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Das perfekte Freelancerprofil: Was ist wichtig?

23. Juni 2021

Um als Freelancer optimal erfolgreich Kunden akquirieren zu können, solltest du nicht nur deine Produkte und Dienstleistungen möglichst einladend präsentieren, sondern auch dich selbst. Dieser Beitrag fasst für dich das Wichtigste rund um dein Freelancerprofil am Beispiel eines Profils bei freelanceXpress zusammen.

Du bist Freelancer? Dann hast du in den meisten Branchen eine starke Konkurrenz. Um im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können, ist das Wichtigste, ein attraktives Profil zu haben. Es ist für dich eine professionelle und präzise Grundlage für Bewerbungen auf Projekte, die für dich und deine Kompetenzen in Frage kommen.

In diesem Profil solltest du dich als Freelancer sowohl sachkundig und seriös als auch sympathisch präsentieren. Wichtig: Das Profil, das deine Arbeit als Freelancer umreißt, sollte dem Interessenten immer aktuelle Angaben bieten. Eine regelmäßige Überprüfung und die eventuelle Aktualisierung sind also das A und O.

Denn wenn ein potenzieller Kunde den Eindruck hat, dass du dein Profil nicht richtig pflegst, könnte ihm das auch den Eindruck vermitteln, dass du dich nicht zuverlässig um dein Business und die Aufträge deiner Kunden kümmerst.


Profiltitel und Profilbild: Was macht dich aus?



Der erste Eindruck entscheidet meist. Das gilt sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Beim Profil für Freelancer sind es der Titel und das Profilfoto, die für den berühmten ersten Eindruck verantwortlich sind.

Beim Titel solltest du davon ausgehen, dass ein Interessent zwischen unterschiedlichen Freelancern wählen wird. In diesem Zusammenhang kann es sein, dass er zunächst die Überschriften einzelner Profile überfliegt. Der Titel ist also in vielen Fällen etwas, was die Basis für die engere Auswahl zwischen dir und anderen Freelancern ist. Er sollte treffend und knapp, aber mit hoher Präzision gestaltet sein.

Die exakte Beschreibung der Tätigkeit ist für den Interessenten die wichtigste Information - braucht er deine Leistung oder braucht er sie nicht? Es macht keinen Sinn, dass du beim Profiltitel ungenau oder gar unehrlich bist. So etwas rächt sich spätestens bei der Erteilung des Auftrags, den du dann vielleicht nicht korrekt ausführen kannst. Damit verärgerst du den Kunden und du schadest deinem Ruf als Freelancer.

Auch dein Profilbild solltest du wirklich sorgfältig auswählen. Zunächst ist es wichtig, dass es von einem Profi erstellt worden ist. Das bedeutet im Klartext: Es darf nicht verwackelt oder unscharf sein. Man wird sonst vermuten, dass du auch bei deiner beruflichen Leistung nicht hochwertig ablieferst. Das Foto, das dich als Freelancer repräsentiert, sollte dich idealerweise im Halbprofil darstellen.

Von hoher Bedeutung ist auch ein seriöser Hintergrund: Das Bild sollte dich nicht im Fitnessstudio oder im Urlaub zeigen. Auch Selfies wirken unprofessionell und sollten daher unbedingt vermieden werden. Als Freelancerin solltest du dich zudem nicht überschminkt präsentieren. Rund um einen eventuellen Dresscode gibt es einen Unterschied zu den Bewerbungsfotos für die klassischen Berufe. Bei Freelancern aus dem kreativen Bereich ist der Dresscode um einiges freier als bei anderen Branchen. Du kannst also ruhig etwas hipper rüberkommen. Und für alle Fotos gilt natürlich: Ein Lächeln macht sympathisch!

Deine Informationen im Bereich "Über mich"

Anders als beim Titel deines Profils als Freelancers ist die Beschreibung deiner Tätigkeiten nun natürlich um einiges detaillierter. Allerdings solltest du auf das eine achten: Ein Mittelmaß in der Länge ist ideal - du solltest den Interessenten nicht mit einer Unzahl von Fakten erschlagen, sondern ihm wirklich relevante Infos präsentieren, die für die Auswahl bedeutsam sind.

Neugier und echtes Interesse rund um dein Profil als Freelancer wirst du nicht damit wecken, dass du deine Hobbys integrierst. Wichtig ist es, deinen Abschluss und deine Kenntnisse aufzuführen und dabei insbesondere dein Spezialwissen zu fokussieren, das für ein spezielles Projekt Relevanz hat. Fachbereich und Kenntnisse sind auch in dem Kontext entscheidend, weil du mit ihnen durch Unternehmen, die dich beauftragen könnten, online unter dem Schlagwort auffindbar bist.

Die Suchmaschinenoptimierung - SEO - spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch Sprachkenntnisse solltest du in diesem Zusammenhang angeben.

Die Angabe des Standorts ist ebenfalls empfehlenswert: Obwohl in der Ära der Digitalisierung viel remote abgewickelt wird, ist es nicht selten so, dass manche Unternehmen nach regionalen Anbietern und Freelancern recherchieren. Denn trotz der digitalen Durchführung vieler Prozesse ist es dann machbar, auch einmal ein gemeinsames Meeting im Büro zu organisieren.

Präsenzen im Web - klassische Website und Social Media Kanäle sind ebenfalls ein Element im umfassenden Profil der Freelancer - wenn diese auch wirklich professionell gestaltet und gut gepflegt sind.

Der Download für den Interessenten muss sicher und komfortabel möglich sein. Ideal ist es, wenn du einen Kurzüberblick inklusive CV und Referenzen hochlädst. Wähle dafür ein angemessenes Dateiformat - entweder ein Word-Dokument oder ein gegen Änderungen geschütztes PDF. Zudem solltest du zur deutschen eventuell auch eine englische Version des Profils für deine Präsentation als Freelancer verfügbar machen.

Wenn du die Angabe von Stundensatz und dessen Kalkulation machst, ist eine ehrlich und realistisch umgesetzte Preisgestaltung für den seriösen Eindruck unbedingt empfehlenswert. Du solltest eine Spanne angeben und dabei berücksichtigen, dass auch die beauftragenden Unternehmen ein begrenztes Budget haben. Deine Kalkulation solltest du so gestalten, dass keine utopischen Preise herauskommen.

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Referenzen in das Profil integrieren



Deine Projekthistorie ist für den potenziellen Kunden besonders interessant. Denn sie ist es, die die angegebenen Kenntnisse nachweist. Sie fungiert als Zeichen für dein Know-how und schafft Vertrauen in deine Kompetenz und Kreativität, in deine Seriosität und deinen Service und in die breitgefächerte Palette deines Angebots, das Kunden zufrieden stellt.

Es ist ideal, wenn du die Referenzen im Rahmen eines kompakten, aber aussagekräftigen Überblicks zusammenstellst. Die wesentlichen Elemente der Projekte, die du dabei herausstellen solltest, sind die Projektart, der Auftraggeber, die genaue Tätigkeit und eventuell auch die Dauer - was bei kreativen Projekten manchmal etwas schwer sein kann, weil diese entweder dauerhaft oder aber auch sehr kurz - zum Beispiel bei einer Logoerstellung - sind.

Perfekt ist es, wenn du eine lückenlose Historie nachweisen kannst. Dies demonstriert, dass du im Business etabliert bist, weil du gute Arbeit ablieferst. Auch von zufriedenen Auftraggebern geschriebene Referenzen sind wichtige Elemente, die die Akquise neuer Kunden deutlich erleichtern können.



Das Portfolio

Die direkte Verlinkung auf aktuelle beziehungsweise bereits erstellte Projekte ist für den Interessenten ideal. Mit einem Mausklick kann er sich einen umfassenden Eindruck machen. Diese Einblicke in den individuellen Stil sind gerade im kreativen Bereich von hoher Relevanz. Auch beim Portfolio ist es das A und O, dass du Aktualität bietest. Und noch etwas ist wichtig: Achte auf das Einverständnis der Kunden vor der Veröffentlichung der sie betreffenden Referenzen. Dies einzuholen, ist deine rechtliche Pflicht.


Mit professionellem Profil durchstarten



Fazit: Für deinen Erfolg als Freelancer ist die Erstellung eines professionellen Profils eine wirklich wertvolle Investition. Du solltest es sorgfältig und einzigartig gestalten. Es ist eine Art Visitenkarte, die die Basis für deine Etablierung im kreativen Business ist.

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Dabei sind wir aktiv gegen Preisdumping. Dadurch, dass nicht nur Freelancer ihren Stundensatz angeben, sondern auch Unternehmen bei ihrer Projektausschreibung das Budget ausweisen, können Freiberufler einfach selbst schon vor der Bewerbung entscheiden, ob die angegebenen Aufgaben und das Budget zu ihnen passen.