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10 Freelancer-Vorsätze für 2018

Neues Jahr, neues Glück! Oder wie man so schön sagt: Das neue Jahr wird ein besseres Jahr, denn gute Vorsätze werden Realität.

Viele Silvesterfeiernde formulieren noch zu später Stunde ihre Vorsätze fürs neue Jahr um sie dann am ersten Januar wieder über Bord zu werfen. Damit dir das nicht passiert überspringen wir hier mal die üblichen Tugenden (“gesünder” essen, “mehr” Sport, “keine” Zigaretten). Stattdessen haben wir dir zehn Vorschläge für gute Vorsätze gesammelt, mit denen 2018 zu deinem Freelancer-Jahr wird. Los gehts!

1. Setze dir Ziele und bleibe eigenverantwortlich

Unabhängig davon, ob du schon auf eine lange Zeit als Freelancer zurückblicken kannst oder erst vor einigen Monaten angefangen hast, das Gefühl im Hamsterrad gefangen zu sein wird dir irgendwann begegnen. Meist liegt dies an fehlenden Zielen und fehlender Prioritätensetzung. Um dem Hamsterrad 2018 zu entkommen, kannst du dir also vornehmen, dir messbare Ziele zu setzen und bezüglich deiner Aufgaben und Kunden deine Prioritäten so zu setzen, dass sie dich deinem Ziel näher bringen.

Dadurch wird es dir möglich sein fokussierter zu arbeiten und einen ganz neuen Flow zu erzeugen. Versuche vor allem Ziele zu erreichen, die dir das Gefühl geben, wirklich voranzukommen. Vergiss dabei aber nicht, dass du nur dir selbst gegenüber Rechenschaft ablegen musst. Tue also das, was du am besten mit dir selbst vereinbar hältst.

2. Lass dich pünktlich bezahlen - und das immer und auf jeden Fall

Die meisten Freelancer haben gelegentlich (wenn nicht gar häufig oder auf jeden Fall zu oft) ein Problem mit zögerlichen Kunden, wenn es um die vereinbarte Bezahlung geht. Ein paar Grundregeln, an die du dich halten kannst, können dich vor dem Schicksal ewig auf deinen Lohn warten zu müssen, hoffentlich erlösen. erlösen dich eventuell vor diesem Schicksal.

Fange einfach nicht mit der Arbeit an, ehe alles schriftlich geregelt ist. Mache es deinen Kunden so einfach wie möglich, Rechnungen zu zahlen und sorge dafür, dass man dir Geld elektronisch überweisen kann. Schreibe deine Rechnungen so, dass ein eindeutiges Zahlungsdatum draufsteht. Warum also nicht einmal zwei Wochen anstelle von vier Wochen nach getaner Arbeit den Lohn veranschlagen?

Schreibe deine Rechnungen (und Erinnerungen) professionell, vermeide also Rechtschreibfehler und habe einen klaren Sachbezug. Erwähne ebenso deine präferierten Zahlungsmethoden auf deinen Schreiben. Hierzu gibt es mehrere Tools, die ganz automatisiert deine Rechnungen und Zahlungserinnerungen verschicken können (zB. Debitoor oder FastBill ). Experimentiere mit ihnen und finde heraus, was für dich funktioniert. Welches Tool das Richtige für dich ist, ist natürlich auch abhängig von deiner Branche.

3. Sei dein eigener Rechnungsprüfer

Ein normaler Angestelltenjob führt in der Regel zu einer regelmäßigen Bezahlung. Die Herausforderung besteht hier nur darin, alle Rechnungen im Budget unterzubringen und am Ende noch genügend übrig zu haben. Als Freelancer bist du da ein wenig anders: Du musst dich - in Abhängigkeit von deinem Kundenstrom - immer wieder neu orientieren. Dies bedeutet, dass du immer ein finanzielles Backup zur Verfügung haben solltest, das dich durch schlechte Zeiten bringt. Dein Budget sollte also ein paar Regeln folgen.

Auch hier können verschiedene Tools dir eine bessere Übersicht bieten. Da die meisten Freelancer ohnehin mit verschiedenen Kunden und Projekten jonglieren, ist dies auch unbedingt nötig. Natürlich ist es Teil des Freelancer-Abenteuers, immer wieder neue finanzielle Möglichkeiten aufzutun, aber zu zocken ist niemals eine gute Idee. Sei also gewissenhaft und gib nichts aus, was du nicht hast. Mit ein wenig sorgfältiger Projektplanung und einem gesunden Fokus auf Stammkunden, wird dir das Schicksal der vorübergehenden Einkommenslosigkeit hoffentlich erspart bleiben.

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4. Entwickle neue Strategien

Klar. Deine Strategie wird wohl die folgenden Bausteine beinhalten: Gute Arbeit und reichlich Akquise. Aber wir sind hier wieder bei der Zielsetzung: Wen möchtest du als Kunden gewinnen und wie? In welche Richtung willst du dich entwickeln? Quo vadis?

Mache dir einmal gründlich Gedanken darüber.

5. Schaffe dir Bausteine, auf die du zugreifen kannst

Du musst das Rad nicht immer neu erfinden. Tatsache ist (in Punkt sechs mehr dazu), dass ein paar Dinge auch immer gleich und ähnlich aussehen dürfen. Das betrifft grundsätzliche Anschreiben zur Kontaktaufnahme (Kaltakquise etc.) und deine Website.

Gleichzeitig sollten To-Do-Listen und Kontaktlisten, in denen alle deine Kontakte enthalten sind, deine ständigen Begleiter sein und bleiben. Diese Listen sollten nicht immer neu angelegt, nur regelmäßig gepflegt werden. Bleibe bei dem, was du hast, wenn es gut funktioniert.

Bausteine und "fertige" Elemente deiner Arbeit wirken sich immens auf deine Produktivität aus. Zusammen mit anderen Methoden diese zu steigern, kannst du besser und erfolgreicher werden.

6. Automatisiere zeitraubende Prozesse

Angenommen, du arbeitest Vollzeit an Projekten. Es kommen allerdings neben der Projektarbeit noch viele weitere Dinge, die zeitraubend sein können, hinzu. Da sind etwa Rechnungen, Kalkulationen und deine Social-Media-Aktivitäten zu nennen. Entsprechend kann es sinnvoll sein, bestimmte Prozesse zu automatisieren - oder outzusourcen. Anfänge bestehen hier zum Beispiel darin, dir in Sachen Steuerrücklage und Co ein wenig Arbeit abnehmen zu lassen. Das Konto von Kontist übernimmt solche Aufgaben zum Beispiel für dich.

Auch deine Terminplanungen und Ähnliches kannst du dir organisieren lassen. Ob und wie viel du dafür zu zahlen bereit bist, liegt an dir. Die Anbieterauswahl ist groß genug. Kalkuliere einfach, wie viel dir die gesparte Zeit wert ist.

Außerdem kann es sinnvoll sein, wenn du so etwas wie eine Kurzform deiner Vita oder deines Portfolios für jeden frei zugänglich machst. Das erspart dir, bei jedem neuen Kundenkontakt immer von Null anzufangen. Auch Formatvorlagen für Verträge und Rechnungen solltest du immer zur Hand haben. Ein paar weitere Tools zum Zeitsparen . haben wir bereits in einem anderen Blog Post vorgestellt.

7. Kümmere dich um dein Personal Branding

Du hast schon ein Personal Branding? - Super! Aber da geht immer mehr und es geht immer weiter. Reichweite und Wiedererkennungswert sind hier alles. Falls du diesbezüglich bei Null anfangen musst, findest du in unserem Blog Artikel Mit 7 Schritten zum perfekten Personal Branding ein paar Tipps.

Ansonsten gilt: Nicht vernachlässigen und konsequent in der Form bleiben. Sei dir darüber im Klaren, dass deine Art, dich und deine Arbeit darzustellen, einen immensen Einfluss auf die Kundengewinnung hat. Unregelmäßigkeit und Inkonsistenz sind die Feinde eines Eindrucks, der Zuverlässigkeit und Authentizität vermitteln soll.

8. Behalte deine Profite im Auge

Tatsache ist, dass nicht alle deine Projekte und Kunden finanziell das Gelbe vom Ei sind. Schau dir dein letztes Jahr einmal an und analysiere, wo es finanziell nicht lief . Schau nach, welche Kunden dich zu sehr für den Lohn, den du erhältst, fordern und wo du schnell Geld verdienen kannst. Es gibt durchaus Projekte, die dich dazu zwingen, mehr Zeit als veranschlagt aufzuwenden. Und manchmal sind es spitzfindige Kunden, die dir allerhand Extraleistungen abquatschen, ohne dass es sich für dich lohnen würde.

9. Lerne etwas über das Steuerrecht

Das Steuerrecht ist für viele Menschen unübersichtlich und nicht ohne Grund existieren daher Steuerberater. Allerdings kannst du dir ja für dieses Jahr vornehmen, einen Teil der Steuergesetzgebung zu verstehen. Such dir einfach etwas aus: Die Steuergesetzgebung ist unübersichtlich genug für einige Jahre des Studiums. Gerade die Möglichkeiten Dinge von der Steuer abzusetzen (da gibt es mehr Möglichkeiten, als du denkst) oder die Fallstricke der Kleinunternehmerregelung, können wichtig für dich werden. Am Ende geht es hier immer um dein Geld.

10. Geh netzwerken

Auch wenn du allein arbeitest, musst du nicht das Leben eines einsamen Wolfs leben. Du kannst von Konkurrenten und anderen Freelancern immer etwas lernen. Schau dir also einfach mal an, was es so an Veranstaltungen gibt. Konferenzen, Messen oder Freelancer-Treffen sind inspirierende Sammelbecken für Kreative und Professionelle.

Nicht nur, dass du hier auch auf potenzielle Neukunden treffen kannst. Du kannst dich auch mit Menschen vernetzen, die über Kenntnisse verfügen, die für dich einmal wichtig sein könnten. Schließlich besteht dein Berufsleben ja nicht nur aus deiner Profession, sondern kann auch einmal rechtliche oder technische Herausforderungen mit sich bringen. Besser ist es also, wenn du dich schon mit den richtigen Menschen ausgetauscht hast. Interessiert dich das Thema? Lies unseren Blog Post: Warum gute Netzwerker die besseren Freiberufler sind .

Was bleibt dir eigentlich noch von 2017?

Hoffentlich genug Gutes, als dass du daran wachsen konntest und mit Optimismus in das neue Jahr blickst. Vergiss nicht, dass du eigentlich nur besser werden kannst. Niemand wurde als erfolgreicher Vollprofi geboren und entsprechend spenden Vorbilder Hoffnung. Wachse also damit, dass auch du irgendwann ein Vorbild bist.