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Staatliche ZuschĂĽsse - Welche Soforthilfe-Programme gibt es?

Als Selbständiger und Unternehmer steht für dich in der aktuellen Corona-Krise wahrscheinlich vor allem eins im Fokus: Deine Liquidität zu sichern. Hierzu gibt es verschiedenste Maßnahmen, die wir dir in diesen Artikeln vorstellen:

In diesem Artikel geht es um die Sofortzuschüsse, die Unternehmen und Freelancer bei den Bundesländern beantragen können.

Wichtig zu wissen

Die Soforthilfe-Programme wurden in Rekordzeit aus dem Boden gestampft. Daher sind viele Dinge noch unklar, auch für uns. Unsere Informationen sind nach bestem Wissen für dich zusammengestellt. Die Garantie für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität können wir dir in dieser turbulenten Zeit leider nicht geben.

Und: Da die Umsetzung der Soforthilfe den Bundesländern überlassen wird, unterscheiden sich Voraussetzungen, Beantragung und Höhe von Bundesland zu Bundesland sehr. Auch hier versuchen wir unser Bestmögliches, einen Überblick zu geben. 

Zunächst möchte ich dir ein paar allgemeine Tipps verraten, die Rechtsanwalt Dr. Ronald Kandelhard in einem Webinar der Kontist Stiftung gab:

  1. Mach dir ein klares Bild ĂĽber deine Situation:
    Bevor du vorschnell einen Antrag auf Soforthilfe ausfüllst, solltest du dir einen Überblick über deine Liquidität verschaffen. Wie lange würde dein Unternehmen ohne Hilfe durchhalten? Welche Prognose hast du für die nächsten Monate? Gibt es Möglichkeiten, Kosten einzusparen oder zu verschieben? Kommen zum Beispiel Steuerstundungen oder Kurzarbeit für dich infrage? Oder wäre dir mit einem KfW-Kredit besser geholfen? Schau gerne in unsere weiteren Blog-Artikel, um einen Überblick über deine Optionen zu bekommen.

  2. Lies den Antrag ganz genau:
    Wenn du Soforthilfe beantragst, solltest du dich gut in die Dokumente deines Bundeslandes hineinlesen. Das sind bspw. Antragsformulare, AusfĂĽllhilfen und FAQs auf der jeweiligen Website. Wie werden die Voraussetzungen fĂĽr die Soforthilfe definiert? FĂĽr welche Posten dĂĽrftest du das Geld ausgeben? Was genau versicherst du durch das Stellen des Antrags?

  3. FĂĽll den Antrag nach bestem Wissen und Gewissen aus:
    Den Antrag einfach mal auf gut Glück auszufüllen und sich nicht sicher zu sein, was genau man da gerade einträgt, ist keine gute Idee. Frag im Zweifel lieber bei der Hotline der zuständigen Institution oder bei einem Anwalt nach.

  4. Füge wenn möglich eine Erklärung hinzu:
    Erläutere zum Beispiel, wie viel Geld du benötigst und für was du es ausgeben würdest. So bist du auf der sicheren Seite. Wir wissen aber auch, dass es in einigen Anträgen keine Freifelder für Ergänzungen gibt. Hier wäre die einzig denkbare Möglichkeit, eine Erklärung per Einschreiben mit Rückschein zu schicken.

  5. Dokumentiere und bewahre alles gut auf:
    Schreib genau auf, welche Berechnungen und Prognosen du tätigst und bewahre Dokumente wie Kontoauszüge gut auf. Im Falle einer nachträglichen Prüfung kannst du so genau zeigen, wo dein Geld hingeflossen ist. Wenn du deinen Antrag auf Soforthilfe online ausfüllst, empfehle ich dir, Screenshots zu machen, da du nicht immer eine Kopie deines Antrags erhälst.


    Denk dran: Auch wenn die Soforthilfen gerade sehr schnell und unbürokratisch auf den Konten landen, werden die Anträge im Nachhinein wahrscheinlich geprüft. Wenn du dich gut informierst und alles dokumentierst, musst du dir aber keine Sorgen machen.

Allgemeine Fragen zu den SofortzuschĂĽssen aus der Community findest du ganz unten.

Soforthilfe in Berlin

Update: Bis zum 1. April 2020 konntest du 5.000 € Soforthilfe vom Land Berlin bekommen. Alle bis dahin eingegangenen Anträge wurden bearbeitet und ausgezahlt. Seit Montag, 6. April 2020, kannst du den einheitlichen Bundes-Zuschuss beantragen.

Die FAQ findest du hier: https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/faq-coronahilfen.html

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen. 
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 € 

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Schadens“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb durch.
  • Dein Hauptsitz ist in Berlin.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du bist durch die Corona-Krise in eine „existenzbedrohende Wirtschaftslage“ geraten. Dies ist der Fall, „wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen“, um den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand zu decken.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für Betriebskosten und erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. Gewerbliche Mieten, Leasingaufwendungen und Personalkosten für Beschäftigte.

NICHT erlaubt ist die Verwendung für Geschäftsführer-Gehälter, die Kompensation von Umsatzausfällen, Krankenkassenbeiträge etc.

Wo stelle ich den Antrag? 

Online Antrag bei der IBB Berlin, https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/corona-zuschuss.html

Aufgrund des großen Ansturms auf die Website arbeitet die IBB mit einem Warteschlangensystem. So funktioniert’s: Du stellst dich in die virtuelle Warteschlange, trägst deine E-Mail-Adresse ein und behält so deinen Platz. Checke regelmäßig deine E-Mails, denn du wirst per Mail informiert, wenn du an der Reihe bist. Achtung! Wenn du dran bist, hast nur 35 Minuten Zeit, um den Antrag zu beginnen. Nachts pausiert die Warteschlange.

Die Beantragung ist rein digital, du musst also nichts herunterladen oder ausdrucken.

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deinen Personalausweis oder Pass
  • Deine Steuer-ID (die findest du zum Beispiel auf deiner Einkommenssteuererklärung)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Wenn vorhanden: Umsatzsteuer-ID, Handelsregisternummer

Erfahrungen aus der Community

Weil die Anzahl der Wartenden in der Warteschlange schonmal im sechsstelligen Bereich, kann es ein paar Tage dauern, bis du an der Reihe bist. Uns wurde aber bereits von zahlreichen erfolgreich gestellten Anträgen berichtet. Das Geld war schon nach 1 – 3 Tagen auf dem Konto. 

Soforthilfe in Brandenburg

Die FAQ, das Formular sowie einen ausgefüllten Beispielantrag findest du hier: https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/fragen-und-antworten-zum-soforthilfeprogramm/#meldung-11 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten: gestaffelt bis zu 60.000 €.
  • FĂĽr Freiberufler sowie Solo-Selbstständige ohne Beschäftigte: bis zu 9.000 € 

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Schadens“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen. 

Weitere Voraussetzungen

  • Deine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte ist in Brandenburg.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du bist durch die Corona-Krise in eine „existenzgefährdende Wirtschaftslage“ geraten und kannst einen „glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass“ erklären.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen.

Wo stelle ich den Antrag?

Die Beantragung ist nur per E-Mail möglich: soforthilfe-corona@ilb.de. Die Unterlagen sollten vollständig und gesammelt in einer E-Mail verschickt werden, max. 15 MB, keine ZIP-Dateien.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

Soforthilfe in Nordrhein-Westfalen

Die FAQ und die für weitere Fragen zuständigen Industrie- und Handelskammern findest du hier:
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbständige.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: 15.000 €
  • Bis zu 50 Beschäftigte: 25.000 €

Weitere Voraussetzungen

  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du hast deinen Arbeits- bzw. Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen.
  • Du warst schon vor dem 31.12.2019 am Markt und bis dahin nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Deine wirtschaftliche Tätigkeit ist durch die Corona-Krise „wesentlich beeinträchtigt“, das heiĂźt konkret, dass entweder
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WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten.

Wo stelle ich den Antrag?

Online: soforthilfe-corona.nrw.de 

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deinen Personalausweis oder Pass
  • Deine Steuer-ID (die findest du zum Beispiel auf deiner Einkommenssteuererklärung)
  • Deine geschäftliche Steuernummer (ebenfalls auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Wenn vorhanden: Registernummer und zuständiges Amtsgericht

Erfahrungen aus der Community

Schon mehrere Selbständige aus der Community haben positiv überrascht berichtet, dass das Geld schnell und unkompliziert auf ihren Konten gelandet ist.

 

Soforthilfe in Bayern

Die FAQ und die zuständigen Behörden findest du hier: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Unternehmen und selbstständige Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 250 Erwerbstätigen.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 50 Beschäftigte: max. 30.000 €
  • Bis zu 250 Beschäftigte: max. 50.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen. 

Weitere Voraussetzungen

  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus. 
  • Deine Arbeits- bzw. Betriebsstätte ist in Bayern.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einem „Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Das ist konkret der Fall, wenn „infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private und sonstige (= auch betriebliche) liquide Mittel mĂĽssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.“

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten.

Wo stelle ich den Antrag?

Ausschließlich online: https://www.soforthilfe-corona.bayern/ 

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deinen Personalausweis oder Pass
  • Deine Steuer-ID oder deine geschäftliche Steuernummer (beides auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage
  • Wenn vorhanden: Registernummer und zuständiges Amtsgericht

Soforthilfe in Baden-WĂĽrttemberg

Die FAQ und die für Fragen zuständigen Industrie- und Handelskammern findest du hier:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/
 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr gewerbliche und Sozialunternehmen (vorausgesetzt, sie sind wirtschaftlich tätig), fĂĽr Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe, einschlieĂźlich KĂĽnstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen. 

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Hauptsitz befindet sich in Baden-WĂĽrttemberg.
  • FĂĽr Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter 5 Beschäftigten gilt: Sie mĂĽssen mit ihrer selbständigen Tätigkeit „das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens einer Person bestreiten“. Das heiĂźt: Wenn du deine Selbständigkeit nur nebenberuflich ausfĂĽhrst und diese nur einen kleinen Teil zu deinem Einkommen beisteuert, bist du nicht antragsberechtigt. 
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einem „Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Das ist konkret der Fall, wenn „die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen“. 

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten.

Wo stelle ich den Antrag?

Fülle zunächst das Formular aus, das du hier findest:
https://assets.baden-wuerttemberg.de/pdf/Antrag_Soforthilfe-Corona_BW.pdf

Es wird darum gebeten, das Formular am Computer auszufĂĽllen statt handschriftlich.

Drucke das vollständig ausgefüllte Formular aus, unterschreibe es und scanne es ein bzw. fotografiere es.

Den eingescannten Antrag lädst du dann online hoch: https://www.bw-soforthilfe.de/Soforthilfe/einreichen 

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID oder deine geschäftliche Steuernummer (beides auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage
  • Wenn vorhanden: Registernummer, Mitgliedsnummer bei Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer

Soforthilfe in Niedersachsen

Zum 01.04.2020 hat Niedersachsen vom eigenen Landes- auf das einheitliche Bundesprogramm umgestellt.

Die FAQ findest du hier:
https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Niedersachsen-Soforthilfe-Corona-mit-finanzieller-Unterstützung-des-Bundes/index.jsp 

und hier: https://www.soforthilfe.nbank.de.

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbstständige, Angehörige der freien Berufe sowie Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 30 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Bis zu 49 Beschäftigte: max. 25.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen. Hierfür findest du im Antrag eine Tabelle, in die du die „Summe fortlaufender betrieblicher Sach- und Finanzaufwand in €“ sowie die „Summe geschätzter Betriebseinnahmen in €“ einträgst. Aus der Differenz ergibt sich ein Fehlbetrag – und der ist dein Förderbedarf.

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Hauptsitz befindet sich in Niedersachsen.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du warst schon vor dem 31.12.2019 am Markt und bis dahin nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einem „Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Das sind laut Definition wirtschaftliche Schwierigkeiten, „die ihre Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen“.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten. NICHT gefördert werden deine Lebenshaltungskosten.

Wo stelle ich den Antrag?

Fülle zunächst das Formular aus, das du hier findest: https://www.soforthilfe.nbank.de  

Es muss elektronisch, also am Computer ausgefĂĽllt werden.

Drucke das vollständig ausgefüllte Formular aus, unterschreibe es und scanne es ein bzw. Fotografiere es.

Den eingescannten Antrag sendest du dann zusammen mit einem unterschriebene Scan deines Personalausweises an diese E-Mail-Adresse: antrag@soforthilfe.nbank.de 

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID oder deine Umsatzsteuer-ID (beides auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer
  • Eine eingescannte und von dir unterschriebene Kopie deines Personalausweises (Vorder- und RĂĽckseite)
  • Ggf. Das Zusatzformular zur Kleinbeihilfenerklärung

Soforthilfe in Hessen

Die FAQ findest du hier: https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Selbstständige, Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 10.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Bis zu 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Hauptsitz befindet sich in Hessen.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du warst schon vor dem 31.12.2019 am Markt und bis dahin nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einem „Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Das bedeutet, „dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um beispielsweise laufende Verpflichtungen (beispielsweise Mieten, Kredite fĂĽr Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen“. 

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten. NICHT gefördert werden der Personalaufwand und deine Lebenshaltungskosten.

Wo stelle ich den Antrag?

Ă–ffne das Info-Dokument, das du hier findest:
https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/200403_Checkliste%20zu%20Soforthilfen_RPK.pdf
 

Ganz unten ist ein Link, der dich zum Antrag führt. Fülle zunächst den Antrag online aus. Du bekommst ihn anschließend per E-Mail zugeschickt.

Wichtig: Der Antrag ist noch nicht eingereicht!

Drucke den Antrag aus und unterschreibe ihn. Scanne oder fotografiere ihn anschließend. Dann lädst du ihn hoch (den Link findest du in der E-Mail). Der Upload ist möglich von Montag bis Samstag zwischen 6 und 24 Uhr.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID oder deine Umsatzsteuer-ID (beides auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Einen Scan deiner Steuerunterlagen (je nach Situation: Einkommenssteuerbescheid / Feststellungsbescheid / Umsatzsteuerbescheid / Lohnsteueranmeldung)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer
  • Deinen Personalausweis oder Reisepass

 

Soforthilfe in Schleswig-Holstein

Die FAQ findest du hier:
https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/
 

und hier:
https://www.ib-sh.de/fileadmin/user_upload/downloads/arbeitsmarkt_strukturfoerderung/corona-soforthilfe-zuschuss/faq_corona-soforthilfe.pdf
 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Hauptsitz befindet sich in Schleswig-Holstein.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Hauptberuf aus.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einem „Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Das bedeutet, dass keine ausreichende Liquidität vorhanden ist, um laufende Betriebsausgaben zu stemmen.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für laufende Betriebsausgaben, z. B. gewerbliche Mieten, Kredite für Betriebsräume, Personalkosten und Leasingraten.

Wo stelle ich den Antrag?

Lade dieses Antragsformular herunter:
https://www.ib-sh.de/fileadmin/user_upload/downloads/arbeitsmarkt_strukturfoerderung/corona-soforthilfe-zuschuss/antrag_soforthilfe.pdf

FĂĽlle es am Computer aus, drucke es aus und unterschreibe das Formular.

Scanne es anschlieĂźend ein und lade es hier hoch: www.ib-sh.de/antragsupload

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Handelsregisterauszug oder eine Gewerbeanmeldung (wenn nicht vorhanden: Kopie deines Personalausweises)
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer
  • Deine Steuer-ID (auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage

 

Soforthilfe in Sachsen-Anhalt

Stand 06.04.2020: In Kürze soll der Antrag komplett elektronisch möglich sein. Die IB Sachsen-Anhalt arbeitet mit Hochdruck daran.

Die FAQ sowie einen Musterantrag findest du hier https://www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-corona-soforthilfe.html 

Und hier https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_FAQ.pdf 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen mit bis zu 50 Erwerbstätigen.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 25 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Bis zu 50 Beschäftigte: max. 25.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Auch wichtig: Du musst innerhalb von sechs Monaten nach Auszahlung eine Erklärung einreichen, aus der die Verwendung des Geldes hervorgeht. 

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Hauptsitz befindet sich in Sachsen-Anhalt.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Hauptberuf aus.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einem „Liquiditätsengpass“ zu kämpfen. Das bedeutet, dass keine ausreichende Liquidität vorhanden ist, um laufende Betriebsausgaben zu stemmen.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für laufende Betriebsausgaben, z. B. gewerbliche Miete/Pacht, Leasingausgaben, Energie- und Instandhaltungskosten, betrieblich bedingte Versicherungsprämien, häusliche Arbeitszimmer.

NICHT erlaubt ist die Verwendung fĂĽr Lohnkosten, Personalausgaben und Kosten fĂĽr die Lebenserhaltung.

Wo stelle ich den Antrag?

Lade den Antrag hier herunter:
https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_Antrag_AN-0-123.pdf
 

Dann heißt es: Ausfüllen, drucken und unterschreiben.  Anschließend scannst du das Formular ein (PDF-Format, mittlere Größe) und schickst es per E-Mail an soforthilfe-corona@ib-lsa.de

Der Betreff der E-Mail sollte so aussehen: Vorname_Nachname_Unternehmensbezeichnung

Alternativ ist das Einsenden auch per Post möglich, dann aber mit deutlich längerer Bearbeitungszeit.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID (auf der Einkommenssteuererklärung zu finden) oder Handelsregisternummer oder Umsatzsteuernummer
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage

 

Soforthilfe in Sachsen

Die FAQ findest du hier:
https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp?cookieMSG=allowed
 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Solo-Selbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen. Den Grund für diesen Engpass kreuzt du im Antrag an. 

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Hauptsitz oder eine Betriebsstätte befindet sich in Sachsen.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einer „existenzgefährdenden Wirtschaftslage“ zu kämpfen. Dies ist der Fall, wenn „die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingraten) zu zahlen.“

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pacht und Leasingraten.

Wo stelle ich den Antrag?

Elektronisch. Hierfür musst du zunächst ein Benutzerkonto beim SAB Förderportal erstellen. 

FĂĽlle dann den Antrag elektronisch aus. Ausdrucken und Unterschreiben ist nicht notwendig.

Alternativ auch per Post möglich.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Einkommensteuer- bzw. Körperschaftsteuernummer 
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 

Soforthilfe in ThĂĽringen

Stand 07.04.2020: Zum 1. April wurde in ThĂĽringen vom Landes- auf das Bundesprogramm umgestellt. Bereits ausgezahltes Geld kannst du natĂĽrlich behalten. Das alte Antragsformular ist nicht mehr gĂĽltig. Stelle den Antrag stattdessen elektronisch.

Die FAQ findest du hier: www.aufbaubank.de/corona-faq 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 25 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Bis zu 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

  • Deine Betriebsstätte befindet sich in ThĂĽringen.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du hast deine Tätigkeit vor dem 15.02.2020 aufgenommen.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einer „existenzgefährdenden Wirtschaftslage“ zu kämpfen. Dies ist der Fall, „wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen,) zu zahlen“. 

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pacht und Leasingraten.

Wo stelle ich den Antrag?

Elektronisch hier: https://soforthilfe.aufbaubank.de 

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deinen offiziellen Branchencode (kannst du hier ermitteln:
    www.destatis.de/static/DE/dokumente/klassifikation-wz-2008-3100100089004.pdf
  • Deine Steuer-ID (auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage
  • Höhe deines Umsatzes in 2019
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer

 

Soforthilfe in Rheinland-Pfalz

Die FAQ und das Antragsdokument findest du hier: https://isb.rlp.de/corona-soforthilfe.html 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

  • Dein Unternehmenssitz befindet sich in Rheinland-Pfalz.
  • Du fĂĽhrst deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.
  • Du hast deine Waren oder Dienstleistungen schon vor dem 11.03.2020 angeboten.
  • Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Du hast durch die Corona-Krise mit einer „existenzbedrohenden Wirtschaftslage“ zu kämpfen, weil „die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen“.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. gewerbliche Mieten, Pacht und Leasingraten. NICHT gefördert werden Personalaufwendungen und Ausgaben für den Lebensunterhalt. 

Wo stelle ich den Antrag?

Lade den Antrag hier herunter: https://isb.rlp.de/corona-soforthilfe.html#tab6224-1 

Dann heiĂźt es: AusfĂĽllen, Drucken, Unterschreiben und Einscannen (PDF-Format).

Schicke das unterschriebene Formular per E-Mail an: CSH@ISB.RLP.DE 

Alternativ ist das Einsenden auch per Post möglich, dann aber mit deutlich längerer Bearbeitungszeit.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID (auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer, Umsatzsteuer-ID, Betriebsnummer
  • Eine Kopie deines Personalausweises
  • Nachweis ĂĽber dein Unternehmen (Kopie der Gewerbeanmeldung oder Kopie des Handelsregisterauszugs oder Kopie des letzten Steuerbescheides oder Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes oder Nachweis der Umsatzsteuernummer)

 

Soforthilfe in Mecklenburg-Vorpommern

Die FAQ und das Antragsdokument findest du hier: https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/ 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 24 Beschäftigte: max. 25.000 €
  • Bis zu 49 Beschäftigte: max. 40.000 €
  • Bis zu 100 Beschäftigte: max. 60.000 €

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

Dein Unternehmenssitz oder deine Betriebsstätte befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern.

Wenn du Soloselbständiger bist, führst du deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.

Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Du hast durch die Corona-Krise mit einer „existenzbedrohenden Wirtschaftslage“ zu kämpfen. Das heißt, dass „in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand zu zahlen“.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, z. B. Miete und Nebenkosten für Geschäftsräume, Ausgaben für Telekommunikation und Versicherungen, Leasingraten, Zinszahlungen sowie regelmäßige Tilgungen für bestehende betriebliche (Bank-) Kredite (keine Sondertilgungen). NICHT gefördert werden Kosten für den Lebensunterhalt.

Wo stelle ich den Antrag?

Lade das Antragsformular hier herunter: https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/ 

Dann heiĂźt es: ausfĂĽllen, drucken und unterschreiben. Dann schickst du den Antrag per Post an die im Briefkopf angegebene Adresse.

Bitte beachte: Du musst den Antrag per Post stellen! Eine Zusendung per E-Mail ist momentan nicht ausreichend.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID (auf der Einkommenssteuererklärung zu finden)
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer, Steuernummer
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage

Soforthilfe in Bremen

Stand 07.04.2020: Bremen bietet momentan zwei verschiedene Programme an: FĂĽr Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern das Bundesprogramm und fĂĽr Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern das eigene Landesprogramm.

Die FAQ findest du hier: https://www.bab-bremen.de/bab/corona-soforthilfe.html 

FĂĽr wen und wie hoch ist die Soforthilfe?

  • FĂĽr Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten.
  • Bis zu 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Bis zu 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Bis zu 49 Beschäftigte und max. 10 Millionen Euro Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz: max. 20.000 € 

Bitte beachte: Du musst die genaue Höhe deines „Liquiditätsengpasses“ und somit die Höhe deiner Soforthilfe selbst berechnen.

Weitere Voraussetzungen

Dein Unternehmenssitz oder deine Betriebsstätte befindet sich im Land Bremen.

Wenn du Soloselbständiger bist, führst du deine Tätigkeit im Haupterwerb aus.

Du warst bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Du hast durch die Corona-Krise mit einer „existenzbedrohenden Wirtschaftslage“ zu kämpfen, weil „die laufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten aus dem laufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand in den nächsten 3 Monaten zu zahlen“.

WofĂĽr darf ich das Geld ausgeben?

Für laufende Betriebskosten, z. B. Miete und Pachtzahlungen für gewerblich genutzte Räumlichkeiten, Versicherungsbeiträge für die gewerbliche Tätigkeit, Zinsen, Leasingraten und Tilgungen für gewerblich genutzte Güter und Einrichtungen, sofern hierfür nicht bereits Stundungen gewährt wurden, Kfz-Versicherungen / Leasingkosten / Haftpflicht, wenn das Fahrzeug für die wirtschaftliche Tätigkeit erforderlich ist. NICHT gefördert werden Personalkosten, entgangene Umsätze oder private Lebenshaltungskosten.

Wo stelle ich den Antrag?

Lade dir das entsprechende Formular hier herunter: https://bab.contingent.de/foyer/index.html

FĂĽlle es im Adobe Acrobat Reader DC aus und lade es gemeinsam mit einem Scan deines Personalausweises auf der gleichen Webseite hoch.

Frist: 31.05.2020

Welche Dokumente brauche ich?

  • Name, Adresse und Rechtsform der Firma
  • Deine Steuer-ID (auf der Einkommenssteuererklärung zu finden) oder Ertragssteuernummer
  • Deine geschäftliche Bankverbindung 
  • Wenn vorhanden: Handelsregisternummer, Steuernummer
  • Eine kurze Erläuterung ĂĽber den Grund fĂĽr deine existenzgefährdende Wirtschaftslage
  • Deinen Umsatz und deine Bilanzsumme aus 2019
  • Einen Scan deines Personalausweises (Vorder- und RĂĽckseite)

Fragen aus der Community

 

Muss der Zuschuss zurĂĽckgezahlt werden?

Nein. Es handelt sich um eine Hilfe, nicht um einen Kredit.

Kann ich mir eigenes Gehalt auszahlen?

In den meisten Bundesländern ist das nicht erlaubt. Schau genau in die Formulierung im jeweiligen Antrag.

Ich bin nebenberuflich selbständig. Kann ich den Zuschuss bekommen?

In der Regel schließen die Bundesländer das aus, wenn du nicht den Großteil deines Lebensunterhalts mit dieser Arbeit finanzierst. Wirf einen Blick auf die genaue Formulierung.

Ich soll versichern, dass ich vor der Corona-Krise kein „Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten“ war. Was bedeutet das?

Die Soforthilfe soll nur den Unternehmen helfen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind und vorher voll handlungsfähig waren. „Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten“ sind zum Beispiel Unternehmen mit laufenden Insolvenzverfahren. Wenn du dir über deine individuelle Situation unsicher bist, halte Rücksprache mit einem Anwalt.

Wie kann ich meinen Antrag im Nachhinein korrigieren?

In der Regel per E-Mail, unter Angabe deiner Antragsnummer im Betreff.

Ich soll meinen Liquiditätsengpass selbst berechnen. Wie gehe ich vor?

In den meisten Soforthilfe-Anträgen musst du die Höhe der Soforthilfe, also deinen Liquiditätsengpass, selbst ausrechnen. Hierfür gibt der Bund eine vereinfachte Rechnung vor: „Geschätzte Umsätze der nächsten drei Monate abzüglich des Sachaufwands und Finanzierungskosten für die nächsten drei Monate (ohne Personalaufwand).“

Heißt im Klartext: Wie viel Geld bekommst du in den nächsten 3 Monaten rein? Und auf der anderen Seite: Wie viele laufende Betriebsausgaben wirst du haben (Miete, Pacht etc.)? Personalkosten und dein eigenes Gehalt darfst du leider meist nicht mitrechnen.

Die Zahlen kannst du natürlich nur schätzen – solltest du dein Geschäft in dem Zeitraum doch wieder aufnehmen können, bist du verpflichtet, den überschüssigen Betrag der Soforthilfe zurück zu überweisen.

Wie berechne ich die Anzahl meiner Beschäftigten?

Hier gilt es aufzupassen! Gefragt ist nämlich nicht die Gesamtzahl deiner Beschäftigen, sondern die Vollzeitäquivalente. Heißt: Du rechnest deine Mitarbeiter, auch die, die z. B. Nur eine halbe Stelle haben, zu Vollzeitäquivalenten zusammen. Hierzu geben die Bundesländer Berechnungstabellen vor – damit gehts ganz einfach. 

FĂĽr NRW sieht das z. B. so aus.

Stichtag 31.12.2019

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter ĂĽber 30 Stunden & Auszubildende = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Do your thing, not your taxes