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Mit 7 Schritten zu mehr Followern auf meinen anderen Social Media Kanälen

Social Media hat sich etabliert und auch als Selbstständiger, Freelancer usw. musst du in den meisten Fällen zumindest eine gewisse Präsenz in diesen Medien bieten. Warum das wichtig ist, erfährst du zum Beispiel hier: Voll vernetzt - wie Selbstständige Social Media für sich nutzen können . Im Idealfall bewegst du dich in den Social Media Kanälen wie ein Profi und schaffst es dabei, dich und deine Dienstleistung/dein Produkt gut darzustellen.

Wenn du lernst, wie du deine Follower dazu bringst, dir auch auf andere Kanäle zu folgen, ergeben sich mehrere Dinge für dich:

  • Du erhöhst deine Reichweite.
  • Du schaffst eine bessere Bindung zu Kunden und potenziellen Kunden.
  • Du generierst mehr Follower.

Dabei geht es vor allem um dich, dich, dich - und das, was dich als Freelancer ausmacht. Nebenbei ergeben sich durch die verschiedenen Social Media-Kanäle auch noch andere Möglichkeiten - doch dazu später mehr. Vorerst sollen dir diese sieben Schritte eine Orientierung geben, wenn du deine Social Media-Präsenz verbessern und das Maximale aus ihr herausholen möchtest.

1. Beginne bestimmt und kontinuierlich auf einem Kanal

Es mag verlockend klingen, sofort alle Kanäle zu nutzen. Vor allem dann, wenn noch kein einziger Kanal für die eigene Person existiert, ist die Auswahl groß. Aber es empfiehlt sich, dass du dir einen Kanal aussuchst, den du erst einmal einige Zeit lang pflegst. So werden sich mit der Zeit die ersten Follower generieren, die schließlich eine Art harten Kern ausmachen. Dabei sollte der Kanal zu dir passen und dir die Möglichkeit geben, das darzustellen, was du auch wirklich darstellen möchtest.

Wichtig ist, dass dieser eine Kanal von dir gut gepflegt wird. Regelmäßigkeit, Interaktion mit den Followern und natürlich Qualität, stehen im Vordergrund. Gleichzeitig wird dieser erste Kanal wichtig im Laufe der Zeit, denn er zeigt dir, was deine Follower wollen. Kommentare, Likes usw. zeichnen ein gutes Bild von deiner Zielgruppe. Zudem kannst du deinen Erstkanal von Anfang an dazu nutzen, deine Zielgruppe auch auf dich einzuspielen (siehe Punkt 3).

Perfekt pflegst du deinen Account bei Facebook, Instagram und Co übrigens, wenn du ein paar einfache Dinge beachtest. Authentizität ist alles, denn kein Mensch wird in einer Timeline Dinge genauer betrachten, die nach "ach, so etwas wieder" aussehen. Dafür musst du einfach dir, deinem Stil - und natürlich deiner Marke - treu bleiben.

Experimentiere mit Botschaften, nutze Bilder, Umfragen, kommuniziere aktiv mit den Leuten, um zu verstehen, was sie bewegt - und nimm gelegentliche Fehlversuche einfach hin. Die gehören dazu.

2. Etabliere eine Routine

Wer regelmäßig arbeitet, der kann auch regelmäßig etwas posten. Wenn es darum geht, dich und deine Tätigkeit zu repräsentieren, dann ist es wichtig, dass du dies regelmäßig tust. Teile Infos über Projekte, lade Bilder hoch, teile Inhalte, die etwas mit deinem Job zu tun haben und die dich beschäftigt haben.

Das Regelmäßige ist wichtig: Denn es mag zwar sein, dass in sozialen Medien gern etwas untergeht, aber die Kontinuität brennt sich in das Unterbewusstsein deiner Follower ein. Und nicht zuletzt sind es die wirklich interessierten Follower, die sich über regelmäßigen Content freuen. Daher solltest du dich mindestens ein paar Mal die Woche deinen sozialen Medien widmen.

Auch die direkte Kommunikation in den Social Media Känälen sollte routiniert erfolgen. Antwortest du meist nachts auf Anfragen? Super - mach einfach so weiter, wenn die Anfrage es zulässt und du das mit deinem Arbeitsrhythmus in Einklang bringen kannst (wenn nicht, haben wir hier etwas für dich: 10 Tipps für erfolgreiches Zeitmanagement .

Gleichzeitig kannst du eine Routine auch noch zu einer Einkommensquelle machen, wenn die Parameter stimmen. Product Placements, Affiliate Links und vieles mehr, geben dir die Möglichkeit, dich und dein Business zusätzlich gewinnbringend zu nutzen. Wie das geht, erfährst du zum Beispiel hier Wie kann ich mit Instagram Geld verdienen?? und hier: Wie kannst du Geld verdienen mit Facebook? .

3. Bleib deiner Marke treu

Als Freelancer bist du im Grunde Einzelkämpfer, wenn es um Repräsentation geht. Das fließt natürlich in deine Außendarstellung mit ein. Hat dein Produkt eine bestimmte Stimmung? Werden bestimmte Ausdrücke und Assoziationen oft benutzt, wenn du über dein Produkt sprichst oder andere es sehen?

Bleibe dem Ausdruck, den du immer benutzt, treu. Wenn es ein festes Design gibt, dann nutze es.

Wenn du sprachlich und visuell deiner Marke treu bleibst, dann werden deine Follower dich schnell finden können. Eine konsistente Markenpräsenz ist Gold wert, denn sie lässt dich authentisch wirken und bildet gleichzeitig eine Identität. Und Follower wollen eine Marke, denn eine Marke hat Wiedererkennungswert. Und ein Wiedererkennungswert steigert die Bindung zu deinen Followern und macht sie offener für das, was du kommunizierst.

Gleichzeitig sorgt Kontinuität verbessernd auf die Suchmaschineneigenschaften deiner Social Media-Kanäle.

4. Promote deine anderen Social Media-Kanäle

Wenn du deine Marke - also dich und dein Produkt - auf einem Kanal etabliert hast, wird es Zeit, deine Follower langsam und bestimmt auf andere Kanäle mitzunehmen. Es kann gut sein, dass diese nicht von allein darauf kommen, dich auf verschiedenen Kanälen zu suchen, weshalb es nötig sein wird, sie direkt auf deine anderen Profile hinzuweisen.

Es mag einem zuerst seltsam vorkommen, sich selbst zu bewerben, aber denk daran, dass es ja nicht um dich als Person gehen muss, sondern vor allem um dich als Freelancer. Ein paar Links und Anmerkungen der Form "und mehr gibt es bei Instagram" erledigen ihren Job vorzüglich - der harte Kern deiner Follower wird dem gewiss nachkommen.

Damit das Bewerben von anderen Profilen auch sinnvoll ist, kannst du etwa Folgendes machen: Schaffe einen Mehrwert. Versprich deinen Followern weiterführende Informationen oder ähnliches - und poste dementsprechend. Nutze Bilder, Graphiken und ähnliches, um Links zu verpacken. Und natürlich bewähren sich auch schlichte Hyperlinks, die aber nicht unkommentiert im Raum stehen sollten, sondern deren Ziel auch direkt benannt wird.

Verfügst du über einen Blog oder ähnliches, kannst du cross-medial besonders aktiv werden, indem du die verschiedenen Inhalte von unterschiedlichen Stellen her zugänglich machst.

5. Setze Anreize, deine anderen Social Media-Kanäle zu nutzen

Wichtig ist, dass die Leute, die dir auch auf andere Kanälen folgen sollen, das Gefühl haben, dass es sich lohnt. Kein Mensch braucht viermal die gleichen Informationen auf vier Kanälen. Darum musst du dafür sorgen, dass diejenigen, die dir auch auf verschiedenen Kanälen folgen, wirklich etwas davon haben. Dies kann sich darin äußern, dass es auch mal exklusive Inhalte gibt, die deine Follower nur zu sehen bekommen, wenn sie dir auf einem bestimmten Kanal folgen. Umgekehrt sollten diese exklusiven Inhalte natürlich auf allen anderen Kanälen beworben werden.

Wenn du beispielsweise ein Event - Gewinnspiel, Umfrage usw. - auf einem Kanal startest, promote es auch auf einem anderen Kanal. Wer mitmachen möchte, muss sich dein anderes Profil mindestens ansehen und wird vielleicht auch hier zum Follower.

Bei Gewinnspielen und ähnlichem ist es wichtig, dass der Preis auch zur Zielgruppe passt. Ein teurer und beliebiger Preis wird bestimmt einige Menschen dazu bringen, dir zu folgen - aber von denen hast du nach Abschluss des Events auch nichts mehr. Sorge im Zuge von Events also dafür, dass deine Follower weiter spüren, warum sie dir folgen.

Und zwischendurch kannst du natürlich auch zum Teilen deiner Beiträge aufrufen. Schließlich sollst du nicht nur deine Follower begeistern, sondern auch noch die Leute, die dich noch gar nicht kennen.

6. Denke wie ein PR-Profi

Deine Profile sind deine PR-Maschine. Und was macht eine gute PR-Agentur? Sie denkt sich Neues aus, Dinge, die nie dagewesen sind und die sich die Zielgruppe - also deine Follower - immer gewünscht hat. Gutes PR ist individuell, exklusiv und gleichzeitig so interessant, dass die Leute hängen bleiben.

Exklusivität ist der Faktor, den du ausnutzen musst. Promote dein aufsteigendes Profil doch dadurch, dass du auf anderen Kanälen exklusive Inhalte zu einem Projekt oder einem Event versprichst. Erklär den Leuten durch Inhalte, warum sie dir folgen müssen und enttäusche sie nicht.

Du hast auf deinem Hauptkanal ein erfolgreiches Projekt vorgestellt? Super! Dann kannst du auf deinem zweiten und wachsenden Kanal doch zusätzliche Inhalte der Form "Behind the Scenes" anbieten. So machst du deutlich, dass deine Kanäle nicht beliebig sind. Auch im weiteren Verlauf der Pflege aller Accounts, ist es sinnvoll, wenn du bestimmte Inhalte konsequent nur auf bestimmte Art und Weise verfügbar machst. So werden deine anderen Social Media-Kanäle auch interessant für alle, die fast zufällig über deinen Hauptkanal stolpern.

7. Lass das Ziel die Reise wert sein

Etwas wird angekündigt und voller Erwartung nähert man sich dem - und dann ist es nicht fertig. Anstatt des bezugsfertigen Hauses erwartet einen eine renovierungsbedürftige Bude. Die Eiscrememaschine ist geliefert - aber der Netzstecker fehlt. So ähnlich ist es, wenn deine Follower deinem Aufruf folgen, sich deine anderen Kanäle ansehen und dann vor etwas Nichtfertigem stehen.

Sorge also dafür, dass deine Profile bereit dafür sind, von Followern besucht zu werden. Bevor du sie promotest, sollten sie "bezugsfertig" sein. Gestalte sie mit genauso viel Mühe wie du auch für deinen Hauptkanal aufwendest. Und bleibe natürlich wieder deiner Marke treue.

Wenn deine Follower dann auch den neuen Kanal erblicken, werden sie feststellen, dass sich hier jemand aktiv kümmert. Am besten tust du einfach so, als hättest du bereits eine Millionen Follower, bevor ein einziger aufgetaucht ist.

Deine Follower dazu zu bringen, deinen anderen Social Media-Kanäle ebenfalls zu folgen, ist gar nicht so schwierig. Wichtig ist die Basis, also dein Hauptkanal. Wenn er überzeugt, kann von ihm alles ausgehen. Nach und nach kannst du dann untereinander vernetzen, Inhalte verteilen und natürlich Schwerpunkte setzen. Bei allem ist eine konsistente Markenpflege wichtig.