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Vorstellungsgespräch-Tipps - wie du am überzeugendsten bist!

Vorstellungsgespräch-Tipps: Das Rezept für Erfolg bei der Bewerbung

Du bist mit deiner Ausbildung oder dem Studium fertig, und nun ist die Zeit gekommen, sich einen Job zu suchen. Wenn du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst, ist schon der erste Schritt getan. Nun folgt die Vorbereitung zum Gespräch, was sehr stressig sein kann.

Du musst den Interviewer überzeugen, dass du der richtige für sie bist. Hier musst du vieles beachten, von der Vorbereitung für die Fragen bis hin zu der Kleidung, die du anziehen solltest. Dies kann sehr stressig sein, aber wer sich gut vorbereitet, kann auch Erfolg erwarten.

Du solltest dich schon immer ein paar Tage vor dem Vorstellungsgespräch anfangen vorzubereiten. Besonders wenn es dein erstes Vorstellungsgespräch ist und du nicht weißt, wie viel Zeit du für alles brauchst. Das wichtigste ist, dass du viel über das Unternehmen, welches dich eingeladen hat weißt, sodass der Interviewer dich nicht mit Fragen wie „Kennen Sie die Produkte, die wir herstellen?“ überraschen kann.

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Nimm dir ein paar Stunden und lerne alles, was du über das Unternehmen lernen kannst – von so vielen Quellen wie möglich. Sprich mit deinen Freunden und verbringe auch Zeit auf Google. Oft schauen die Kandidaten nur auf die Informationen, die das Unternehmen auf ihrer Webseite oder Social-Media stellen, aber schauen nicht in die Tiefe und was andere sagen. Auf diese Weise erhältst du auch ein größeres Bild über das Unternehmen.

Es gibt auch Fragen, die sehr häufig während Interviews auftauchen. Es ist daher hilfreich, dass du dich auf solche Fragen gut vorbereitest, sodass dich nichts überraschen kann. Zu solchen Fragen gehören z.B.:

  • Was ist Ihre größte Stärke?
  • Was ist Ihre größte Schwäche?
  • Wieso sollten wir Sie einstellen?
  • Erzählen Sie mir von sich?
  • Wieso wollen Sie Ihren jetzigen Job verlassen?
  • Welches Gehalt erwarten Sie?
  • Wieso wollen Sie diesen Job?
  • Wie gehen Sie mit Stress um?
  • Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Wenn du jemanden kennst, der schon bei der Firma arbeitet, wäre es nützlich diese Person zu fragen, wie es so in der Firma abläuft. So kannst du Informationen aus erster Hand haben und deine Chancen mit der angemessenen Vorbereitung erhöhen. Sie kann dir auch Tipps geben, was und was nicht in der Firma erwünscht ist. Neben dieser „theoretischen“ Vorbereitung, ist die Kleidung mit der du auf dem Gespräch auftauchst genauso wichtig.

Die Standardempfehlungen für Vorstellungsgespräche beruhen auf gesundem Menschenverstand – du solltest ordentlich, intelligent und relativ konservativ gekleidet sein. Du kannst auch einen persönlichen Ansatz nehmen, durch Kleidung nach der Unternehmenskultur oder den Dress-Code der Firma. Das wichtigste ist, dass du dich dabei wohlfühlst, aber auch einen professionellen Look beibehältst.

Deine Interview-Kleidung sollte folgende Nachricht aussenden: dass du erkennen kannst, was der Job und das Unternehmen fordern und dass du in der Lage bist, dich anzupassen. Bei der Entscheidung wie du dich für ein Interview anziehen solltest, ist es immer am besten zu wissen, welche Kleiderordnung das Unternehmen hat. Stelle sicher, dass du im Einklang mit der Unternehmensumgebung bist und dass deine Kleidung den Anforderungen der Position entspricht.

Bemühe dich, die richtige Kleidung auszuwählen, sodass du die Chance, die dir dieses Interview bietet nicht nur wegen falscher Kleidung vermasselst. Natürlich ist es wichtig zu wissen, dass Kandidaten den Job nicht nur anhand der Kleidung bekommen, aber durch unangemessene Kleidung schadest du deiner Chance auf Erfolg. Ein persönlicher Sinn für Stil ist wertvoll, aber du musst darauf achten, deine Kleidung den Anforderungen der Situation anzupassen. Wenn du den Interviewer zeigst, dass du den Stil der Position und das Unternehmen verstehst, erhält er einen guten Eindruck von dir.

Das Tragen der richtigen Interviewkleider demonstriert dem Interviewer, dass du die Unternehmenskultur respektierst und dir Zeit für Forschung des Unternehmens genommen hast. Deine Liebe zum Detail zeigt, dass du dich für das Vorstellungsgespräch viel angestrengt hast.

Egal wie gut du dich vorbereitest hast, eine der wichtigsten Eigenschaften während des Interviews ist es, authentisch zu sein. Arbeitsuchende vergessen manchmal dieses Konzept der Echtheit. Stattdessen bieten sie generische Antworten und denken, dass der Interviewer diese auch hören möchte. Dazu gehören Antworten wie „Ich bin ein Team-Player“, „Ich bin ein harter Arbeiter“ oder „Ich habe große Liebe fürs Detail“.

Solche Antworten sind besser als nichts zu sagen, aber jeder Interviewer hat diese Antworten schon viele Male gehört. In diesem Fall lernt der Interviewer nicht viel darüber, was dich von den nächsten Bewerber absondert. Der Interviewer weiß auch nicht, ob du wirklich ein harter Arbeiter bist, oder nur etwas sagst, was wie eine gute Antwort scheint.

Also, was tun, wenn du wirklich ein harter Arbeiter bist? Du hast ein paar Möglichkeiten: Am besten ist es, Beispiele zu erwähnen, die dies auch beweisen. Alternativ kannst du weniger übertriebene Sprache verwenden, mit der du erklärst, was dich zum harten Arbeiter macht.

Konzentriere dich auf Beispiele aus deiner Vergangenheit, die deine Fähigkeiten demonstrieren und benutze die Sprache mit der du dich wohlfühlst und die dich authentisch darstellt.

Beim Interview kannst du auch viele Fehler machen, absichtlich oder nicht. Zu den Fehlern, die du möglichst vermeiden solltest, gehören:

1. Lügen

Obwohl es verlockend ist, funktioniert es nicht. Mit allen Mitteln glänzen zahlt sich nie aus. Mark Twain sagte: „Wenn du die Wahrheit sagst, musst du dich nie an etwas erinnern.“ Denk darüber nach. Denn wenn du betrügst werden sie dich eventuell später erwischen.

2. Schlimm über deine aktuelle Firma oder Chef sprechen

Du hast die Nase voll von deinem aktuellen Job und würdest alles tun, um deinen Job zu wechseln, weil Sie dich schlecht behandelt haben? Dein Vorstellungsgespräch ist nicht die Zeit, Rache zu üben. Denk darüber nach, dass sich der Interviewer deine Antworten anhören wird und darüber nachdenkt, wie es wäre mit dir zu arbeiten. Frag dich selber: Arbeitest du gerne mit Menschen, die ständig andere kritisieren? Das Problem ist, dass der Interviewer massive Schlussfolgerungen aus deinen Antworten zieht. So kann dein schlechter Kommentar über deinen Chef oder Arbeitgeber als deine „Standard“-Art zu denken interpretiert werden. Dies lässt dich schlecht aussehen und nicht deinen Arbeitgeber.

3. Unhöflich sein

Wenn du feststellst, dass du versehentlich unhöflich warst, dann entschuldige dich ruhig und ernsthaft. Versuche dann den Zwischenfall zu vergessen und mach weiter mit dem Rest des Interviews. Denke nicht viel darüber nach, weil dies deine wietere Leistung während des Interviews beeinflussen kann. Aber was ist „unhöflich“? Nun, das hängt von deinem Publikum ab. Als Faustregel gilt es, Witze über potenziell sensible Themen zu vermeiden und sich nicht zu viel vor dem Interviewer zu entspannen: höflich und freundlich ist genug. Schließlich bist du nicht in der Kneipe mit ihnen. Bleib also professionell. Denke aber auch darüber nach, dass jeder den du triffst, an der Auswahl beteiligt sein könnte. Ein unfreundliches Gespräch mit der Empfangsdame oder mit den jüngeren Mitarbeitern könnte dich den Job kosten.

4. Beschweren

Vielleicht war deine Zugfahrt zum Vorstellungsgespräch ein Albtraum oder auch vielleicht großer Stau auf der Autobahn, aber der Interviewer will das nicht wissen. Beschweren, auch im Scherz, ist nicht ein empfohlener Eisbrecher. Es kann völlig harmlos sein, oder es könnte einfach den Interviewer abschalten. Lasse nicht zu, dass Beschwerden den Ton für das Interview darstellen.

5. Sprechen über Menschen, die du bei der Arbeit nicht leiden kannst

In diesen Tagen ist es üblich gefragt zu werden, wie du mit Konflikten umgehst. Unternehmen erkennen die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen in der Arbeitsumgebung. Wenn deine Interviewer dich also auf schwierige Leute oder Situationen ansprechen, beschuldige nicht andere für Probleme, dies hinterlässt schnell einen schlechten Eindruck. Wenn du diese Regel versehentlich „brichst“, entschuldige dich und erkläre, was du „wirklich“ gemeint hast.

6. Nicht vorbereitet sein

Lies deine relevante Lebenslauf-Version und die Job-Anzeige noch einmal kurz vor dem Interview. Es ist überraschend, wie viele Menschen sich nicht erinnern können, was sie auf ihrem Lebenslauf geschrieben haben. Und wenn du weißt welche Art von Person die Stellenausschreibung sucht, ist es auch einfacher zu zeigen, dass du diese Qualitäten auch besitzt. Es ist schön, einen Notizblock und Kugelschreiber mitzubringen, aber du musst sicherstellen, dass sie ordentlich sind. Es ist sogar ok, Notizen mitzubringen. Besonders wenn du irgendwelche Fragen hast. Es zeigt, dass du die Bewerbung ernst nimmst. Unvorbereitete Kandidaten erhalten selten Jobangebote.

7. Zu nervös oder zu selbstbewusst erscheinen

Wenn du zu nervös erscheinst, denken sie, dass du nicht genug selbstbewusst bist, um den Job zu machen. Weiterhin, wenn du zu selbstbewusst erscheinst, werden sie denken, dass du nicht in das Team passen würdest. Wenn Interview-Nerven ein Problem für dich sind, lohnt es sich praktische Hilfe von einem Professionellen zu holen, wie ein Interview-Coach.

8. Einen schwachen ersten Eindruck machen

Leider, egal wie hart der Interviewer es versucht, werden eine Menge von „wollen sie nicht einstellen“-Entscheidungen schon in den ersten paar Minuten des Kontakts getroffen. Wenn du einen starken ersten Eindruck machst, wird der Interviewer eher dazu neigen, die „Unvollkommenheiten“ in deinen Antworten zu übersehen.

9. Das Unternehmen nicht recherchiert

Als allgemeine Regel gilt, je berühmter die Marke, desto mehr erwarten sie, dass du deine Hausaufgaben gemacht hast. Die Erforschung der Firma zeigt, dass du den Job ernst nimmst.

Bewerbungsgespräche können sehr stressig sein, aber sie gehören zum Teil unseres Lebens. Wer arbeiten will, kann sie nicht vermeiden. Es reicht nicht, nur zum Gespräch zu gehen und zu hoffen, dass du den Job kriegst. Um Erfolg zu haben, musst du dich sehr gut vorbereiten und einen guten Eindruck hinterlassen. Auch wenn du dich hier sehr viel anstrengen musst, zahlt sich das auf die lange Strecke aus. Wenn du keinen Erfolg bei einem Interview hast, lass den Kopf nicht hängen. Da sich viele Leute überall bewerben, ist es auch schwer sich durchzusetzen. Wichtig ist nur, nicht aufzugeben, und immer weiter zu gehen. Mit Erfahrung lernst du immer wieder etwas neues, und erhöhst deine Chance zum Erfolg.