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Wie du mit dem richtigen Fokus deine Ziele besser erreichst

Seien wir mal ehrlich: Auch wenn du zu den optimistischen und stets höchst motivierten Menschen gehörst, die sich immer auf der positiven Seite des Lebens wähnen und die sich von nichts und niemandem so schnell aus der Ruhe bringen lassen, gibt es so Tage, an denen läuft es einfach nicht. Entweder du steigst im wahrsten Sinne des Wortes schon mit dem linken Fuß aus dem Bett oder du musst dich im Laufe des Tages immer wieder mit fiesen, kleinen Attacken auf deinen Optimismus und dein allgemeines Glücksgefühl herum schlagen. An diesen Tagen scheint irgendwer oder irgendwas tierisch Lust darauf zu haben, dir ständig Sand ins Getriebe zu streuen. Aber wer ist denn der irgendwer und lacht sich da insgeheim ins Fäustchen?

Es gibt sicherlich die unterschiedlichsten Meinungen dazu, wer oder was für solche Tage in Schieflage letztlich verantwortlich ist. Ist überhaupt jemand dafür verantwortlich? Ja, viele werden jetzt Kopf schüttelnd vor dem Bildschirm sitzen. Es gibt niemanden, der in der Ecke sitzt und uns steuert. Es gibt auch keine höhere Instanz, die uns lenkt. Oder? Einige werden sagen, es hängt einfach von der Tagesform ab, ob etwas gut läuft oder nicht. Es gibt halt so Tage … Und dann gibt’s sicherlich auch Vertreter, die behaupten, man selbst habe Einfluss darauf, wie ein Tag, ein Monat bzw. sein Leben verläuft. Über diese verschiedenen Thesen und Ansichten ließe sich sicher ewig diskutieren und ob ein Konsens gefunden würde, lässt sich an dieser Stelle nicht vorhersagen.

Nach persönlicher Einschätzung würde ich sagen, das hängt von der jeweiligen Persönlichkeit eines Menschen ab. Das ist auch gut so, denn das macht das Leben bunter. Vielfältiger. Interessanter. Und glücklicherweise sind wir hierzulande frei darin, wie wir etwas finden oder nicht finden. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema, denn in diesem Artikel soll es darum gehen, herauszufinden, was du selbst tun kannst, wenn es mal nicht rund läuft oder du das Gefühl hast, in einer Sackgasse gelandet zu sein. Denn wir behaupten kühn, du hast es in der Hand. Zumindest ein Stück weit. Vieles spricht dafür, dass es zu Teilen an deiner persönlichen Einstellung liegt beziehungsweise wie du dich in deinem Leben und deiner Arbeit ausrichtest.

Der Fokus gibt die Richtung vor

Egal ob nun eine intelligente Kraft unser Leben lenkt oder nicht – es gibt auf jeden Fall einiges, was du selber tun kannst, um der Kapitän in deinem Leben zu sein. Wie heißt es doch so schön, jeder ist seines eigenen Glückes Schmid. Das würde auch bedeuten, dass du den Kurs bestimmst, den dein Leben nehmen soll und Untiefen oder eine raue See lassen sich auf diese Weise gut umschiffen. Damit wollen wir Mut machen: Dass du nämlich einerseits der Bestimmer nicht nur über dein Leben, sondern auch über deinen beruflichen Erfolg sein kannst. Und andererseits lassen sich durch kleine Veränderungen – Kursänderungen – eventuelle Schieflagen korrigieren. Wie das funktioniert?

Eigentlich ganz einfach: Es kommt darauf an, wie oder auf was du dich fokussierst. Im Kleinen wie im Großen. Also, für einen Tag genauso wie in mittel- bzw. langfristiger Sicht auf dein (Arbeits-) Leben. Aber bedenke - das funktioniert in die eine (positive) wie auch leider in die andere (negative) Richtung:

Jeder kennt es – so sollte es aber nicht eher laufen: Sind an einem Tag 4 von 5 Dingen wirklich gut gelaufen, wird am Ende des Tages für dich das eine übrig bleiben, was daneben gegangen ist. Gut, wenn du es schaffst, dir davon die anderen Dinge nicht vermiesen zu lassen. Aber vielleicht trägt genau dieses eine Ding dazu bei, dir den Rest auch zu versauen. Schon mal erlebt? Es gibt so ein prädestiniertes Beispiel, aus einem anderen Kontext zwar, aber jeder wird sofort wissen, von was die Rede ist: Du hast einen kleinen roten Fleck im Gesicht, der kaum auffällt. Nur du selber hast das Gefühl, dass jeder, wirklich jeder ihn aus 5 km Entfernung sehen wird. Das heißt in deiner Wahrnehmung ist dieses Ding übergroß und überdeckt alles, was ansonsten schön, gut und positiv ist. Also, dein Fokus liegt hier an der völlig falschen Stelle. Ein negativer Gedanke zieht weitere nach sich. Und schon befindet man sich in besagter Sackgasse, aus der es manchmal keinen so leichten Ausweg gibt. Und das kennst du ja sicher auch: wenn das erste Ding schief gegangen ist, folgt das zweite meist auf dem Fuß. Ist das passiert, könnte es sein, dass du längst angefangen hast, den Fokus auf das falsche Pferd zu setzen.

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So könnte es allerdings in umgekehrter Richtung laufen: Sagen wir mal so, wenn es in der einen Richtung funktioniert, warum dann nicht auch in der anderen? Wie wäre der Gedanke, dass ein Erfolgserlebnis das nächste nach sich zieht? Also, positiven Einfluss auf den weiteren Verlauf der Dinge hat? Dazu ein kurzes Wort zum Thema Anziehung. Gehen wir mal davon aus, dass es so etwas gibt wie – nennen wir es das „Gesetz der Anziehung“ – dann erschließt sich der Sinn von ganz allein: Wir üben sowohl auf andere Menschen eine Anziehung aus, und genau so geht das auch mit Angelegenheiten wie Erfolg, Glück oder positiven Ereignissen. Wohnt uns eine innere Haltung wie Optimismus inne, streben wir sicherlich leichter Dinge an, die auch in diese Richtung weiter gehen. Plagt uns dagegen anhaltender Pessimismus, glauben wir ständig an Negatives oder haben Gedanken wie, „ach das geht doch bestimmt schief“ – wird das Endergebnis in vielen Fällen genau so ausfallen. Denn beides wirkt wie ein Magnet. Andere sprechen dann auch von den berühmten „self-fulfilling prophecies“, was so viel heißt wie sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Setzen wir aber unseren Fokus auf das Positive, wird sich das nach und nach genau so einstellen. Und das hat nichts mit Zauberei zu tun. Das ist wie schon erwähnt einfach das Gesetz der Anziehung.

Bringe deinen Erfolg voran

Wenden wir dieses Gesetz nun beispielsweise in positiver Richtung auf unsere Arbeit oder unsere Selbständigkeit an – wird auch das irgendwann klappen. Da es um deine Arbeit geht, lass uns hier von einer so genannten „Wachstumsdenkweise“ reden: richte deinen Fokus immer genau auf das, was du dir für die Zukunft vorstellst, welche Ziele du hast und wie das laufen soll. Damit lassen sich große Fortschritte in unserem Geschäft und in unserem ganzen Leben machen. Denn positive Gedanken und Erwartungen ziehen Positives an. Dadurch lassen sich deine Ziele und deine Ergebnisse erheblich verbessern, letztlich auch deine Produktivität steigern. Nun wird das einigen leichter fallen und andere werden Schwierigkeiten damit haben oder es als blödsinnige Denkweise abtun. Dennoch seid versichert, liebe Leser, auch wirklich erfolgreiche Menschen praktizieren dies. Und egal ob es sich um einen Monats-, Jahres- oder Fünfjahresplan handelt – lege den Fokus auf deine Ziele, die du erreichen möchtest, und du wirst erstaunt sein, welche Richtung es nehmen wird. Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich noch nie mit diesem Thema beschäftigt haben oder wenn du glaubst, dass du das nicht kannst, dann lies doch auch unseren Blog Post über Autosuggestion. Vielleicht findest du ein paar Anregungen, die dir dabei helfen.

Wie das mit dem Fokus funktionieren kann

Konzentriere dich auf das Wesentliche

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deinen Fokus in positive Richtung zu lenken:

  • Es läuft ganz gut in deinem Business, aber du hast das Gefühl, du bist noch nicht bei 100 Prozent. Setze deine Ziele, wie du dahin kommst.
  • Es läuft nicht gut, aber du willst das nicht so richtig wahr haben. Werde dir bewusst darüber, dass es so ist und frage dich, woran es liegt. So nach dem Motto Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.
  • Es läuft nicht gut und du bist dir vollkommen klar darüber. Nach dieser Erkenntnis braucht es erstens eine objektive Bestandsaufnahme der Dinge in Schieflage, zweitens die Entscheidung, das Problem zu lösen und drittens den Fokus auf das Wie zu lenken. Quasi, die Bereitschaft zur persönlichen (Weiter-) Entwicklung. Jeder Erfolg, der sich dabei einstellen wird, gibt dir den Mut, diesen Weg nicht mehr aus den Augen zu verlieren.

Sensibilisiere dich für deinen Fokus und setze Prioritäten

Nach dieser Bestandsaufnahme kannst du dir den Fokus genau auf das legen, was du erreichen möchtest. Das hilft dir bei der Struktur für einen einzelnen Arbeitstag (oder Arbeitswoche): Vielen Selbständigen passiert es häufig, sich zu verzetteln, einfach weil oft zu viele Dinge auf einen einprasseln und man vergeblich versucht, alle auf einmal zu regeln. Am Ende des Tages fühlst du dich gestresst und ärgerst dich darüber, nicht mal die Hälfte von dem geschafft zu haben, was du eigentlich hättest erreichen müssen. Auf Dauer ist das frustrierend und Kräftezehrend. Und wenn der eine Tag so aufgehört hat, fängt der nächste schon so an. Dieses Spiel ließe sich unendlich fortsetzen. Wie was das nochmal mit der Anziehung? Also, lege fest, was du schaffen möchtest. Wie soll das Pensum am Ende des Tages / der Woche sein? Richte dich auf dieses Ziel aus und sei aber auch sensibel für etwaige Korrekturen. Manchmal ist auch eine Kursänderung nötig, um an sein Ziel zu kommen.

TIPP: Was möchtest du heute erreichen? Anstatt 1000 Dinge nur halb zu tun, setze dir morgens ein oder maximal drei Punkte auf die Liste, die du unbedingt schaffen und erfolgreich zu Ende bringen möchtest. Wenn dir das mit dem Fokus schon mal gut gelingt, kannst du dir natürlich auch Tools zu Nutze machen, die dich in den realen Anforderungen im Arbeitsalltag unterstützen: Zum Beispiel gibt es gute Methoden für ein effektives Zeitmanagement. Infos dazu liest du in unserem Blog Artikel Zeitmanagement-Methoden. Gehen wir aber noch einen Schritt weiter. Denn es dreht sich nicht nur allein darum, deine To-Do-Liste stur abzuarbeiten. Es geht viel mehr darum, dir deine Intentionen klar zu machen: „Ich will also nicht nur abarbeiten, sondern mir den Arbeitstag mit allem, was dazu gehört, auch so angenehm und produktiv wie möglich gestalten“. Wer sich ständig quält, wird nicht so erfolgreich sein, wie jemand, der auch Spaß an seiner Arbeit hat.

Doch eines sei an dieser Stelle deutlich gesagt: Natürlich gibt es auch schwierige Tage oder stressige Zeiten als Selbständiger. Die lassen sich nicht vermeiden. Aber du hast immer die Wahl, wie du damit umgehst. Und was du in deinen persönlichen Fokus stellst. Du weißt schon, das mit dem Magnetismus und so ...

Was dir noch helfen kann: Alles, was dich dabei unterstützt, auf deine Ziele fokussiert zu bleiben, ist Goldwert. Sei es, dass du dich mit weiteren Tools für effektives Arbeiten.

beschäftigst. Ganz wichtig ist auch, dass du in deinem Arbeitsalltag gut für dich sorgst. Also, genügend frische Luft, Bewegung, gutes Essen, ausreichend Schlaf, Entspannung und Ausgleich am Abend und vieles mehr. Wenn es dir schwer fallen sollte, den Fokus für deine Arbeit und dein Leben zu finden, kann dir dabei auch ein Business-Coaching helfen. Jemand, der geschult ist und von außen schaut, kann dir die Unterstützung geben, die dir allein vielleicht fehlt.

Ein kleiner Hack wirkt wahre Wunder: Klebe dir ein neonfarbenes Post-it auf den Computer: „Ist das, was ich gerade tue, ein messbarer Schritt in Richtung meiner Ziele?“ Probiere es aus – es wird funktionieren.

Fazit:

Du wirst nicht immer geradlinig deine großartigen Ziele verfolgen oder einen laserähnlichen Fokus haben und das ist völlig in Ordnung. Jeder Tag ist anders und manchmal passieren unvorhergesehene Dinge, auf die du reagieren musst. Stelle dir dann die Frage: Welches meiner Ziele kann ich loslassen oder verändern? Wie kann ich mich neu fokussieren? Denn vergiss nie: Du bist keine Maschine und als Mensch hast du immer die Möglichkeit, flexibel zu sein und trotzdem fokussiert zu bleiben. Mache dies zu deiner Gewohnheit – denn wird es zu einem starken Antreiber für deine persönliche und berufliche Entwicklung.