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Wie werde ich erfolgreicher in dem, was ich tue?

Gut, Silvester ist schon einige Zeit her. Spätestens jetzt sind wir längst frustriert, weil die guten Vorsätze fürs neue Jahr mal wieder grandios gescheitert sind. Die Ziele waren hoch, die Motivation auch – ja zum Ende des alten und zum Start des neuen Jahres malt man sich die Zukunft rosarot. Eine Zukunft, in der alles besser wird, wir endlich das neue tolle Projekt angehen, 10 Kilo abnehmen, das Rauchen aufhören, fitter werden, den Job wechseln oder die Selbständigkeit vorantreiben. Wir waren freudig erregt, nur um dann wie jetzt im Mai festzustellen, dass nichts oder nur ein Minimum von alledem geklappt hat. Und das Fatale daran ist: der Frust ist umso größer als wenn wir auf der Silvesterparty einfach nur gefeiert und den Start ins neue Jahr genossen hätten.

Was steht meinem Erfolg im Weg?

Aber es ist glücklicherweise nie zu spät. Denn gute Vorsätze sind an 365 Tagen möglich, zu jedem Zeitpunkt und zu jeder Tageszeit – nur um die reale Umsetzung musst du dich dann schon konkret kümmern. Das Thema Erfolg ist ein sehr umfassendes. Für viele Menschen hat es vor allem im Beruf Priorität. Das stimmt zwar, aber erfolgreich sein, das kann man auch in der Familie, in der Beziehung, in Freundschaften, im Sport und vieles mehr. Und für alle Bereiche gilt: Es gibt einige Dinge, die dir diesbezüglich im Wege stehen können. Um die wollen wir uns heute kümmern. Ein paar Anregungen folgen.

Tipps für mehr Erfolg

Tipp 1: Aufmerksam sein und erkennen.

Wären wir ehrlich, müssten wir uns eingestehen, dass wir oft faul und nicht genügend diszipliniert sind. Es gibt zwar Menschen, denen scheinen die Attribute Disziplin und Tatendrang in die Wiege gelegt worden zu sein, aber viele versuchen es immer wieder, und schaffen es einfach nicht, den Fokus und ihre Ziele im Leben zu halten. Wenn du dich jetzt dabei ertappst, dass es in dir ein leises “Ja”, ein leichtes Erkennen oder auch die gegenteilige Reaktion „also so ist das bei mir ja gar nicht“ gibt – sei versichert, dann haben diese Worte den Nagel auf den Kopf getroffen. Dem Menschen wird allgemein nachgesagt, er sei ein Gewohnheitstier. Und leider können wir hier nur zustimmend nicken. Haben wir es uns in unserem Leben so richtig bequem gemacht, muss man sich ja nicht mehr anstrengen. Sprich wir werden faul. Alles läuft irgendwie ganz ok. Gut, der Erfolg lässt etwas zu wünschen übrig. Aber was soll's, ist doch alles prima. Das gilt für unser Berufsleben genauso wie für alle anderen Lebensbereiche auch.

Aber hey, aufwachen! Das Leben ist kein ruhiger Fluss, auf dem man Jahrzehnte dahin dümpelt. Das Leben ist voller Überraschungen und einem steten Wandel durchzogen. Wir verändern uns, unsere Prioritäten ändern sich. Und unsere Ansprüche und Anforderungen auch. Das ist gut so, denn damit bleibt es spannend. Sicher auch mal schwierig oder Probleme kreuzen unseren Weg. Aber immer aufregend. Bestenfalls. Und jetzt nochmal: Haben wir es uns erst mal bequem gemacht, hat es die Veränderung schwer in unserem Leben Fuß zu fassen.

Also, Tipp Nummer 1: Raus aus der Komfortzone. Es ist ganz schön, sich dort ab und an mal aufzuhalten. Aber wenn in deinem Leben etwas passieren soll, dann komm in Bewegung. Überwinde deinen inneren Schweinehund, trenne dich von alten Gewohnheiten und richte deinen Fokus bzw. deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die du verändern willst oder musst. Das bezieht sich übrigens auf deine gesamten Lebensumstände. Denn alles spielt zusammen. Auch wenn du dich zum Beispiel beruflich verändern willst, musst du eventuell auch privat etwas anders machen oder umgekehrt.

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Tipp 2: Ehrlich sein und unbequeme Wahrheiten annehmen.

So, du bist aus deiner gemütlichen Ecke hervor gekommen, jetzt geht es darum, die Dinge genau zu benennen und aufzulisten, wo Handlungsbedarf besteht. Sei ehrlich mit dir, auch wenn es ungemütlich erscheint. Denn die Dinge, die deinem Erfolg im Wege stehen, sind nicht die, die dir augenscheinlich sofort einfallen bzw. an der Oberfläche ersichtlich sind. Die eigentlichen Hemmschuhe stehen meist ein paar Stockwerke weiter unten. Dort schlummert die Wahrheit viel eher und die ist nicht immer bequem. Aber genau da geht es lang. Sonst ist jeder Effekt, den du tust, nur oberflächlich und schnell verpufft.

Also, Tipp Nummer 2: Gehe der Wahrheit auf den Grund. Wenn du ehrlich zu dir bist, wirst du die Punkte erkennen, die in deinem Leben nicht rund laufen und wo genau dein Handlungsbedarf besteht.

Tipp 3: Nicht nur drüber reden, sondern tun.

Gut, deine innere Wahrheit zu erkennen ist das eine. Konkret ins Handeln zu kommen etwas ganz anderes. Aber eine Falle, in die wir leicht tappen, ist, dass wir große Reden schwingen, was für Erkenntnisse wir gewonnen haben und was wir ab jetzt tun bzw. alles verändern werden. Bleibt es in diesem Stadium, verhält es sich wie mit den Silvester-Vorsätzen: sie laufen ins Leere. Um wirklich etwas zu verändern, musst du dich um deinen Erfolg tatsächlich kümmern und das erfordert Aktivität.

Also, Tipp Nummer 3: Werde aktiv und gehe konkrete Schritte. Es müssen nicht immer die großen sein. Auch kleine Schritte haben oft einen riesigen Effekt.

Tipp 4: Handle jetzt.

Ja, jetzt weiß ich genau, was ich tun muss, um meinen Erfolg anzuschieben. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Kommt dir dieser Satz bekannt vor? Manchmal bringt die Erkenntnis allein zwar schon einen ungeheuren Schub mit sich. Du fühlst dich plötzlich voll motiviert, weil dir die Erkenntnis aus den oben genannten Punkten wie Schuppen von den Augen gefallen ist. Aber wenn du dann nicht direkt aktiv ins Handeln kommst, sitzt du mir nichts, dir nichts wieder bequem auf deiner Coach. Ich weiß ja nun, was Sache ist. Und?

Also Tipp Nummer 4: Handle immer sofort. Wenn du zum Beispiel erkannt hast, dass du dich beruflich verändern willst, beginne mit konkreten Zielen. Wenn du schon weißt, in welche Richtung es gehen soll, erkundige dich über die Möglichkeiten. Wenn du das noch nicht weißt, suche dir Unterstützung für die Suche nach dem erfolgreichen Projekt. Verfolge ab heute dein Ziel – und zwar täglich.

Tipp 5: Steine aus dem Weg räumen.

Lass dich von eventuellen Rückschlägen nicht abschrecken. Manchmal musst du vielleicht einen kleinen Umweg einlegen. Falls die eine Tür verschlossen ist, suche dir eine andere. Wenn du fokussiert bleibst, findest du sie auch. Nicht jeder Weg ist reibungslos zu meistern, gerade wenn es sich um große und tiefgreifende Veränderungen handelt. Wenn du dein Ziel/deine Ziele konsequent verfolgst, wird sich der Erfolg einstellen, mal früher, mal auch etwas später. Auch Geduld ist ein guter Begleiter. Stell dir beispielsweise vor, du warst Jahre lang erfolglos im falschen Beruf unterwegs – damit hast du dir wahrscheinlich einen ganz schönen Ballast angeschafft. Es kann Impulse zur Veränderung geben, mit denen du es schaffst, dies alles auf einmal über Bord zu werfen und durchzustarten. Es kann aber auch langsam voran gehen, weil du Schicht für Schicht dein, durch diese negativen Umstände vergrabenes Potenzial, wieder freilegen und neu anfangen musst.

Also, Tipp Nummer 5: Ausdauer und Beharrlichkeit sind gefragt. Auch wenn es mitunter mühsam erscheint, das Schürfen nach Gold (= Erfolg/Potenzial) kann einfach dauern.

Tipp 6: Lass dich nicht ablenken.

Du weißt, du müsstest dich um deine berufliche Zukunft kümmern, aber da läuft doch gerade etwas im Fernsehen, was interessant ist oder die Freundin möchte unbedingt mit dir Kaffee trinken gehen und der Großeinkauf muss ja schließlich auch gemacht werden. Gerade wenn du dich um Dinge kümmern solltest, die dir vielleicht schwer fallen, wird jede Art der Ablenkung gerne genommen. Da nimmt man sogar lieber den Staubsauger in die Hand, als die nötigen Telefonate mit zukünftigen Kunden zu tätigen. Das ist absolut menschlich, aber auch eine Falle. Stecke dir klare Ziele und Zeitpunkte am Tag, wo du dich ausschließlich um deinen Erfolg (was auch immer das im konkreten Falle ist) kümmerst. Wenn du dir vorgenommen hast, morgen von 10 bis 14 Uhr deine Zeit in Telefonakquise zu investieren, dann halte dich auch daran, auch wenn es dir noch so schwer fällt. Denn sonst hat dein innerer Schweinehund die Macht übernommen und der ist immer gegen das Erreichen deines Erfolgs.

Hilft es dir vielleicht auch mit To do-Listen zu arbeiten? Lies dazu unseren Blog Post: Mobile To Do-Listen - 7 Apps zur Aufgabenverwaltung .

Also, Tipp Nummer 6: Sorge für klare Strukturen und ein passendes Umfeld.

Tipp 7: Glaube an dich und deinen Erfolg.

Positives Denken hat oft das Stigma des Oberflächlichen. Zugegeben, in vielen Ratgebern wird es auch genauso vermittelt „du musst nur immer positiv denken und schon ist alles gut“. Daran ist zwar auch etwas Wahres, aber ganz so einfach, profan und oberflächlich wollen wir es nun doch nicht betrachten. Wie wir in den Punkten oben gesehen haben, gehört schon einiges mehr dazu, wirklich etwas zu verändern, um erfolgreicher zu werden. Aber das Quäntchen Wahrheit, was in dieser Aussage steckt, kannst du effektiv nutzen, um deinem Erfolgsziel immer näher zu kommen: Wenn du zweifelst, glaubst, dass du es nicht schaffen kannst oder ähnliche Gedanken hast, wird der Weg tatsächlich steiniger. Du kommst eventuell wirklich schwerer ans Ziel oder musst viele Umwege einlegen. Dann wird deine Geduld und Ausdauer auf eine Probe gestellt, die so hart eigentlich gar nicht sein müsste.

Also, Tipp Nummer 7: Glaube an dich, an dein Ziel und an deinen Erfolg. Wenn du es absolut für möglich hältst, das zu schaffen, was du dir vorgenommen hast, dann wird es auch so sein. In meinem anderen Blog Artikel Warum stehe ich mir permanent selbst im Weg? habe ich auch schon den Satz geschrieben „das Leben folgt deinen Gedanken bzw. deinem Denken“. Also, habe immer das Vertrauen, dass du alles erreichen kannst.

Fazit

Es gibt etliche Wege, die dich zurück auf die Erfolgsspur bringen. Nimm dir einige unserer Tipps zu Herzen und freue dich auf das Ergebnis. Denn schon bald gelingen dir wieder mehr von deinen Vorhaben! Ganz bestimmt.