Alles, was du über E-Learning wissen musst | Kontist
E-Learning
Selbstständigkeit

Alles, was du über E-Learning wissen musst 

Nina Sickinger

Freelance Editor

9. Juni 2021

Durch Corona haben die Veränderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung nochmals deutlich Fahrt aufgenommen. Obwohl Deutschland in diesem Bereich sicherlich nicht unbedingt das Maß der Dinge ist, mussten sich im letzten Jahr viele Unternehmen, Institutionen, Einrichtungen etc. dringend damit befassen und vielfach auch komplett umstellen. Nicht in allen Fällen hat das sofort erfolgreich geklappt, aber unser digitales Leben ist mittlerweile trotzdem in allen Lebensbereichen spürbar: 

Ob im Beruf, in Schulen und Universitäten und auch in unserem Alltag beziehungsweise im Privatleben auf die eine oder andere Weise. Seit Anfang letzten Jahres kommt dem E-Learning mit die größte Bedeutung zu - Schulen und Unis waren lange Zeit geschlossen oder nur sehr eingeschränkt offen. Aber auch durch die Homeoffice-Pflicht und dem Wegfallen von Meetings, Konferenzen, Weiterbildungen etc. in Präsenz ist es nunmehr fester Bestandteil im Job. 

Bei E-Learning geht es natürlich um Wissensvermittlung und ich glaube, eines ist sicher, auch wenn Corona einmal vorbei ist, wird am digitalen Lernen kein Weg mehr vorbei führen. Deswegen widmen wir uns heute diesem Thema und geben Anregungen, was dafür wichtig ist. 

Warum überhaupt Weiterbildung und warum es gerade für Selbständige so wichtig ist, erfährst du hier: Man lernt nie aus - Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es für Selbstständige?

Was versteht man unter E-Learning genau?

Starten wir mal faktisch: Der Begriff kommt aus dem Englischen. Electronic Learning , kurz E-Learning, wird im deutschen Sprachgebrauch als "elektronisch unterstütztes Lernen oder auch „elektronisches Lernen“ bezeichnet. Dazu zählen alle Lern-Formen, zu deren Unterstützung unterschiedliche technische, elektronische oder digitale Medien bzw. Hilfsmittel verwendet werden - und zwar für alle Lern- und Lehrprozesse. 

Diese umfassen einerseits die Vorbereitung und die Präsentation der Inhalte und ebenfalls auch die Verbreitung zur und die Kommunikation mit der Zielgruppe. Außer dem Begriff E-Learning sind auch Synonyme gebräuchlich, wie unter anderem Computerbasiertes Lernen, Online-Lernen oder multimediales Lernen.

Kurz gesagt: Electronic Learning stellt also keine digitale Lernform per se dar, sondern ist der Überbegriff für verschiedenste Lern- und Lehrmethoden. 

Beachte: Für die Begriffsbestimmung des E-Learning gibt es zwar noch keine allgemein anerkannte Definition, doch die Diskussion darüber wird seit längerem heiß geführt. Grund dafür ist der weitgefasste Rahmen, wie E-Learning definiert wird und wie es zum Einsatz kommen kann. 

So gibt es  nicht nur die Möglichkeit, E-Learning-Methoden in didaktische und pädagogische Konzepte einzubringen und klassische Lernformen wie Kurse oder Seminare durch digitale Medien zu unterstützen (nennt sich dann elektronisch unterstützter Lernprozess). Einige Verfechter sehen übrigens nur darin die "echte" Art des E-Learnings. 

Andere gehen aber gerne noch ein Stück weiter und beziehen sämtliche verfügbaren Möglichkeiten elektronischen Lernens mit ein. Es umfasst dann unter anderem auch eigenständiges Lernen unter Zuhilfenahme digitaler Mittel.

 Als Beispiele gelten Online-Videos, die mit Erklärungen untermauert sind, einfache Artikel zu ganz bestimmten Themen oder die Verwendung von Suchmaschinen wie z.B. Google etc. auf der Suche nach einem dir unbekannten Wort oder Sujet.  

Welche unterschiedlichen Formen an E-Learning gibt es?

Welche Art an E-Learning für dich in Frage kommt, hängt 

  • wenn du Nutzer bist: von den/deinen persönlichen Anforderungen ab und was du brauchst/suchst. 
  • wenn du Anbieter bist: von der/deiner jeweiligen Zielgruppe und den zu vermittelnden Lehrinhalten ab.  

Aber welche unterschiedlichen Formen gibt es überhaupt? Hier sind ein paar Beispiele: 

Digitale Lerninhalte (auch als Web Based Training bezeichnet), hier werden der Zielgruppe Inhalte, Wissen, Informationen etc. zum Beispiel im Rahmen einer Präsentation angeboten. Die Lerninhalte werden auf einer speziellen Plattform oder über ein bestimmtes Programm über das Internet bereitgestellt. Hier ist die Art und die Länge relativ frei gestaltbar. Bei zahlreichen Varianten gibt es am Ende der Präsentation einen Test, in dem das vermittelte Wissen direkt abgefragt wird. 

Content Sharing (auch Learning Communitys) ist gerade in Schulen und Universitäten beliebt, weil hier Lernunterlagen digital mit Mitschülern und anderen Kommilitonen geteilt werden können, wie beispielsweise Notizen, Exzerpte oder Mitschriften. Über bestimmte Programme können Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Aber auch in Firmen wird dies gerne genutzt, um wichtige Inhalte oder Infos zu teilen.

Die Web Based Collaboration ist eine ähnliche Form, die allerdings genau darauf abzielt, Aufgaben etc. gemeinsam mit anderen digital zu absolvieren (während der vorgenannte Punkt diese Möglichkeit als eine von mehreren bietet). Das Praktische: Man muss sich nicht treffen und erledigt alles am heimischen Computer. Bearbeiten, Austauschen, Präsentieren.  

Das Format Video nimmt eine immer größer werdende Rolle ein. Egal ob du das Klavierspiel lernen möchtest, dir ein Video zum Aufbau eines Ikearegals  oder zu einem komplexen betriebswirtschaftlichen Thema anschaust - unter anderem die Plattform Youtube ist voll davon. 

Ob es immer einen Sinn ergibt, bleibt dem Auge des Betrachters überlassen. Denn es tummeln sich natürlich auch viele "Spinner" im Netz. Aber vor allem für das E-Learning gibt es viele tolle Angebote. Und da Inhalte, die visuell erklärt werden, oft leichter hängenbleiben als Inhalte in geschriebener Form, werden Videos immer beliebter. 

Und je nachdem wie aufwändig sie erstellt sind, desto größer der Spielraum für die Wissensvermittlung. Und dies hat sich auch für Online-Seminare, Fort- und Weiterbildungen bestens bewährt. Wie zum Beispiel:

Webinare, die sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit erfreuen. Hier geht es sozusagen um einen digitalen (Experten-) Vortrag zu einem beliebigen Thema. Das Gute daran ist, dass die Teilnehmer nicht unbedingt live daran teilnehmen müssen, sondern sich das Webinar, quasi als Aufzeichnung, später zu einem beliebigen Zeitpunkt anschauen können. 

Diese Form an E-Learning kommt vor allem dann in Frage, wenn eine große Anzahl an Teilnehmern, die sich womöglich an vielen verschiedenen Orten befinden, erreicht werden soll. 

Hier gibt es zwei weitere Blogartikel zum Thema Webinare: Warum es sich lohnt, Webinare anzubieten und generell zum Thema Digitales Lernen: Wie du mit Webinaren, Onlinetrainings und -fortbildungen die aktuelle Krisenzeit für dich nutzen kannst.

Interaktive Online-Lösungen

Fast jeder wird sich damit spätestens im letzten Jahr beschäftigt haben. Egal ob Zoom, Google-Meet und viele andere Formate haben uns die Möglichkeit digitaler und interaktiver Treffen, Meetings, Seminare, Konferenzen etc. gebracht.

Und dann gibt es noch das so genannte Mobile Learning, bei denen du digitale Lerninhalte, wie der Name schon vermuten lässt, auf mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet abrufen kannst.

Der Vollständigkeit halber sei noch das so genannte Micro-Learning erwähnt, bei dem Inhalte in viele kleine Lerneinheiten aufgeteilt werden. Gerade bei komplexen und anspruchsvollen Themen kann sich dies bewähren. Die Teilnehmer lernen sozusagen in kleinen Schritten und fühlen sich nicht überfordert. 

Und last but not least: Virtual Reality, das den meisten wahrscheinlich eher als "Spielvariante" bekannt sein dürfte. Doch auch hier gibt es einige wenige, neuartige Schulungsmöglichkeiten, für die sich die Teilnehmer mittels einer VR-Brille in einen virtuellen Raum begeben, um beispielsweise bestimmte Situationen und damit verbundene Prozesse oder Handlungen zu trainieren. Diese relativ neue Methode hat sogar schon in deutschen Unternehmen Einzug gehalten. 

Klare Vorteile, die E-Learning mit sich bringt

Eingangs habe ich es schon erwähnt, im letzten Jahr mussten alle umdenken. Niemand hätte sich bis Anfang 2020 wahrscheinlich vorstellen können, dass wir einmal eine derartige Zeit erleben werden. Leider war Deutschland in Sachen Digitalisierung nicht unbedingt Spitzenreiter und so wurden viele kalt erwischt. Vor allem auch die Schulen haben keinen wirklich guten Eindruck hinterlassen. Auch wenn jetzt ein Jahr später noch immer nicht alles reibungslos funktioniert, haben aber viele erkannt, dass wir auch langfristig um einige Errungenschaften nicht mehr herumkommen.

Gerade bei elektronischem Lernen sind etliche Vorteile zu Tage getreten. Warum also zur nächsten Fortbildung reisen und Kosten verursachen, wenn es auch im heimischen Büro oder Homeoffice geht? Vielleicht sogar besser und praktikabler als in Präsenz. 

Können die vielfältigen Optionen mit E-Learning effektiv genutzt werden, treten so einige Vorteile in den Vordergrund. Und zwar für die Nutzer/Lernenden, als auch die Anbieter:  

  • Zeitlich und örtlich unabhängig lernen 

Bei Online-Kursen oder Vorlesungen gibt es auch oft eine so genannte Anwesenheitspflicht. Das gleiche gilt natürlich auch für Meetings etc., bei denen die Teilnehmer Wissen vermittelt bekommen oder bei denen gegenseitiger Austausch Bestandteil ist. 

  • Kosten und Zeit sparen

Einer der deutlichsten Vorteile ist natürlich die Kostenersparnis. Fand früher eine Fortbildung in einer anderen Stadt statt, zu der alle Teilnehmer anreisen mussten, entstanden dem Teilnehmer selbst beziehungsweise dem Unternehmen etliche Kosten, wie Fahrt- und Übernachtungskosten, außerdem ging es zu Lasten der Arbeitszeit. Gerade für Selbständige ein wichtiger Faktor, denn keine Arbeit bedeutet kein Geld. Dennoch lassen sich Online-Weiterbildungen eventuell leichter in die Arbeitszeit integrieren, aufs Wochenende legen und durch das Wegfallen einer An-und Abreise Zeit sparen.  

  • Individuell lernen

Das Gute am E-Learning ist, gerade wenn man zeitlich unabhängig darauf zugreifen kann, dass jeder nach seinem individuellen Vermögen und persönlichen Level lernen kann. Da gibt es keinen Druck, kein Limit und Inhalte, die etwas komplizierter sind, kann man sich so oft wie nötig ansehen. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass verschiedene E-Learning-Arten miteinander kombiniert werden können, wie Hörsequenzen, Filmchen und Videos, interaktive Grafiken oder rein schriftliche Inhalte. Auch das kommt den unterschiedlichen Lerntypen zu Gute, denn manche lernen eher visuell durch bewegte Bilder, andere hören lieber zu, und wiederum andere lesen das zu Lernende gerne selbst, weil sie es sich so am besten merken. Und eine weitere Gruppe nutzt eine Kombi aus allem zusammen an effektivsten. 

  • Perfekt zu überprüfen

Es gibt ja unzählige Möglichkeiten für den Aufbau und die Präsentation von Inhalten und wie darauf zugegriffen werden kann. Egal ob etappenweise, alles auf einmal oder aufeinander aufbauend - eine besonders effektive Methode ist, dass nach jeder Lerneinheit das erworbene Wissen durch Fragen oder Aufgaben abgefragt werden kann. So sind die Teilnehmer in der Lage, einen direkten Überblick darüber zu gewinnen, inwieweit sie Inhalte verstanden haben und anwenden können. Werden diese Tests erfolgreich absolviert, wird mit der nächsten Einheit begonnen. 

  • Einfach anzupassen  

Anbieter von E-Learning-Modulen können Ihr digitales Angebot relativ einfach und schnell überarbeiten, aktualisieren und den neuen Anforderungen anpassen. Auch das spart Zeit und Kosten.

  • Selbstständiges Lernen lernen

Bekanntlich haben ja alle Dinge 2 Seiten und so gibt es neben den klaren Vorteilen des E-Learnings auch ein paar - ich würde es einmal Defizite nennen. Der Begriff Nachteil würde hier meines Erachtens zu weit führen. Außerdem lassen sich Defizite meist recht schnell beheben:  

  • Für E-Learning benötigst du technisches Wissen: Um E-Learning nutzen zu können, brauchst du natürlich einen internetfähigen Computer, du musst damit umgehen können und auch fit sein im Umgang mit Online-Medien. Auch in der heutigen Zeit haben einige Menschen hier noch Defizite oder sind nicht ausreichend mit der nötigen Technik ausgestattet. Doch mit ein wenig Hilfe kommt man schnell auf den nötigen Stand.

  • Auch für den Umgang mit etwaigen technischen Problemen solltest du gerüstet sein. Perfekt ist es natürlich, wenn du jemanden an der Seite hast, der dir in einem solchen Fall schnell und unkompliziert helfen kann. 

  • Weiter oben haben wir es als Vorteil genannt. Es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein, denn nicht jeder hat (immer) die nötige Selbstdisziplin, um das gewünschte Pensum zu schaffen. Wer sich nicht selber motivieren kann, braucht auch hier Unterstützung, um das Lernziel zu erreichen. 

  • Häufig kommt es vor, dass die Teilnehmer ziemlich allein gelassen werden. Gerade bei schwierigen und komplexen Themen ist Unterstützung aber dringend erforderlich. Auch die soziale Komponente, die bei Präsenz-Treffen vorhanden ist, entfällt. Und da beim E-Learning alles am Bildschirm stattfindet, wird man eventuell viel schneller müde.

Wir haben gesehen, es gibt zahlreiche Möglichkeiten an E-Learning-Methoden. Unterschiedliche Angebote in unterschiedlichsten Bereichen machen die  immer größer werdende Beliebtheit aus. Selbständige nutzen es unter anderem für die Weiterbildung und das Auffrischen von Wissen. Unternehmen erkennen mehr und mehr das große Potenzial zum Beispiel für Mitarbeiterschulungen. Ein großer Markt für all diejenigen, die nach einer Idee für den Start in die Selbständigkeit suchen. Wenn du also überlegst, E-Learning zukünftig selbst anzubieten, haben wir jetzt noch ein paar Anregungen, auf was dabei zu achten ist.

  • Welche Zielgruppe möchtest du erreichen und welchen Zweck hat dein E-Learning-Angebot? 

Damit dein Angebot erfolgreich wird, musst du deine Zielgruppe und deren Bedürfnisse beziehungsweise die deines Auftraggebers genau kennen. 

Also, stelle dir die Frage, wer soll angesprochen werden, was sind die Inhalte, wie können diese am besten vermittelt werden und was braucht die Zielgruppe dafür. Wenn du es schaffst, die angestrebten Teilnehmer genau dort abzuholen und das Angebot genau darauf ausrichtest, schaffst du eine grundsolide Basis. Das ist ungemein wichtig für den Erfolg.

  • Je smarter, einfacher, intuitiver und benutzerfreundlicher dein Angebot gestaltet ist, desto leichter werden die Teilnehmer damit zurecht kommen. Nichts ist schlimmer wie wenn die Teilnehmer schon anfangs überfordert oder genervt sind, weil sie nicht klarkommen. Das hat einen negativen Effekt auf die Motivation und letztlich sowohl auf den Lern-Erfolg als auch auf deinen Erfolg als Anbieter. 

  • Wie im realen Leben auch spielt immer die Atmosphäre eine Rolle. In einem zugigen, kahlen und ungemütlichen Raum mit unbequemen Möbeln  lernt es sich sicherlich nicht besonders gut. Das gleiche gilt auch fürs digitale Lernen. Hier solltest du auf die Gestaltung deines E-Learning Angebots achten. Es sollte ansprechend, übersichtlich, modern und visuell angenehmen gestaltet sein. Deine Teilnehmer sollten sich beim Lernen wohlfühlen.

  • Lege auch Wert auf eine interaktive Benutzeroberfläche. Lediglich auf starre Texte zu setzen ist auf Dauer dröge. Modernes E-Learning eröffnet dir viele interaktive und auch spielerische Möglichkeiten und Elemente. Das hält die Teilnehmer bei der Stange und sorgt neben der reinen Wissensvermittlung auch für Abwechslung und auch Spaß.  

  • Da bei vielen E-Learning-Methoden der persönliche Kontakt fehlt, ist es wichtig, diesen auf anderen Wegen mit den Teilnehmen zu suchen. Bitte sie, dir Rückmeldung zu geben, auch Kritik zu üben oder Anregungen zu Verbesserungen mitzuteilen. Sei als Ansprechpartner präsent und biete deine Hilfe bei (technischen) Problemen an. 

Das Wichtigste aber ist, dass du Feedback dazu erhältst, ob die Teilnehmer mit den Inhalten klar kommen. Die beste Schulung bringt nämlich nichts, wenn deine Teilnehmer unzufrieden sind oder aus der Kurve fliegen, weil es zu schwer, kompliziert oder unübersichtlich ist. 

Welche E-Learning-Plattformen gibt es?

Zum Schluss gibt es hier für potentielle Nutzer noch ein paar Beispiele für E-Learning Plattformen.

  • Coursera bietet Video-Vorträge von Spitzendozenten zu Themen wie Wirtschaft, Informatik, Datenverarbeitung, Sprachen und vieles mehr. Diese Plattform wird in hohem Maße für Fort- und Weiterbildungen genutzt. Auf der Website heißt es: Erwerben Sie gefragte Fähigkeiten, bereiten Sie sich auf Ihre Karriere vor, erhalten Sie ein Zertifikat oder einen Abschluss und werten Sie Ihr Unternehmen mit Schulungen und Entwicklungsprogrammen auf. (Quelle: https://de.coursera.org)

  • Auf Udemy werden derzeit 155.000 Online-Videokurse zu den unterschiedlichsten Themen angeboten. Nach eigenen Aussagen beschreibt sich die Plattform als führende globale Online-Plattform für Lerner und Lehrer und du erwirbst Skills fürs Berufs- und Privatleben. Einige Kategorien, in denen Top-Experten Kurse anbieten, sind IT, Design, Programmierung, Marketing, Business, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und vieles mehr. Die Plattform bietet auch Jobs für Dozenten. (Quelle: www.udemy.com)

  • Udacity ist eine private Online-Akademie, bei der Vorlesungen und Prüfungen erhältlich sind. Mit Partnerfirmen werden Kurse auch für die Arbeitswelt entwickelt, die Bildung mit Berufsfähigkeiten verbinden. Schwerpunkt-Themen sind Informatik, Programmierung, Physik, Mathematik, Betriebswirtschaft und Psychologie. Die Plattform ist kostenpflichtig und teilweise recht teuer. (Quelle: www.udacity.com)

  • StudySmarter ist eine beliebte kostenlose Lern-Plattform für Schüler und Studenten und alle, die noch etwas lernen möchten. Sie ist sowohl auf dem Smartphone als auch dem Computer zu nutzen. Mit StudySmarter kannst du unter anderem deine eigenen Unterlagen erstellen, Unterlagen mit der Community teilen oder darauf zugreifen und professionelle Inhalte nutzen. (Quelle: www.studysmarter.de)

  • Talent LMS ist für mittlere Unternehmen ideal. Diese Plattform zeichnet sich durch eine optimale Struktur aus und punktet mit einer äußerst guten Benutzerfreundlichkeit. Sie bietet alles, was der Nutzer braucht ohne aber überfrachtet zu sein. Es gibt eine Cloud, in der Material wie Präsentationen, Dokumente und Videos flexibel hoch- oder heruntergeladen werden können. Live-Schulungen sind ebenfalls möglich. Perfekt für Unternehmer mit einigen Angestellten. (Quelle: www.talentlms.com/)

  • SAP Litmos ist eine intelligente Cloud-basierte E-Learning Plattform mit einem großen Angebot an Online-Kursen. Die Programme können weltweit genutzt werden, sind in ihrem Aufbau für die unterschiedlichsten Themenbereiche und Lerntypen gestaltet. Zusätzlich wurden Anreize für die Nutzer geschaffen, die die Motivation und den "Ehrgeiz" steigern sollen. (Quelle: www.litmos.com/de-DE/)

  • Docebo ist besonders Nutzerfreundlich, weltweit einsetzbar und sehr auf die persönlichen Bedürfnisse der User zugeschnitten. So lassen sich über bestimmte Tools Stärken und Schwächen der Teilnehmer herausfiltern und ihnen dadurch die Unterstützung zu geben, die sie brauchen. (Quelle: www.docebo.com)

Es gibt weitere zahlreiche, wirklich gute und effektive E-Learning Plattformen, deren Nennung den heutigen Rahmen sprengen würde. Letztlich bleibt auch hier "nur" die Möglichkeit, unsere digitalen Helfer zu bemühen und sich durch die verschiedenen Angebote zu klicken und das für dich Passende zu finden.