facebook-pixel

Wie werde ich Dawanda-Verkäufer?

Du bist kreativ und hast Freude daran, schöne und nützliche Dinge zu entwerfen oder selber zu machen? Das Verkäuferportal von Dawanda macht es dir leicht, einen eigenen Shop im Internet zu eröffnen und haupt- oder nebenberuflich Dawanda Verkäufer zu werden. Über sieben Millionen Nutzer kannst du über das Portal von Dawanda erreichen. Als Mitglied bei Dawanda gehörst du zu einer Community von Menschen, die besondere Produkte schätzen. So kommst du leicht in Kontakt mit Gleichgesinnten, die sich ebenfalls für neue Ideen und vielseitig verwendbare Materialien begeistern. Registriere dich einfach mit einem Mitgliedsnamen, der zu deinem Shop passt, auf dem Verkäuferportal. Dann bekommst du eine Bestätigungsmail mit einem Link, den du anklicken musst. Unter der Rubrik "Mein Dawanda" findest du dann die Kategorie "Artikel & Shop" und gehst darin einfach auf "Dawanda-Shop eröffnen." Dort gibst du deine Adresse und Bankverbindung ein und dazu eine kurze Präsentation deines Shops. Über "Artikel einstellen" kannst du deine virtuellen Regale füllen, und schon bist du Dawanda Verkäufer.

Wer kann oder darf bei Dawanda verkaufen? Welche Vorschriften gibt es?

Ob Genähtes oder Gestricktes, Schmuck, schöne Dinge für Haus und Garten oder auch Beauty-Produkte und Kulinarisches - wer volljährig ist und Lifestyle-Produkte oder Kunstwerke selbst entwirft oder in Handarbeit herstellt, die eine Besonderheit bieten und nur in kleinen Mengen vertrieben werden, kann Dawanda Verkäufer werden. Schau dir einfach die Kategorien an, die bei Dawanda angeboten werden. Du kannst als Privatperson Dawanda Verkäufer werden oder als juristische Person, d.h. als Firma in einer bestimmten Rechtsform (z.B. GmbH). Alle Produkte, die du verkaufen möchtest, müssen individuell selbst hergestellt werden, in Handarbeit oder als Kleinserie. Es darf also keine in großen Mengen gefertigte Serienproduktion sein.

Du kannst auch Artikel verkaufen, die jemand anderes hergestellt hat. Dazu musst du Namen und Adresse des Herstellers angeben und nachweisen können, dass er dich mit dem Weiterverkauf beauftragt hat. Auch diese Artikel müssen natürlich handgefertigt und nur in kleinen Mengen hergestellt sein. Bei Artikeln aus der sogenannten "Dritten Welt" oder Schwellenländern musst du darauf achten, dass sie aus fairem Handel stammen.

Vintage-Artikel

Außer selbst hergestellten Waren kannst du auch Vintage-Artikel in der dafür vorgesehenen Kategorie verkaufen. Vintage-Artikel sind Artikel in hoher Qualität, die mindestens 20 Jahre alt sind. Sie müssen gut erhalten sein. Auch mit Vintage-Artikeln, die du aufgearbeitet oder verändert hast, kannst du Dawanda Verkäufer werden.

Material verkaufen

Weil es bei Dawanda um Kreativität und Selbermachen geht, gehört auch das Material für die Herstellung der Eigenproduktionen der Dawanda Community zu dem Angebot des Dawanda Shops. Alles, was zu besonderen Produkten verarbeitet werden kann, darfst du hier verkaufen. Das kann selber hergestelltes Material sein, aber auch Rohstoff oder Zubehör aus industrieller Produktion. Hier ist es auch nicht notwendig, dass nur kleine Serien hergestellt werden. Es kommt darauf an, dass das Material zur Art der bei Dawanda verkauften Dinge passt.

Du siehst, dass du einge Verkaufsmöglichkeiten hast, wenn du Dawanda Verkäufer werden willst.

Was gibt es für rechtliche Vorschriften?

Wenn du Dawanda Verkäufer werden willst, ist es für dich wichtig, einige grundlegende Rechtsvorschriften zu beachten. Informiere dich am besten direkt bei Dawanda, was alles dazugehört.

Gewerbe anmelden

Wenn du Dawanda Verkäufer werden willst, solltest du folgende Reihenfolge einhalten: Nach der Anmeldung deines Shops auf der Internetseite von Dawanda sollte für dich direkt die Gewerbeanmeldung auf dem Programm stehen. Als Dawanda Verkäufer von Produkten, die du für den Verkauf produzierst, bist du dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Nur in wenigen Ausnahmefällen kannst du als Privatperson Dinge in deinem Shop verkaufen. (Genauere Angaben dazu findest du im Abschnitt "Privat oder gewerblich verkaufen")

Fairer Umgang

Wenn du Mitglied der Community und Dawanda Verkäufer werden willst, verpflichtest du dich, mit anderen Mitgliedern und Kunden freundlich, respektvoll und fair umzugehen. Kläre Meinungsverschiedenheiten und Fragen daher immer schnell und professionell.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für einige Fragen im Zusammenhang mit dem Verkauf musst du eigene Angaben in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) machen. Darin geht es vor allem um die Zahlungsbedingungen, Lieferzeiten, Widerrufsrecht, Gewährleistung, Gerichtsstand usw., die du jeweils für deinen Shop individuell festsetzen musst. Sie müssen in deinem Shop für die Kunden veröffentlicht werden. Dafür gibt es ein eigenes Textfeld in deinem Dawanda Shop.

Auszeichnungspflicht

Wichtig ist außerdem, dass du die Vorschriften zum Verbraucherschutz beachtest. Dazu gehört zunächst einmal die Auszeichnungspflicht. Informiere dich genau, welche Angaben du zu deinen Produkten machen musst und nach welchen Richtlinien du deine Ware beschreiben musst. Für einige Produkte gelten besondere Kennzeichnungspflichten, z.B. für Lebensmittel, Kosmetik oder Kinderspielzeug, aber auch für Textilien, damit Verbraucher vor möglichen Unverträglichkeiten oder Gefahren gewarnt sind.

Impressumspflicht

Das Impressum zu deinem Shop ist sozusagen dein Händlerausweis im Netz und enthält die wichtigsten Angaben zu deiner Person oder Firma, wie den vollständigen Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Bei bestimmten Produkten sind außerdem spezielle Zulassungen für den Handel nötig, auf die im Impressum auch hingewiesen werden muss.

Datenschutz

Datenschutz ist auch für deinen Shop ein wichtiges Thema. Die Vorschriften dazu regelt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Gehe sorgfältig mit den personenbezogenen Daten deiner Kunden, wie Name und Anschrift um. Sie dürfen auf keinen Fall von Dritten eingesehen werden. Achte vor allem darauf, wenn du diese Daten speicherst.

Preisangaben

Preise müssen so angegeben werden, dass die Kunden auf Anhieb klar erkennen, was sie bei dir für einen Artikel bezahlen müssen. Dazu gehören z.B. Angaben, ob Artikel einzeln oder in bestimmten Mengen verkauft werden und wie hoch Mehrwertsteuer und Versandkosten sind.

Widerrufsrecht

Kunden haben viele Rechte im Hinblick auf Umtausch und Rücksendung. Informiere dich auch hier genau. Welche Möglichkeiten du deinen Kunden anbietest und wie der Widerruf geregelt ist (Versandart, Kosten, Frist) musst du in deinem Shop angeben.

Privat oder gewerblich verkaufen?

Privat verkaufen

Aus rechtlicher Sicht handelst du als Verbraucher und damit privat, wenn du nur gebrauchte Einzelteile aus deinem Privathaushalt verkaufst. Es geht also dabei um Second-Hand-Verkäufe von Dingen, die ursprünglich für den eigenen Bedarf angeschafft oder hergestellt wurden, und die du nun, aus welchen Gründen auch immer, verkaufen möchtest. Das funktioniert ähnlich wie Gelegenheitsverkäufe auf dem Flohmarkt. In diesem Fall handelst du nicht unternehmerisch und bist daher kein gewerblicher Verkäufer.

Gewerblich verkaufen

Anders sieht es aus, wenn du Dinge verkaufst, die du entweder nur hergestellt hast, um sie zu verkaufen oder die du für den Weiterverkauf von anderen eingekauft hast. Dazu gehören auch Sachen, die du bearbeitet oder weiterverarbeitet hast. Entscheidend ist der Zweck, also die Absicht, die Produkte zu verkaufen. Es kommt auch nicht darauf an, wieviel Geld du dabei verdienst. Alles, was du nicht für den eigenen Bedarf produzierst oder einkaufst, gilt als gewerblich verkauftes Produkt. Wenn du gewerblich handelst, bist du Unternehmer und somit verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden und entsprechende Steuern zu zahlen.

Muss ich immer ein Gewerbe anmelden?

Grundsätzlich musst du ein Gewerbe anmelden, sobald du mit dem gewerblichen Verkauf von Waren beginnst, also aktiv etwas unternimmst, was für den Verkauf notwendig ist (Material einkaufen, Räume anmieten). Das Gewerbeamt gibt deine Anmeldung dann automatisch auch an das Finanzamt und die Handelskammer weiter.

Nur wer privat etwas verkauft oder als freier Künstler arbeitet, braucht kein Gewerbe anzumelden. Die Entscheidung darüber, wer als Künstler einzustufen ist, und wer als Gewerbetreibender, ist oft nicht einfach zu treffen. Dies solltest du auf jeden Fall dem Gewerbeamt bzw. dem Finanzamt überlassen und dich immer erst einmal dort anmelden, wenn du Dawanda Verkäufer werden willst.

Weitere Hinweise zur Gewerbeanmeldung findest du in unserem Blog Artikel "Gewerbe anmelden - Schritt für Schritt zum eigenen Gewerbe" .

Wie sollte der Dawanda Shop aussehen?

Die Gestaltung deines Dawanda Shops ist dein Aushängeschild im Internet. Mit einigen Hilfsmitteln kannst du deinem Shop ein individuelles, persönliches und ansprechendes Aussehen geben, das zu den Produkten passt, die du anbietest.

Über deine Shop-Einstellungen kannst du z.B. ein Shop-Banner hochladen, das du entweder aus einer Reihe von Vorlagen aussuchen oder mit einem Grafikprogramm gestalten kannst. Hier kannst du z.B. ein Logo oder andere Gestaltungselemente mit Wiedererkennungswort einfügen.

Dein persönlicher Profiltext und ein Profilfoto geben deinen Kunden Gelegenheit, mehr über dich und deine Produkte zu erfahren. Erzähle einfach, was dich an deinen Produkten fasziniert, wie du sie herstellst und wie du dazu gekommen bist, sie zu verkaufen.

Richte ein eigenes Schaufenster ein, in dem du ein paar besonders schöne Stücke präsentierst.

Was muss ich beachten? Welche Tipps gibt es?

Wenn du Dawanda Verkäufer werden möchtest, solltest du deine Produkte individuell beschreiben, aber auch so, dass deine Kunden sich gut vorstellen können, wie dein Produkt beschaffen ist und worin die Besonderheit liegt. Formuliere deine Beschreibung so, dass sie die Fantasie deiner Kunden anregt und sie neugierig macht, oder dass sie sich schon genau vorstellen, wozu sie deine Produkte gebrauchen können. Wichtig ist außerdem, dass du die richtige Kategorie für deine Ware findest. Auch mit der Wahl der richtigen Stichworte zur Beschreibung deiner Produkte machst du es Kunden leichter, deine Produkte zu finden.

Sollte ich Suchmaschinen-Optimierung für den Dawanda Shop betreiben?

Suchmaschinen können Kunden helfen, schnell und gezielt das richtige Produkt zu finden, und sie können dir helfen, mit deinem Shop nicht in der riesigen Menge der Internet-Angebote unterzugehen. Damit Kunden über Suchmaschinen schneller in deinen Shop geführt werden, solltest du passende Keywords als Suchbegriffe für deine Produkte finden. Sie sollten nicht nur dein Angebot möglichst treffend beschreiben, sondern auch den typischen Begriff verwenden, den deine Kunden dafür benutzen. Es lohnt sich, etwas Zeit und Fantasie in die Formulierung der Keywords zu investieren. Auch der Name deines Shops und die Beschreibung sollten im Hinblick auf die Funktion der Suchmaschinen präzise und aussagekräftig formuliert sein.