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Mit 7 Schritten zum perfekten Personal Branding

Personal Branding ist das, was dich, deine Authentizität und die Art, wie du wahrgenommen wirst, bezeichnet. Das Personal Branding ist also deine persönliche Marke, wobei dieser Begriff wörtlich zu nehmen ist: Es geht um dich als Person. Es geht darum, wie du dich darstellst und was andere Menschen mit dir verbinden. Es geht darum, dass du deine Stärken und Eigenschaften nutzt, um wiedererkennbar zu sein.

Dabei ist eine Strategie zum Etablieren einer persönlichen Marke wichtig. Es gibt unendlich viele Hebel, die hierfür in Bewegung gesetzt werden können (von Gastbeiträgen in Blogs, wichtigen Foren oder Zeitschriften bis hin zum Instrument Twitter), aber entscheidend sind wieder die Aspekte Kontinuität und Strategie. Bevor du also dein Personal Branding bearbeitest, musst du dich fragen, wo es hingehen soll?

Willst du der immer präsente sympathische Geschäftspartner sein, der auf alle Fragen schnell antwortet und auch noch Teile seines Privatlebens teilt? Oder willst du der authentische Experte in einem Nischenbereich sein, der gut vernetzt ist? Oder, oder, oder ..? Wer bist du eigentlich?

1. Sieh dich selbst als eine Marke

Gerade als Freelancer musst du realisieren, dass dein Produkt oder deine Dienstleistung unmittelbar mit dir als Einzelperson verwoben ist. Sicher: Im Idealfall ist deine Leistung so gut, dass die Qualitäten schon ein gutes Verkaufsargument sind. Aber du bist doch der Vermittler zwischen Kunden und deiner Leistung. Der Kunde beschäftigt sich auch mit dir und du bist dadurch die erste Anlaufstelle.

Neben den oben bereits genannten Fragen, ist es an der Zeit, sich zu überlegen, was die Menschen mit dir verbinden sollen. Stelle fest, wie du wahrgenommen wirst. Stelle fest, was dich ausmacht. Stelle diese Dinge in den Vordergrund. Betrachte dich als einen Menschen, der mit seinen Kompetenzen im Beruflichen kommuniziert und agiert. Du kannst nicht deine gesamte Persönlichkeit als Marke etablieren (Warum sollte dich auch jeder so sehr kennenlernen können?), aber du kannst dafür sorgen, dass du nicht nur irgendwer bist, der irgendetwas anbietet. Dein Personal Branding soll mit dem, was du tust, verbunden werden!

2. Überprüfe, was du gerade online bist

Google dich einmal selbst und schau nach, was Menschen finden. Google dich natürlich auch in Kombination mit deinem Arbeits- oder Wohnort oder in Kombination mit Dingen, die auf deinen Visitenkarten oder Emails stehen. Wenn die Treffer dir auch entsprechen, ist das schon gut. Aber es soll das Ziel sein, dass allein dein Name dazu führt, dass Menschen genau dich schnell online finden.

Zugegeben: Wenn du Michael Müller heißt, hat dein Name kein Alleinstellungsmerkmal. Aber wenn du einen Zweitnamen hast, benutze doch auch diesen. Oder sind dein Wohn- oder Arbeitsort (mehr zur Auswahl eines guten Arbeitsortes findest du übrigens in unserem Blog Post Homeoffice, Café oder Co-Working-Space? Wie finde ich den besten Arbeitsplatz für mich? ) originell? Sorg dafür, dass dein Name, dein Arbeitsort und dein Produkt immer zusammen auftauchen. So werden diese Dinge mit der Zeit miteinander assoziiert.

Das, was du beim Googlen über dich findest, kannst du maßgeblich durch gutes Personal Branding gestalten. Desto mehr Mehrwert deine Schritte hierfür haben, desto besser. Desto geschickter sie vernetzt sind, desto eher stolpern Menschen darüber. Es geht nicht darum, dass über dich geredet wird. Es geht darum, dass du auch selbst von dir Reden machst und präsent bist, wo es sinnvoll und wichtig ist.

3. Kümmere dich um eine persönlich Website

Ganz wichtig für dein Personal Branding: Erstelle eine persönliche Website. Diese muss gar nicht groß sein, ein paar Seiten genügen. Deine Vita, nötige Daten und ein nettes Bild gehören hier hinein. Allein eine solche Website schafft schon Präsens. Wichtig ist, dass Besucher deiner persönlichen Website auf alles weitergeleitet werden können, was noch von Relevanz ist. Dies umfasst also deinen Blog, Social-Media-Kanäle usw.

Auf dieser Website muss nicht viel passieren (sie sollte aber stets aktuell sein). Aber wichtige Dinge dürfen hierauf auch Platz finden. Sie ist aber nicht der primäre Kommunikationskanal, sondern stellt eher eine Art Übersicht dar.

4. Produziere Mehrwert in deinem Netzwerk

Posten Menschen in deinen Netzwerk manchmal sinnlos anmutendes Zeug und du weißt nicht, warum? - Eben. Mache nicht den gleichen Fehler, sondern poste und erstelle Inhalte, die einen Mehrwert haben. Informationen zu deinem Produkt, Testberichte, die damit zu tun haben usw. gehören hier hinein. Aber auch die Kommunikation mit Kunden kann hier - insofern öffentlich möglich und relevant - stattfinden. Beantworte Fragen und beschäftige dich auch mit Geschäftspartner und Kunden. Wichtig ist aber, dass Dinge, die wirklich nichts mit dir zu tun haben, auch keine Überpräsenz erhalten. Schließlich geht es beim Personal Branding ja darum, dass du zu einer Marke gemacht wirst.

Gleichzeitig gilt für private Inhalte: Wenn sie zu dem passen, was Menschen in deiner persönlichen Marke sehen sollen, dann teile es gern.

Beim Pflegen deiner Kanäle ist Zeit gefragt. Gleichzeitig musst du eine Linie halten (dazu gleich mehr). Weitere Gründe, warum es wichtig ist, in sein eigenes Marketing zu investieren, findest du in unserem Blog Post: Warum ist es so wichtig, sich Zeit für das eigene Marketing zu nehmen? .

5. Erschaffe und teile Inhalte zielgerichtet

Alles, was du öffentlich von dir gibst, kann mit dir assoziiert werden und trägt zum Brand-Building bei. Sei dir also vor dem Erstellen von Inhalten dessen immer bewusst. Es gibt durchaus Menschen, die durch einzelne Fehltritte öffentlich in Verruf geraten sind und sich schließlich neu erfinden mussten. Es ist aber gleichzeitig so, dass du authentisch sein musst, denn Authentizität ist die Triebfeder des kommunikativen Erfolges.

Stell dir einfach vor, was die Menschen in dir sehen sollen und arbeite darauf hin. Deine Inhalte müssen ein Gefühl von dem vermitteln, was deinen Charakter ausmacht. Gleichzeitig muss genügend Fachliches dabei sein, dass die Menschen dich mit deinem Produkt unweigerlich verbinden. Du musst Kunden binden und potenzielle Neukunden interessiert machen und ihnen zeigen, dass sie genau dich wollen (etwas zum Thema Akquise findest du übrigens in unserem Artikel: Mit 5 einfachen Schritten zu mehr Kunden . Geschäftspartner sollen dich persönlich und beruflich schätzen.

Die schon erwähnten Stellschrauben spiele eine große Rolle. Die einen sind die von dir verwalteten Inhalte - also größtenteils Social Media, Blogs usw. Dazu kommen Fachartikel, viel beachtete Projekte und Bücher. Den anderen Stellschrauben wollen wir uns nun widmen.

6. Das Zusammenspiel mit anderen Marken

Du allein bestimmst, was auf deinen Kanälen von dir zu sehen ist. Aber was ist denn mit den Marken - im weitesten Sinne - die in deinem Leben eine Rolle spielen? Gibt es Vereinigungen deiner Schule oder Universität, in denen du noch Mitglied bist? Sei präsent und bringe dich so ein, dass man auch dort etwas von dir findet. Schaue dich bei Geschäftspartnern um und mische, insofern es wirklich dein Bereich ist, in öffentlichen Diskussionen mit. Sorg dafür, dass du und deine Leistung auch in den Netzwerken anderer Leute auftauchen.

Beschäftige dich mit deinen Kunden und Freunden: Wo passt du rein, womit kannst du dich auch identifizieren? Nimm es auf, aber wahre immer deinen Stil, um dein Personal Branding nicht zu gefährden. Suche gezielt nach Plattformen in deinem Netzwerk, auf denen du eine Chance hast, präsent zu sein. Biete Kooperationen mit anderen Menschen aus deinem Bereich an und sei Teil eines Netzwerkes, von dem alle profitieren.

Lasse dich aber auf keinen Fall dazu verleiten, wahllos in Gästebüchern zu posten. Auch hier gilt: Was du produzierst, muss einen Mehrwert haben - für die Plattform, auf der du Gast bist und für die Leute, die es sehen.

7. Deine Story zählt

Was ist deine Geschichte? Es muss einen roten Faden geben, der zwar so stringent gar nicht sein muss, aber er muss erstellt werden. Menschen, die dich kennenlernen, wollen wissen, warum du machst, was du machst und wie du dort hingekommen bist. Schau dir also deine Lebensabschnitte an und baue sie in eine Vita ein. Konzentriere dich darauf, dass das nun Relevante in den Vordergrund rückt und dich in der Wahrnehmung anderer definiert.

Gleichzeitig kann es passieren, dass man scheitert. In solchen Fällen kann man seine gesamte persönliche Marke umbauen. Man kann sein Scheitern aber auch zum Teil des Neuen machen oder versuchen, woanders anzusetzen. Wichtig ist, dass du persönlich authentisch und erkennbar bleibst.

Sei also du selbst und sorge dafür, dass die Dinge, die du tust, das aufgebaute Bild von dir stärken. Verbiege dich aber nicht. Arbeite mit einer geschickten Schwerpunktsetzung in der Kommunikation im vernetzten Raum und mache dich so zu einer bekannten und schnell gefundenen Marke.