Wie du mit Twitter deinen Kundenkreis vergrößerst | Kontist

Steuern & Banking für Selbständige & Freelancer

Zu Kontist
Selbstständigkeit

Wie du mit Twitter deinen Kundenkreis vergrößerst

Nina Sickinger

Freelance Editor

22. Sept. 2021

Es ist fast ein ungeschriebenes Gesetz: Als Selbständiger bist du eigentlich immer damit beschäftigt, dein Business erfolgreich am Laufen zu halten. Sprich, du brauchst regelmäßig Kunden beziehungsweise Aufträge. Hat sich ein gewisses Level eingependelt, ermöglicht dir dies meist nur eine kurze Verschnaufpause. Denn der eine Kunde springt nach dem ersten Auftrag eventuell gleich wieder ab und ein "alter" wechselt den Anbieter, weil es ihn nach frischem Wind verlangt. So ist es für dich ein permanentes Auf und Ab - und so müssen einfach regelmäßig neue Kunden her.

Je nachdem, wie dein Geschäftsfeld geartet ist und wie viel Konkurrenten mit dir um Aufträge buhlen, kann dies schwerer oder auch leichter sein. Eine Dauerbeschäftigung ist es allemal. Aber, wie kommst du nun zu neuen lukrativen Aufträgen und Kunden? Marketingaktionen, Werbung, Newsletter-Versand, eine tolle Referenzliste, die zu Mundpropaganda führt? Alles effektive Möglichkeiten, die in gewisser Weise gut funktionieren können.

Aber warum nicht auch das nutzen, was mittlerweile sowieso eine der Hauptbeschäftigung vieler Menschen - nicht nur der jüngeren Generationen - ist: Twittern. Klar, viele machen das rein aus Spaß und Freizeitvergnügen. Die durchaus wertvollen Aspekte für dein Business sind aber auch nicht zu verachten. Indem du möglichst viele Follower generierst, erweiterst du dein potentielles Kundenfeld und das kann ein äußerst effektiver Teil (d) einer neuen Marketingstrategie werden.

Twitter ist der Kommunikationskanal schlechthin, der wie geschaffen dafür ist, die jeweils adäquate Verbindung (je nach deinem Geschäftsfeld) zu deinen Followern, sprich zu deinem Publikum herzustellen. Daraus ergeben sich dann bestenfalls neue Kunden und Aufträge für dich. Also, könnte heute die Devise lauten: Twittere, chatte und poste, was das Zeug hält. Und wir verraten dir, wie es funktioniert und wie du es für dein Business optimal nutzen kannst.

Wie du übrigens von Mundpropaganda profitieren kannst, sprich wie du erreichst, von Kunden weiterempfohlen zu werden, liest du hier Weiterempfehlungen - Wie schaffe ich es, von meinen Kunden/Auftraggebern weiterempfohlen zu werden?

Was Twitter ist und wie es funktioniert

Für alle Twitter-Neulinge vorab eine kurze Erklärung:

Die Kommunikations- bzw. Social Media Plattform Twitter - der Begriff stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt soviel wie „Gezwitscher“ - ist ein so genannter "Mikro-Bloggingdienst", mit dem angemeldete Nutzer telegrammartige Kurz-Nachrichten (= Tweets) schreiben, die maximal 280 Zeichen lang sind. Inhalt einer Nachricht kann so ziemlich alles sein: von privaten über geschäftlichen bis hin zu tagesaktuellen Dingen, Nachrichten oder Meldungen ist alles möglich. Bei Twitter spricht man von Followern, (adäquat zu Freunden bei Facebook), also man „folgt“ anderen Usern/Nutzern bzw. andere folgen dir.

Sowohl unter anderem Privatpersonen, Prominente, Organisationen, Politiker, Unternehmen, Selbständige als auch Medien nutzen Twitter als Plattform zu dem Zweck, Meinungen, Ideen, Nachrichten und weiteres mehr in Tweets zu veröffentlichen. Sobald weltweit etwas passiert, ist Twitter meistens erste Anlaufstelle, um die aktuellsten Informationen zu posten bzw. zu erhalten. Zu eigenen Businesszwecken dient Twitter dazu, mit für dich bzw. dein Business interessanten Personen in Kontakt zu treten. Als registrierter Nutzer hast du in der Regel zwei Seiten und du kannst dir aussuchen, wem oder was du folgst. Unter www.twitter.com/deineigenerName erscheinen jeweils deine eigenen Tweets in chronologischer Reihenfolge.

Unter www.twitter.com/home erscheinen sowohl deine eigenen Tweets als auch diejenigen von Seiten/Personen, denen du folgst. Das Haupt-Charakteristikum von Twitter ist seine Aktualität, deswegen benutzt man auch den Begriff Echtzeit-Medium. Übrigens werden dir entsprechende Inhalte in deiner „Timeline“ angezeigt, die der Twitter-Algorithmus als für dich am interessantesten erkennt. Für den Aufbau deiner persönlichen Timeline ist im wesentlichen wichtig, welchen Seiten du folgst und mit welchen Personen du dich austauschst. Dies ist für alle gleich: also für private Nutzer genauso wie für Unternehmen.

Als Anreizgeber findest du unter „Trends“ darüber hinaus Seiten und aktuellste Tweets, die nach deinen persönlichen Interessen zusammengestellt werden. Wenn du näheren Kontakt mit einer Person haben möchtest, gibt es, wie bei anderen Plattformen auch, die Möglichkeit Nachrichten direkt an ausgewählte Nutzer zu verschicken. 

Mann mit Mütze tätigt am Laptop eine Online Überweisung.

Wie das mit den Twitterchats funktioniert


Ein Twitter-Chat ist quasi eine Unterhaltung, die von einer Person, einem Unternehmen, einer Organisation etc. zu einem bestimmten Thema geführt wird. Jeder Chat hat einen so genannten "Hashtag", das ist ein verlinktes Schlagwort. Dieser Hashtag fasst bestimmte Themen zusammen (und kategorisiert diese), was die rasche Verbreitung, zum Beispiel einer Nachricht, ermöglicht. Hashtags verhelfen zu viel mehr Reichweite, denn mit jedem kommen sozusagen neue Kategorien dazu. So wird dein Tweet beispielsweise schneller gefunden.

Du hast bei Twitter einige Möglichkeiten: Du kannst eine Nachricht als reine Textnachricht posten, aber auch mit Bildern, Videos und Grafiken kombinieren - was dir natürlich gerade wenn du Twitter für dein Business nutzt, sehr zu Gute kommt. Es gibt im wesentlichen zwei Möglichkeiten: Entweder du nimmst an einem bestehenden Chat teil oder du veranstaltest deinen eigenen. 

Twitter - eine Erfolgsgarantie? Und wie du es für dich nutzen kannst!

Es gibt so einige Statistiken, die untermauern die Erfolgschancen, mit Twitter sein Business zu "rocken". Denn mehr als 60 Prozent an Usern haben in Umfragen angegeben, dass sie bei KMU`s (Klein- und Mittelständische Unternehmen) etwas gekauft oder in Anspruch genommen haben, das sie auf Twitter gesehen oder mit dem sie sich auf Twitter beschäftigt haben.

Fast 100 Prozent sagen, dass sie vorhaben, bei einem derartigen KMU dann auch tatsächlich etwas zu kaufen. Diese Zahlen sprechen für sich. Vor allem wenn man sich des weiteren vor Augen führt, dass rund 199 Millionen User weltweit Twitter täglich aktiv nutzen. Tendenz steigend. Also, warum solltest du dir das entgehen lassen: mehr Publikum, Interessenten, potentielle Kunden und Auftraggeber wirst du eventuell durch keine andere Marketingaktion erreichen, denn Twitter ist definitiv am stärksten für deine Zwecke zu nutzen - wahrscheinlich stärker als alle anderen Plattformen. Du benötigst dafür lediglich ein großes "Publikum". 

Wie du das nun erreichen kannst? Hier ein paar Anregungen, die du beachten und getrost ausprobieren solltest:

  • Um eine bessere Strategie für dein Business zu erarbeiten beziehungsweise wie du Twitter am besten für dich nutzen kannst, ist es sinnvoll, so genannte Twitter-Listen zu machen. Dies ist ein wertvolles und zugleich effektives Tool. Wenn du dich ungefiltert auf Twitter bewegst, ist die Gefahr groß, dass du von einem zum nächsten interessanten Tweet gelangst - was per se natürlich nicht schlecht ist, dich aber irre viel Zeit kostet.

    Und wer hat sich nicht schon einmal in den Weiten dieser oder anderer Plattformen verloren? Erstellst du dir aber Listen, kannst du deine Interessen, Anforderungen, Ziele und Follower sortieren, viel besser segmentieren und auswählen, so dass du dich exakt mit den Personen oder Gruppen "unterhalten" kannst, die du für dein Business brauchst. Twitter-Listen solltest du speziell nach deinen geschäftlichen Bedürfnissen erstellen. Das kann zum Beispiel eine Unterscheidung in:
  • (Geschäfts-) Partner 
  • Klienten 
  • Kunden und/oder Auftraggeber 
  • Konkurrenten 
  • Personen, bei denen du mit Retweets aktiv bist 
  • Influencer
  • potentielle Kunden/Auftraggeber 
  • Teilnehmer oder Gastgeber von Twitter-Chats

Mit dieser Sortierung hast du immer den Überblick und stellst sicher, dass du genau mit der oder den Zielgruppe (n) in Kontakt trittst, die du gerade für deine aktuelle Anforderung oder dein Ziel benötigst. Es ist aber nicht nur wichtig, dass du Follower gewinnst. Auch du solltest anderen Personen und Teilnehmern folgen und über Chats in Kontakt bleiben. Damit baust du dir quasi ein effektives Netzwerk auf.

Ein Beispiel: Wähle deine besten bestehenden Kunden und diejenigen, die du in Zukunft gerne betreuen würdest, aus deinen Listen aus, und gebe ihnen eine hohe Priorität. Das heißt, mit ihnen solltest du regelmäßig aktiv kommunizieren. Zum Beispiel indem du sie über aktuelle Angebote oder neue Entwicklungen in deinem Unternehmen informierst. Bestehende Kunden und solche, die du gerne gewinnen würdest, brauchen natürlich eine unterschiedliche Ansprache.

Die Häufigkeit der Aktivität solltest du immer individuell festlegen. Die Gruppen der Interessierten und/oder Geschäftspartner erhalten eine niedrigere Priorität - deshalb ist eine etwas seltenere Aktivität ausreichend. Die Gruppe deiner Konkurrenten solltest du zwar im Auge haben und checken, was die so machen. Ein aktiver Austausch ist allerdings eher zweitrangig, aber keine Regel ohne Ausnahme. Auch hier gilt, orientiere dich zunächst. Erst mit der Zeit wirst du die Frequenz deiner Aktivitäten und Chats herausfinden und einschätzen können, wie der Hase läuft, sprich wie häufig du mit deinen einzelnen Gruppen in Kontakt treten solltest.

  • Wie eingangs schon angesprochen, Twitter ist die Kommunikations-Plattform schlechthin. Das zeigen sowohl die Nutzer in ihrem Verhalten, als auch das gesamte Design und die hohe Funktionalität der Plattform, die klar auf dieses Procedere ausgerichtet ist. Das ist schon mal gut. Um aber Traffic (hohe Anzahl an Chats) und Follower zu generieren, musst du selbst sehr aktiv sein, also dich an vielen (Live-) Chats beteiligen, selbst welche gestalten, selber Tweets und Likes absetzen, Retweeten und auf Tweets von anderen reagieren. Und natürlich solltest du dir deine eigene Community aufbauen, die zu deinem Business passt.
    Twitter-Live-Chats sind quasi wie virtuelle Meetings zu bestimmten Themen, mit eigenem Hashtag. Du als Gastgeber kannst den Chat lenken und in eine bestimmte Richtung leiten, indem du zum Beispiel gezielt Fragen stellst. Die Chat-Teilnehmer können dann ihre Antworten teilen, die Antworten anderer Teilnehmer kommentieren oder sich ganz allgemein über das Thema unterhalten. Der Vorteil ist, dass du als Gastgeber einen Chat auch in regelmäßigen Abständen abhalten kannst. Je nach deinem Metier hast du hier also ein wunderbares Tool, mit dem du dich und deine Tätigkeit / dein Angebot promoten, voran bringen und erfolgreicher gestalten kannst.
    Suche dir als Neuling anfangs eventuell verschiedene Chats aus, die dich interessieren und lass dich davon inspirieren. Wie viel Zeit am Tag du insgesamt auf Twitter verbringen solltest, hängt von deinem Geschäftsbereich ab. Manchen werden 10 Minuten am Tag reichen, manche brauchen vielleicht mehr. Wenn du ein Twitter-Neuling bist, wird es sicher eine Weile dauern, bis du das für dich geeignete Pensum herausgefunden hast und versiert genug bist.
    Das Schöne aber ist, dass es zum Beispiel beim Beantworten, Retweeten beziehungsweise beim Absetzen von Tweets überhaupt nicht darauf ankommt, wann du es tust. Ob morgens früh um 5 Uhr, mittags um 12 Uhr oder abends um 23 Uhr - es ist völlig zeitunabhängig. Einfacher geht es also nicht, Twitter für seine eigenen Belange zu nutzen.
    Aber beachte: Wenn du zu einem bestimmten Thema eine bestimmte Zielgruppe erreichen möchtest, sollte der Zeitpunkt dennoch gut gewählt sein. Wenn du mit deinem ausgewählten Personenkreis (für dein Business) in Kontakt bleiben möchtest, ist es empfehlenswert, regelmäßig Fragen bzw. Neuigkeiten deine Branche betreffend zu veröffentlichen und so ein Gespräch darüber zu initiieren. Du kannst zum Beispiel auch bestimmte Follower markieren, um eine Antwort zu provozieren und anzuregen, dass sie sich an der Diskussion beteiligen.
  • Täglich sind Millionen an Nutzern aktiv, so müssen deine Tweets natürlich ins Auge stechen. Gerade weil Twitter ein so rasantes Medium ist, gehen einfache Texte in der Flut an Meldungen schnell unter. Deswegen solltest du deine Tweets so oft wie möglich visuell untermalen. Die Auswahl ist groß: Grafiken, Bilder, Videos oder auch (animierte) GIFs.
    Auch hier können wir die Statistik bemühen: Tweets mit visuellen Inhalten erhalten eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit. Achte aber darauf, dass deine Videos, Bilder oder GIF`s stets mit dem von dir getwitterten Inhalt in Verbindung stehen, sonst geht der Schuss schnell nach hinten los.
  • Die Möglichkeit von Live-Tweets (Live-Chats mit eigenem Hashtag) sind vergleichbar mit Veranstaltungen wie unter anderem Konferenzen, Meetings oder Webinare. Wenn du an einem teilnimmst, trittst du mit anderen interessanten Nutzern in Kontakt und kannst sie unter Umständen auch für dich und deine Zwecke gewinnen. Beziehungsweise können Teilnehmer deines eigenen Chats durch späteres Tweeten ihre Eindrücke etc. mitteilen und werden dir bei guter Kritik sicherlich folgen.

    Und darüber hinaus generierst du so wieder ganz neue Follower, die durch gutes Feedback anderer auf dich aufmerksam werden. Es bietet dir also die Möglichkeit, dich mit vielen Personen etc. zu vernetzen und ein großes Publikum aufzubauen. Bestenfalls ist das so eine Art sich "selbst potenzierender" Vorgang. 

 

Was sonst noch wichtig ist

  • Halte dein Twitter-Profil stets auf dem neuesten Stand. Gerade wenn es um dein Business geht, solltest du alle Inhalte regelmäßig aktualisieren. Mal ganz davon abgesehen, dass du auf professionelle Gestaltung und professionelles Auftreten achten solltest. Gestalte dein Profil adäquat zu deinem Geschäftslayout, verwende beispielsweise deine Markenfarben und/oder -logos. Dein Twitter-Profil ist eine Art virtuelles Schaufenster - je ansprechender und einladender es gestaltet ist, desto mehr Kunden werden eintreten.
  • Um noch mehr Reichweite und Follower zu generieren, kannst du auch deine Kontakte auf anderen Social-Media-Plattformen zu deinem Twitterprofil einladen. Eine bessere Art geschäftlicher Kooperationen (so genannte Cross-Promotion) gibt es nicht. 

Wenn du dich auch für andere Plattformen und Netzwerke interessierst, findest du hier ein paar Beispiele Business-Netzwerke für Freelancer.

  • Wenn du einem bestehenden Twitter-Chat beitreten möchtest, solltest du beachten: 
  1. Informiere dich vorab über das Thema und recherchiere gegebenenfalls etwas. Je besser du vorbereitest bist, desto gezielter kannst du dich an der Unterhaltung beteiligen und mit Argumenten, Standpunkten oder auch Fragen punkten.
  2. Spreche Teilnehmer schon vor der Veranstaltung (Live-Chat) an. Finde heraus, wer die Hauptakteure sind. Es ist wie bei einer Präsenzveranstaltung auch: Machst du Kontakt zu den "Leadern", bist du drin. Wenn dann die Teilnehmer schon vorab mit dir vertraut sind (zumindest ein bisschen), ist es wahrscheinlicher, dass sie deinen Argumenten und Antworten Aufmerksamkeit zukommen lassen und dir am Ende dann auch folgen.

  • Wenn du einen eigenen Twitter-Chat veranstalten möchtest, beachte folgendes:
  1. Lege fest, welche Ziele du damit, in welchem Zeitraum erreichen möchtest und welche Zielgruppe (n) für dich relevant ist/sind. Beachte: Je mehr du hier ins Detail gehst, desto besser, gezielter und effektiver kannst du deine Strategien danach ausrichten.
  2. Je nachdem in welchem Bereich du selbständig tätig bist, solltest du deine Chat-Themen auswählen (sie sollten natürlich immer mit deinem Metier in Verbindung stehen). Es ist immens wichtig, hier auf eine gewisse Ausgewogenheit zu achten. Das heißt, finde heraus, welche Themen dir zur Kunden- und Auftragsgewinnung dienlich sind, mache neugierig, halte eine gewisse Spannung aufrecht, aber erschlage die Leute nicht mit einer Flut an Tweets bzw. Themen. Das wirkt schnell eher abschreckend als anziehend.
  3. Wähle kluge Hashtags: Dein Thema und dein Hashtag gehören zusammen. Entscheide dich für einen Hashtag, der einprägsam, prägnant, leicht verständlich, eindeutig und quasi selbsterklärend ist. Er muss immer einen Bezug zu deinem gewählten Thema haben. Aber Achtung: Wie auf dem freien Markt üblich, sind immer viele Kopierer oder Nachahmer unterwegs. Jeder könnte prinzipiell deinen Hashtag auch in einem anderen Chat verwenden. Da hilft nur eines: Benutze ihn aktiv und konsequent. Sprich bewerbe ihn, indem du ihn so oft wie möglich einsetzt. Hier macht die Menge den Erfolg - je mehr und öfter du ihn benutzt, desto mehr wird er dir zu Eigen. Du erhältst somit quasi ein inoffizielles "Eigentumsrecht".
  4. Erstelle dir einen Plan, in dem du deine zukünftigen Themen, Aktionen, den zeitlichen Rahmen und den Ablauf festlegst. Je strukturierter du vorgehst, desto besser lässt sich die "Twitter-Arbeit" für dein Business nutzen. 
  5. Informiere dich vorab: Es gibt einige hilfreiche Tools für Twitter, mit denen du deine Chats gestalten und durchführen kannst.
  6. Nach der Durchführung solltest du deine Follower/Teilnehmer um Feedback bitten. Auch wenn du schon viel Erfahrung hast, es gibt stets Dinge, die sich verbessern lassen. Manchmal sind auch Veränderungen nötig, wenn Dinge nicht so geklappt haben, wie du dir das vorgestellt hast. 

Übrigens, je mehr du dich in der digitalen Welt bewegst - ob nun geschäftlich oder privat - desto anfälliger wirst du für so genannte Cyber-Angriffe, die leider immer mehr zunehmen. Ob sich eine Absicherung lohnt? Hier erfährst du etwas zu diesem Thema Warum sich auch für Selbstständige eine Cyber-Versicherung lohnt.