in einem Gewissen Rahmen bestünde, musst du ja hinaus. Formuliere deine Idee mit der Prämisse, dass sie deinem Traumkunden gefällt.

5. Stelle deine Idee vor und verkaufe sie

Mach dir nicht zu viele Gedanken über jeden Fetzen der Email, die du hier schreibst. Sie muss ungezwungen und authentisch sein, aber das weißt du ja alles. Vielleicht ist ja eine Kombination aus lockerem Anschreiben, kurzer Vorstellung (falls derjenige dich noch nicht kennt), einem Hinweis darauf, warum du dich gerade an diese Person wendest, einem Überblick über deine Idee und eine Begründung, warum dein potenzieller Kunde davon profitieren würde, etwas für dich. Am Ende steht dann noch eine Form von "Call-to-action".

Frage den Menschen auf der anderen Seite des Computers (oder Telefons) direkt, was er davon hält, oder impliziere, dass du eine Rückmeldung erwartest. Sätze in der Form "Wenn ich eine Woche lang nichts von Ihnen höre, schicke ich noch einmal eine Erinnerung" können wirken. Allerdings darfst du es hier nicht übertreiben.

Wir wollen aber jetzt davon ausgehen, dass dein Pitch so gut ist, dass dein Traumkunde sich mindestens mit ihm befassen muss. Und damit ist die erste Hürde genommen.

Natürlich: Nicht alles funktioniert und Akquise bleibt eben Akquise. Aber du bist ja schon auf dem Level, wo du an deine Traumkunden herangehst: Ein bisschen was wirst du von deinem Business wohl verstehen, wenn du so handelst. Lass dich also nicht entmutigen, wenn etwas nicht funktioniert. Mach einfach weiter. Deine Liste mit Traumkunden sollte immer wieder wachsen und nach und nach wandern diese Kontakte in den Kundenstamm.

Wenn du also den ersten Pitch hinter dich gebracht hast und es ans Inhaltliche geht, dann bist du verdammt nah dran, einen interessierten Menschen zu einem Kunden zu machen. Das erreichst du bei deinen Traumkunden wahrscheinlich genau auf die gleiche Art, wie bei deinen anderen Kunden: Mit Qualität, Beharrlichkeit und guter Kommunikation.

Es ist eine große und bunte Welt voller Menschen, die nur auf dich und deinen Pitch warten. Du musst nur anfangen, zu handeln und einfach auf die Leute zugehen. Denn so kannst du irgendwann auf einen Kundenstamm blicken, den du dir wirklich gewünscht hast.