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Erfahrungsbericht - WeWork Coworking Space Berlin

Die zwei WeWork-Gründer Miguel McKelvey und Adam Neumann sind mittlerweile schon sagenumwoben. Wer schafft es auch schon ein weltweites Netzwerk an Coworking Spaces aufzubauen, das mittlerweile mit 16 Milliarden US-Dollar zu den wertvollsten Startups weltweit gehört und in aller Munde ist?

Mit ihrem prägnanten Motto haben die beiden nun auch Berlin erobert:

'Do What You Love'

Dass WeWork jetzt auch in Berlin eröffnet, ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Hauptstadt nun im Kreis der international interessanten Business Orte seinen Platz gefunden hat.

'Arm aber sexy' ist also eher nicht das Motto, das WeWork hierhergeführt hat...

Das sehr schicke und stylische Coworking Space hat sich die höchsten Stockwerke im Sony Center am Potsdamer Platz geschnappt und führt damit praktisch und wortwörtlich das Berliner High-End an.

Dazu kommt noch der Blick auf den Tiergarten, der einen sehr stark an den New Yorker Central Park erinnert von hier oben.

View

Was das Coworking Unternehmen speziell an Berlin gereizt hat, verrät mir eine WeWork-Mitarbeiterin: Berlin hat eine große kreative Szene, ist international, Tech-afin und hat immer mehr Startups.

Neben dem Sony Center wird außerdem spätestens ab November noch eine weitere Berliner Dependance zu den weltweit rund 80 hinzukommen, und zwar am Hackeschen Markt.

Kontist wird WeWorker

Nachdem wir mit unserem Team von Kontist schon im Rainmaking Loft und im Mindspace residiert haben, schließen wir unser Coworking Space Hopping nun endgültig ab und ziehen ins WeWork.

Und das eigentlich nur aus einem Grund: der Bier Flatrate!

Naja fast...

Do your thing, not your taxes.
With Kontist.

Learn how

Mit WeWork hat man nämlich vor allem eine hochprofessionelle Coworking Möglichkeit in Berlin geschaffen, die von Freelancern, Startups und auch mittelgroßen und großen Unternehmen alles unter einem Dach vereint und dazu noch einen internationalen Kontakte-Pool aufmacht.

Denn was WeWork besonders auszeichnet, ist dass man als WeWorker über die hauseigene App ein eigenes Profil erhält und sich mit allen WeWorkern auf der ganzen Welt vernetzen kann.

Die App ist mehr als gelungen: intuitiv und gleichzeitig hochprofessionell, kann man mit ihr schnell auf ein exklusives Netzwerk an internationalen Kontakten zugreiffen.

Abgesehen davon, kann man sich auch weltweit jederzeit an einen der WeWork Flex-Desks setzen.

Die Idee, die dahinter steckt ist, dass man sich als WeWorker eigentlich überall Zuhause fühlen sollte und das, was man gerne macht auch von überall aus machen kann.

Für ein sehr entspanntes und geschmackvolles Ambiente während du das machst, was du liebst, wird auch gesorgt. Hier schon Mal eine kleine...

Ultimative Sneak Preview

Die Lobby

Die Meeting-Räume

Die Küchen

Auf jeder Etage gibt es natürlich auch Küchen, die über Mikrowellen, Multi-Café-Anlagen, Kühlschränke, Wasserspendern und Bierspendern verfügen und regelmäßig nachgefüllt und geputzt werden.

Stille Ecken

Print-Ecken und Skype Booths

Dit zahlt sich aus

Als WeWorker kann man sich also zur auserwählten Community der gern arbeitenden Weltenbummler zählen.

Das ganze Paket an Vorteilen hiervon kommt aber natürlich auch zu einem Preis.

Die WeWork Stafferin versichert mir zwar, dass obwohl WeWork eine Exklusivität ausstrahlt, es nicht so ist wie beim Soho House, welches selektiv bei der Auswahl der Mieter vorgeht.

Trotzdem muss man sehen, dass es bei WeWork natürlich schon von vornherein eine Konditon gibt, und die heißt 'Monney on da Bankaccount'.

Für gut finanzierte Startups oder schon länger tätige Selbstständige ist das bestimmt weniger ein Problem.

Aber dafür was man zahlt (ab €450 pro Kopf für ein privates Büro) sind die Büros auch recht klein und eher rudimentär möbliert (die klassische Ikealampe und der 0815-Bürostuhl).

Also viel Lärm um nichts?

So kann man das wiederum auch nicht sehen.

Denn glaubt man WeWork-Angaben sind alle Unternehmen, die bisher einen Vertrag mit dem Corowking Space unterschrieben haben, schon nach kurzer Zeit gewachsen.

Mit WeWork taucht man also anscheinend in einen Kontakte-Pool ein, der das Business voranbringt und den High-End-Preis somit rechtfertigt.

Oder man arbeitet aufrgund der produktiven Arbeitsatmosphäre effektiv einfach besser als woanders, we'll see!

Sony Center - schick aber etwas unpraktisch

Wie gesagt, mit den hohen Stockwerken im Sony Center hat man definitiv den Jackpot geknackt was die beste Sicht über die Stadt angeht.

Repräsentativ ist das auch - kriegt man mal von einem wichtigen Kunden Besuch, erhöht sich die credibility.

Hat man aber, so wie ich, ein bisschen Höhenangst, ist der Aufstieg in den neunten Stock, der über Stahltreppen und Glasläufer geht, eher gewöhnungsbedürftig...

Treppen

Und wenn es um die ganz einfachen menschlichen Bedürfnisse geht, gehört das Sony Center auch nicht zu den besten Orten, an denen man sein Büro haben kann.

Denn bis auf einen Vapiano, ein paar Bäckereien und einen Bioladen um die Ecke, gibt es hier nicht so tolle Lunch-Angebote.

Etwas ab vom Schuss ist man hier...

Einen Vorteil hat das Sony Center aber dann doch noch, und der sei hier noch erwähnt: man kann quasi direkt vom Arbeiten ins Kino kippen.

Und wenn man tagsüber mal eine kurze Pause braucht, kann man entweder im Tiergarten spazieren oder sich für einen Moment im Schatten der Hochhäuser-Schluchten ausruhen.

Hausschlucht