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7 Gewohnheiten erfolgreicher Texter

Freelance-Texter - oder freie Autoren - sind mehr oder weniger erfolgreich. Die erfolgreichen unter ihnen zu betrachten, lässt ein paar Schlüsse auf Gewohnheiten zu, die ihren Erfolg zu mehren scheinen. Sie machen etwas anders. Darunter sind natürlich auch ein paar Gewohnheiten, die essentiell für alle Selbständigen sind und deshalb Allgemeingültigkeit beanspruchen. Hier sind also 7 Gewohnheiten erfolgreicher freier Texter.

Sie lesen

Klingt logisch, ist aber bei Textern von höchster Relevanz. Denn sie lesen nicht nur einfach, um einen Inhalt gelesen zu haben (wie es etwa bei Recherchearbeit häufig der Fall sein dürfte), sondern sie lesen mit dem Bewusstsein, dass andere gute Texter Dinge in ihrem Geschriebenen haben, die sie wirklich zu besseren Textern machen.

Texter lesen selbst Bücher ihrer gemochten Autoren und betrachten auffällige Stellen genau.

  • Was macht diese Stelle mit mir?
  • Was gibt ihr diesen Effekt?
  • Worin liegt die Besonderheit der Sprache?
  • Oder ist es der Kontext?

Probiere doch selbst einmal, eine besonders beeindruckende Stelle in einem deiner Lieblingsbücher zu finden und analysiere sie. Dies kann sehr einleuchtend sein, denn natürlich ist auch das Schreiben ein Handwerk und so gibt es Kniffe, die Autoren sich aneignen. Die Gesamtheit der genutzten und präferierten Kniffe ist dann der Stil. Dieser bestimmt die Authentizität des Autors - und damit seinen Erfolg. Das gilt für Bücher, längere Abhandlungen und auch für kurze, der Schnelllebigkeit zum Opfer fallende, Beiträge: Wird der Stil des Autors erkannt und für gut befunden, kann er seine Texte - und damit seine Inhalte - besser vermitteln.

Natürlich denkt ein erfolgreicher Texter auch darüber nach, was er denn selbst nutzen kann. Was kann er sich an Kenntnissen aneignen, woraus kann er selbst lernen? Und welche der vielen stilistischen Mittel beim Schreiben passen überhaupt zu ihm?

Ein guter Leser ist auch ein guter Verwerter von Informationen. Das Lesen ist nämlich vielschichtig: Du kannst lesen, um gelesen zu haben. Oder du kannst lesen, um zu verstehen. Du kannst Zusammenhänge bis ins Detail verstehen wollen und verstehen wollen, warum etwas so geschrieben ist wie es geschrieben ist. Letzteres wollen die erfolgreichen freien Autoren unbedingt.

Sie folgen keiner starren Struktur bei der Arbeit

Wer schreibt, bringt seinen Leser von A nach B. Aber die Kunst besteht darin, durch Kreativität immer neue Wege zu entdecken, den Leser mitzunehmen. Er soll nicht einfach nur von A nach B gelangen, sondern auch der Weg soll ihn fesseln und am Text halten. Freie Texter haben so viele Möglichkeiten: Humor, Lyrik, unterschiedliche Schreibstile und so weiter. Alles dient dem Transport von Informationen.

Wie du sicherlich weißt, sind die Aufmerksamkeitsspannen immer geringer werdend. Während Bücher darunter nicht so sehr leiden (ein Buch wird ja meist mit dem Ziel, es zu lesen, gekauft), sind gerade digitale Inhalte häufig darunter leidend. Schließlich lauert die Ablenkung im Netz überall - Katzenvideos! - und deshalb muss auch Geschriebenes immer wieder neu und aufregend sein.

Erfolgreiche Autoren wissen um diese Problematik und gleichen sie mit Kreativität wieder aus.

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Sie lernen

Die Welt verändert sich und auch das geschriebene Wort hat einen anderen Stellenwert erhalten. Erinnerst du dich noch an den guten, alten Printjournalismus? Es gibt ihn noch, aber die Auflagen sinken. Stattdessen werden neue Felder geschaffen - es gibt mittlerweile zum Beispiel Firmengeschichtenschreiber und das sogenannte Affiliate Marketing - und so passen sich auch diejenigen, die mit dem Schreiben Geld verdienen wollen, an.

Freie Texter lernen, welche Form von Inhalten es in der aktuellen Zeit braucht und erlernen deshalb auch, diese zu formulieren. Es gibt dabei erfolgreiche Autoren, die nahezu alles schreiben können, wozu sie gefragt werden und solche, die hochspezialisiert sind. Doch allen gemeinsam ist, dass sie kontinuierlich lernen, besser zu werden und die Marschrichtung immer früher erkennen.

Dabei wahren die wirklich guten unter ihnen auch ihren Stil.

Sie netzwerken

Auch Texter sind Menschen, die Teil eines sozialen Gefüges sind. Nicht zuletzt sind sie Teil von Business-Strukturen. Der freie Autor, der allein im abgedunkelten Zimmer schreibt, ist ein längst überholtes Klischee. Geschichten brauchen Inhalte und Inhalte bietet der menschliche Kontakt: Autoren müssen mit ihrem Umfeld in Verbindung stehen, um erfolgreich zu sein. Sie müssen Gedanken und Ereignisse verstehen, verschiedene Perspektiven mitnehmen und Kontakte aufbauen.

Kontakte werden am besten nebenbei generiert und das mit jedem, der infrage kommt. Nur mit wichtigen Leuten herumzuhängen, lässt dich schnell wie einen Opportunisten erscheinen. Stattdessen helfen wirklich wertvolle Verbindungen. Dies beginnt schon im Gesprächsverhalten: Wer zu 75 Prozent zuhört und zu 25 Prozent redet, bleibt seinem Gesprächspartner besser im Gedächtnis. Außerdem hilft es, wenn du dir Namen merkst; mit Namen fängt häufig alles an.

Freie Texter brauchen andere Leute und diese wiederum brauchen sie. Darauf gründen sich ganze Geschäfte. Im Übrigen gilt das auch für dich: Isolation - beruflich und sozial - kann auch mit gesundheitlichen Problemen einhergehen. Also geh raus in die Welt, habe ein Lächeln parat und netzwerke mit den Leuten, die du gern um dich haben möchtest.

Sie arbeiten hart daran, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu befriedigen

Gut schreiben zu können ist die eine Sache. Sie macht zumindest handwerklich den Erfolg eines guten freien Autoren aus. Aber die andere Sache besteht in der erfolgreichen Kundenkommunikation .

Das Schreiben nach Auftrag hat zwei Funktionen zu erfüllen: Der Leser soll befriedigt werden, aber auch der Auftraggeber soll befriedigt werden. Dessen Anliegen ist es wiederum, dass der Leser befriedigt wird - dahingehend sind sich Autoren und Kunden einig. Allerdings können unterschiedliche Vorstellungen über den Weg aufkommen. Hier gilt es, mittels guter Kommunikation und Professionalität, ein für beide Seiten gutes Ergebnis zu erarbeiten.

Natürlich: Wenn du ein richtig guter Autor oder Texter bist, kannst du auch mal in die Versuchung kommen, Widerspruch mit Arroganz zu begegnen. Doch die Wahrheit ist ja diese, dass niemand gern mit Arschlöchern zusammenarbeitet - und das unabhängig davon, ob es sich um Klempner, PR-Strategen oder Autoren handelt. Ein freundliches und professionelles Auftreten empfiehlt sich im Kundenkontakt generell. Ansonsten wird es schnell schwierig, neue Kunden zu bekommen oder die alten zu halten.

Sie sammeln wieder Kraft, wenn es nötig ist

Die wenigsten Texter schreiben wirklich den ganzen Tag. Rein aufgrund der Konzentration, die das Schreiben ihnen abverlangt, ist dies auch nicht möglich. Es gibt Phasen, in denen es besser läuft und solche, in denen eher Texte minderer Qualität entstehen. Allerdings gibt es noch Deadlines, die sich nicht nach den Befindlichkeiten von Autoren richten. Entsprechend ist diese Form von Selbstständigkeit auch mit Stress verbunden.

Kreativität ist mentale Arbeit. Das Schreiben bedeutet ja, eine Idee zu formulieren und umzusetzen. Wenngleich dies nicht unbedingt an den Muskeln zehrt, kann auch ein Gehirn erschöpft sein. Körperliche Signale werden schließlich gesendet und der erfolgreiche freie Autor wird auf diese hören.

Pausen sind wichtig. Und auch relativ feste Arbeitsrhythmen sind wichtig. Letztere ermöglichen es, Ruhephasen schon im Arbeitsprozess einzuplanen und lassen zudem Planungssicherheit. Ein guter Arbeitsrhythmus geht Hand in Hand mit einem guten Zeitmanagement .

Pausen sollten hingegen normal sein. Und ab und an verlangt eben auch dein Körper nach einer Erholung oder einem Ausgleich. Geistiges Arbeiten lässt sich gut mit Bewegung kompensieren. Lange Spaziergänge, Sport im Allgemeinen oder auch ein ausgedehnter Abend mit Freunden, kompensieren die geistige Anstrengung gut und lassen es zu, dass das Gehirn neue Kraft schöpft.

Und schließlich brauchen auch Autoren gelegentlich einmal einen richtigen Urlaub. Der sollte gut geplant sein und einen guten Ausgleich zur Arbeit darstellen .

Sie wissen, wann es Zeit ist aufzuhören - zum Beispiel mit Listen

Ein guter Texter weiß auch, wie viel er seinem Leser zumuten darf. Du darfst also gleich aufhören, dir das hier weiter anzutun, lieber Leser. Schließlich kam ich an dieser Stelle zu dem Schluss, dass es hier genügt. Und du hast sicherlich noch andere Dinge vor, oder?

Was hast du mitgenommen? Gehst du nun selbst bewusster an das Schreiben und Lesen heran? Oder gab es noch einen anderen Aha-Moment?