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Die Folgen des Coronavirus für uns Selbständige

Kontist in Zeiten der Corona-Krise

Zunächst einmal hoffen wir, dass dich dieser Blog Post gesund und wohlauf findet. Letztendlich ist ohne Gesundheit, wie man so schön sagt, alles nichts. Darüber hinaus müssen wir auch klarstellen: Wir sind keine Ärzte oder gar Virologen, die euch mit Tipps zum Thema Gesundheit beiseite stehen können. Was wir tun können, ist euch zu zeigen, dass ihr als Selbständige in der Corona-Krise nicht alleine dastehen müsst. Wir können euch zeigen, wie Kontist mit remote work den betrieblichen Ablauf aufrecht erhält und gleichzeitig seiner Verantwortung nachkommt – gegenüber seinen Mitarbeitern, aber auch gegenüber der Bevölkerung an sich. Wie wir alle in den vergangenen Tagen gelernt haben, geht es um die Abflachung der Verlaufskurve des Virus. Entsprechend arbeiten bei Kontist ab sofort alle remote im Home Office. So minimieren wir die Kontaktpunkte und versuchen, mögliche Übertragungsketten gar nicht erst entstehen zu lassen.

Entschädigung für Selbständige

Der Staat hat für Fälle, in denen ihr durch eine Quarantäne an der Ausübung eines Projekts gehindert werdet, die Möglichkeit einer Entschädigung geschaffen. Geregelt wird das durch das Infektionsschutzgesetz - IfSG und die genauen Entschädigungsregelungen findet ihr hier (Vorsicht, Gesetzestext in Juristendeutsch). Eine aus unserer Sicht ganz pragmatische Zusammenfassung der Möglichkeiten hat die Redaktion von Finanztip hier zusammengefasst. Aus unserer Sicht ganz wichtig: Eine freiwillige Quarantäne zählt dabei nicht als Entschädigungsgrund! Die Entschädigung für Selbständige gibt es nur, wenn ihr durch eine vom Gesundheitsamt attestierte Ansteckungsgefahr zuhause in Quarantäne bleiben müsst und nicht arbeiten könnt. Dafür muss ein Antrag beim Gesundheitsamt gestellt werden. Die Entschädigung bemisst sich an früheren Einnahmen und wird geschätzt. Die Redaktion der TAZ war so freundlich, einen Verdienstausfallentschädigung-Antrag nach Infektionsschutzgesetz zu verlinken – auf den Seiten der Regierung in Niederbayern und dem bayerischen Formularserver, in Berlin scheint die TAZ nicht fündig geworden sein. Dieser Antrag ist dann natürlich an die Regierung in Niederbayern adressiert und ihr fragt euch, an wen ihr den Antrag adressieren müsst. Wir auch. Dazu hat die Redaktion von freelance.de hier die Information, dass dies Ländersache ist und von Bundesland zu Bundesland verschieden sein kann. Die Landesdirektion Sachsen hat dies hier bereits bekanntgegeben und gleichzeitig eine Frist von 3 Monaten für die Einreichung der Anträge nach Tätigkeitsunterbechung festgelegt. Für alle anderen Bundesländer gibt es den Rat, die örtliche IHK als Anlaufstelle zu nutzen. Aber vielleicht schaffen wir von Kontist es, diese Informationen je Bundesland in einem Update hier bereitzustellen.

Wer erfährt staatliche Unterstützung – eine Petition

Viele haben die Finanzkrise noch gut in Erinnerung. Ebenso präsent dürfte das "zweierlei Maß" sein, mit dem der Staat Hilfe geleistet hat. David Erler aus Leipzig kann sich wohl auch noch gut erinnern und hat direkt eine Petition angestoßen, in der er von der Bundes- und den Landesregierungen fordert, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen und Firmen sowie deren Angestellte zu konzentrieren. David fordert vor allem auch die mitunter wesentlich prekärere Lage der Freiberufler und Kunstschaffenden zu berücksichtigen und die Finanzhilfen möglichst unbürokratisch auf diese Gruppe auszuweiten. Das finden wir gut ! Stand 14.03.2020 22:00 Uhr teilen fast 137.000 Unterstützer diese Meinung und haben die Petition mit dem Titel 'Hilfen für Freiberufler und Künstler während des #Corona-Shutdowns' gezeichnet.

Wie geht es mit Kontist und Corona weiter?

Wenn wir das so genau wüssten, wäre uns einiges an Unsicherheit genommen. Täglich gibt es in den Medien neue Meldungen, auf sozialen Kanälen werden oft Wortmeldungen aus betroffenen Gebieten geteilt, die allesamt einen Grundtenor haben: Unterschätzt die Lage nicht. Zwar sehen wir keinen Grund, in Panik zu verfallen, jedoch nehmen wir die Situation sehr ernst. Natürlich ist Vorsicht geboten und wer den ÖPVN und größere Menschenansammlungen meiden kann, sollte das tun. Eine Quelle, die für uns valide wirkt, ist der Podcast von Prof. Dr. Christian Drosten, der in den letzten Tagen als umsichtiger und gut erklärender Virologe zu einem der Top-Experten dieser Krise geworden ist. Hier findet ihr, unabhängig ob selbständig oder nicht, sachliche und fachlich fundierte Informationen. Darüber hinaus bestimmt letztendlich der Gesetzgeber, welche Einschränkungen noch auf uns zukommen.

Kontist selbst macht unaufgeregt remote weiter, ohne dass wir Einschränkungen in unserem Service oder der Entwicklung haben werden. Kleinere Hindernisse, wie ein fehlender Monitor in ausreichender Größe oder ein vernünftiger Bürostuhl für eine längere Arbeit im Home Office, werden natürlich unbürokratisch gelöst. Und diese lösungsorientierte Mentalität wird uns dann in der kommenden Zeit auch in die Lage versetzen, uns noch ein paar Gedanken zu machen, wie wir den Selbständigen in der aktuellen Lage helfen können. Solltet ihr Anregungen haben, meldet euch einfach unter support@kontist.com.

In diesem Sinne: Bleibt gesund und wascht eure Hände.

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