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6 GrĂĽnde, warum du als Freelancer unbedingt eine Website haben solltest

Eine Website hat nahezu jede Firma und jeder Freelancer. Sie kann von überall her aufgerufen werden, bietet Informationen, Kontaktmöglichkeiten und – insofern du dir etwas Mühe gibst oder einen Profi bezahlst – ansehnliche Inhalte. Die Website ist eine Kombination aus digitaler Visitenkarte, Werbebrief, Briefkasten und Showroom. Sie ist ein großartiger Kanal, um aktuelle Informationen zu liefern und Neukunden an dich und deine Arbeit heranzuführen.

Du siehst: Gründe für eine Website lassen sich schnell zusammentragen. Aber wir wollen noch einmal näher ins Detail gehen und uns auch mit dem Wie und Warum einer Website bei Freelancern beschäftigen. 

1. Du erhöhst schlagartig deine Reichweite

Die Website ist aufgrund dessen, dass sie weltweit und unabhängig von Accounts in sozialen Netzwerken aufrufbar ist, der zugänglichste Kanal für Neukunden und sonstige Interessierte. Die Website kann nach Belieben vom Besucher durchgesehen und gelesen werden. Der Kontext wird also vom Besucher selbst geschaffen: Er kann interessiert alles durchforsten oder bestimmte Informationen suchen. Er kann die Verweildauer selbst bestimmen.

Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle dafür, inwiefern deine gesamte Website (oder auch einzelne Webseiten) deine Reichweite deutlich erhöht beziehungsweise erhöhen. Besonders relevant ist beispielsweise der eindeutige Bezug zu dir und deinem Business. Wenn du einzelunternehmerisch tätig bist, ist es zum Beispiel unter Umständen gut, wenn dein Name Teil der Website (und somit eventuell auch der Web-Adresse) ist.

Deine Website sollte auch auf anderen Kanälen (also etwa bei deinem Twitter-Account oder auf Instagram) verlinkt sein. Das schafft zusätzlichen Traffic durch Personen, die dich von dort kennen. 

Ein anderer groĂźer Faktor ist SEO (Search Engine Optimization; Suchmaschinenoptimierung). Hierbei geht es darum, mittels relevanter Inhalte und sogenannter Keywords Websites so zu gestalten, dass ein Suchalgorithmus (zumeist der von Google) die entsprechende Seite als besonders wichtig einstuft und entsprechend als vorn stehenden Ergebnis bei den Suchergebnissen anzeigt.

Das Thema SEO ist relativ komplex, weshalb du dir hier – insofern du selbst die Auffindbarkeit einer Website verbessern möchtest – etwas Wissen anlesen solltest. 

- einzigartiger Content ist gut

- strukturierte Ăśberschriften auch

- Keywords (Begriffe, die gesucht werden) sollten organisch im Text vorkommen

- Meta-Title und Meta-Description sind sinnvoll

Eine in Sachen Suchmaschinenoptimierung gut gestaltete Website bringt mehr Besucher. Ob dies für dich sinnvoll ist, oder du deine Website vor allem als weiteres Angebot für Menschen nutzt, die dich bereits kennen, hängt von dir ab. 

In jedem Falle kann eine vorhandene Website aber dazu führen, dass mehr Menschen überhaupt von dir und deiner Arbeit erfahren. SEO kann sich (unbewusst) schon dadurch ergeben, dass du deine Überschriften eindeutig hältst und deine Texte gut strukturierst. 

2. Die Synergie aus Website, Social Media und dir schafft mehr Kommunikation 

Du sprichst hoffentlich gelegentlich mit deinen Kunden. Über soziale Netzwerke und Business-Netzwerke schaffst du Kontaktmöglichkeiten. Eine Website schafft einen weiteren Raum, der vor allem für weiterführende Informationen wichtig ist. Du bestimmst, was sich dort befindet und kannst Informationen (die vor allem in sozialen Netzwerken allzu oft der enormen Verkürzung zum Opfer fallen) so aufbereiten, wie du es für richtig hältst.

Dadurch schaffst du eine weitere kommunikative Ebene. Während sonstige Kommunikation eher organisatorischer und schnelllebiger Art ist, bietet eine Website auch Raum für Entschleunigung. Die Besucher können sich beispielsweise Arbeitsproben von dir ansehen oder etwas über dich erfahren. Sie können Hintergründe zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung präsentiert bekommen oder auch an deinen Gedanken teilhaben. 

Die Website ist auch etwas, das in der Kommunikation anderswo erwähnt werden kann. Wenn du eine hast, kannst du auf sie verweisen. So ziehst du deinen Gesprächspartner aus dem schnelllebigen kommunikativen Umfeld, wie etwa Facebook oder LinkedIn, heraus und bringst ihn zu einem Raum, in dem es nur um dich geht. 

Mit einer Website kommunizierst du also über Inhalte. Gleichzeitig veränderst du, wie Neukunden an dich herangehen, da du ihnen auch mehr Informationen bereitstellst. Das sorgt insgesamt für eine andere Erwartungshaltung, da anfängliches Interesse durch konkrete Inhalte unterstützt werden kann. 

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3. Die Professionalität

Was bedeutet es, dass fast jedes Unternehmen und jeder Freelancer eine Website hat? Eben – du brauchst eine, um einem gewissen Standard zu genügen. Wer eine Website hat, wird oftmals für professioneller gehalten als der, der keine hat. Dass eine schöne Website nicht zwingend mit einer besseren Arbeit einhergeht, sei dahingestellt. 

Schaden kann es für den äußeren Eindruck also nicht, eine Website zu haben.

4. Die technischen Möglichkeiten einer eigenen Website sind groß

Freelancer profitieren von Websites auf höchst unterschiedliche Weisen. Für viele sind sie einfach Informationsangebote (was auch nicht verkehrt ist). Wieder andere machen sich alle möglichen Funktionen zu Nutzen. 

Die Kontaktmöglichkeit auf einer Website ist ein weiteres nützliches Gimmick. So kannst du verschiedenste Kontaktmöglichkeiten einbauen – sei es ein Kommentarfeld, eine Kontaktfunktion über E-Mail oder die Verlinkung anderer Kontaktmöglichkeiten.

Neben der (gesetzlichen) Notwendigkeit, ein Impressum einzurichten (das Besucher auch zum Kontaktieren nutzen könnten), ist eine einfache Kontaktmöglichkeit auf der Website besonders wichtig. Es kommt durchaus häufig vor, dass Website-Besucher hiervon eher Gebrauch machen, als noch einmal das Impressum aufzurufen. 

Doch Websites bieten Freelancern noch viel mehr technische Möglichkeiten. Wenn du schon immer einen Online-Shop selbst gestalten wolltest, geht das. Wenn du unbedingt deine graphischen Meisterwerke als Slideshow präsentieren möchtest, geht das auch. Und wenn du schon immer Blog, Portfolio und Visitenkarte kombinieren wolltest, geht das erst recht. 

5. Websites zu gestalten, kann viel SpaĂź machen

Deine eigene Freelancer-Website ist dein persönlicher Spielplatz. Da bei vielen einzelunternehmerisch tätigen Selbstständigen die Person auch mit dem Produkt oder der Dienstleistung verbunden ist, kann auch die Grenze zwischen Sachbezogenem und Persönlichem auf einer Website verschwimmen.

Und das ist das, was wirklich Spaß macht. So kannst du, insofern sich deine Interessen auch mit deiner Tätigkeit decken, den großen Gestaltungsspielraum nutzen, den eine Website dir bietet. Du kannst beispielsweise deine Arbeit in Blog-Beiträgen verarbeiten. Oder aber du beschäftigst dich mit anderen Themen, die vielleicht für die Website-Besucher und deine Kunden interessant sind. 

Als Texter kannst du über Sprache schreiben, als Illustrator kannst du vielleicht deine Arbeit für Interessierte (und für dich) dokumentieren. Als Motivationstrainer schreibst du über psychologische Themen, als Anlageberater über spannende Neuigkeiten aus der Finanzwelt. 

Kurzum: Deine Website muss nicht aus reiner Information bestehen, sondern du kannst aus ihr Infotainment machen. Und das kann wirklich Spaß bereiten. 

Außerdem hast du auch in Sachen Design mannigfache Möglichkeiten. Website-Provider mit Baukastensystem oder professioneller Webdesigner machen es möglich. Aber auch, das ganze selbst zu erlernen, kann an sich schon toll sein. Wenn nach mehreren Wochen das Ergebnis endlich steht und ansprechend aussieht, kann einen das auch mit Stolz erfüllen. 

Dir sind also bei der Gestaltung wenig Grenzen gesetzt. Ein paar rechtliche Bestimmungen gibt es zwar, aber die sagen nichts über die Gestaltung und sehr wenig über die Inhalte. Für Genaueres kannst du deinen Website-Provider oder einen sonstigen Fachmann zu Rate ziehen. 

6. Die Kosten-Nutzen-Verhältnis bei Websites ist phantastisch

Eine Website zu betreiben, kostet, je nach Provider und je nachdem, ob die Wartung durch einen Profi übernommen wird, nur wenige bis einige Dutzend Euro im Monat. Bemessen daran, dass eine solche Website einem Freelancer tendenziell ein riesiges Potenzial bietet, Neukunden zu akquirieren oder Bestandskunden weiter von dir zu überzeugen, ist das wirklich ein kleiner Preis. 

Zudem macht eine Website relativ wenig Arbeit. Es genügt, in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren, wo es nötig ist und regelmäßig neue Inhalte zu produzieren oder alte zu erweitern. Damit ist die eigene Website ein besonders kostengünstiges Mittel für das Eigenmarketing eines Freelancers. 

Zusammenfassung

Die eigene Website bringt dem Freelancer nur Vorteile. Sie dient zur Kommunikation, zur Information und nicht zuletzt zur Zurschaustellung der von dir gewollten Inhalte. Damit kombiniert sie digitale Visitenkarte, Kontaktmöglichkeit und Portfolio. Erweitern kannst du sie über Inhalte, über die du bestimmst. Sie sollten lediglich zum Inhalt der Website und zu dir und deiner Arbeit passen. 

Die Kosten für die eigene Website sind gering. Baukastensysteme, wie sie bei vielen Providern zu finden sind, ermöglichen es auch Laien, binnen weniger Stunden das Gerüst einer professionell wirkenden Website zu errichten. Diese trägt dazu bei, dass du wahrgenommen wirst und kann potenziell Neukunden generieren. 

Möchtest du mehr erfahren, wie Du eine bessere und professionellere Online-Persönlichkeit werden kannst? Lies unseren Blog Post dazu.

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