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Banking

Die besten Geschäftskonten für Kleinunternehmer im Überblick

Zuletzt aktualisiert am 8. Sept. 2026

brenton - content manager

Brenton Withers

Content manager

8. Sept. 2026

Die Auswahl an Geschäftskonten für Kleinunternehmer ist heute größer denn je. Neben spezialisierten Anbietern wie Kontist, Qonto oder Holvi, die zusätzliche Funktionen für Buchhaltung, Rechnungen und Steuern bieten, stehen auch klassische Filialbanken wie die Commerzbank oder die Deutsche Bank zur Auswahl.

Alle in diesem Vergleich vorgestellten Anbieter bieten eine deutsche IBAN. Die Unterschiede liegen daher vor allem bei Kosten, Funktionen und der Frage, wie gut das Konto zu deinem Arbeitsalltag passt.

Doch welches Geschäftskonto ist die beste Wahl? Das hängt vor allem davon ab, wie du arbeitest. Während manche Kleinunternehmer vor allem auf niedrige Kosten achten, legen andere Wert auf integrierte Buchhaltung, Rechnungsstellung oder persönliche Beratung. In diesem Vergleich zeigen wir die wichtigsten Anbieter und ihre jeweiligen Stärken.

Warum Kleinunternehmer ein separates Geschäftskonto brauchen

Viele Kleinunternehmer starten mit ihrem Privatkonto. Für Einzelunternehmer besteht grundsätzlich keine gesetzliche Pflicht, ein separates Geschäftskonto zu führen.

Spätestens wenn regelmäßig Rechnungen geschrieben, Betriebsausgaben bezahlt oder Unterlagen für die Steuer vorbereitet werden müssen, wird die Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen jedoch schnell sinnvoll.

Ein Geschäftskonto sorgt für mehr Übersicht, vereinfacht die Buchhaltung und wirkt gegenüber Kunden professioneller. Außerdem bieten viele Anbieter zusätzliche Funktionen, die den Verwaltungsaufwand im Alltag reduzieren können.

Welches Geschäftskonto für Kleinunternehmer die beste Wahl ist, hängt vor allem davon ab, welche Funktionen du benötigst. Deshalb schauen wir uns zunächst die wichtigsten Auswahlkriterien an.

Worauf kommt es bei einem Geschäftskonto für Kleinunternehmer an?

Geschäftskonto ist nicht gleich Geschäftskonto. Die Unterschiede zeigen sich oft erst im Alltag: Während einige Anbieter vor allem günstige Kontoführungsgebühren bieten, unterstützen andere dich zusätzlich bei Buchhaltung, Steuern oder der Verwaltung deiner Finanzen.

Welche Lösung die beste ist, hängt deshalb von deinen Anforderungen ab. Achte beim Vergleich der verschiedenen Geschäftskonten vor allem auf die folgenden Kriterien:

Buchhaltung und Steuerfunktionen

Wer seine Finanzen möglichst effizient organisieren möchte, sollte darauf achten, welche Funktionen das Geschäftskonto über das reine Banking hinaus bietet. Dazu gehören beispielsweise die Belegverwaltung, Steuerberechnungen oder Schnittstellen zu DATEV und Buchhaltungssoftware wie sevdesk.

Mobile App und Online-Banking

Für viele Kleinunternehmer läuft das Banking heute fast ausschließlich über das Smartphone. Eine übersichtliche App und ein intuitives Online-Banking erleichtern den Alltag und sparen Zeit.

Karten, Bargeld und Zahlungsfunktionen

Je nach Anbieter unterscheiden sich die verfügbaren Karten und Zahlungsoptionen. Überlege dir vorab, ob du mehrere Karten benötigst, virtuelle Karten nutzen möchtest, häufig im Ausland bezahlst oder regelmäßig Bargeld einzahlst bzw. abhebst.

Kundenservice

Gerade bei Fragen rund ums Konto oder bei Problemen mit Zahlungen ist ein gut erreichbarer Kundenservice wichtig. Manche Anbieter setzen auf telefonische Beratung, andere ausschließlich auf Chat oder E-Mail.

Kontoführungskosten

Viele Kleinunternehmer befinden sich noch am Anfang ihrer Selbstständigkeit oder möchten ihre Betriebskosten möglichst gering halten. Zwar sind die Kosten für ein Geschäftskonto steuerlich absetzbar, dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die Gebühren. Achte deshalb nicht nur auf die monatliche Kontoführungsgebühr, sondern auch auf mögliche Zusatzkosten – etwa für Überweisungen, Bargeldabhebungen oder Karten.

Wachstumsmöglichkeiten

Auch wenn du heute allein arbeitest, können sich deine Anforderungen mit der Zeit ändern. Prüfe deshalb, ob der Anbieter auch passende Tarife und Funktionen bietet, wenn dein Unternehmen wächst oder du später zusätzliche Karten, Nutzer oder Funktionen benötigst.

Finanzierungsmöglichkeiten

Auch der Zugang zu Finanzierung kann bei der Wahl eines Geschäftskontos eine Rolle spielen. Einige Anbieter ermöglichen ihren Kunden, direkt über die Plattform einen Geschäftskredit oder andere Finanzierungslösungen zu beantragen. Wenn du künftig Investitionen planst oder kurzfristige finanzielle Engpässe überbrücken möchtest, lohnt sich ein Blick auf die verfügbaren Angebote und Voraussetzungen.

Anbieter

Grundpreis ab

Automatische Steuerschätzung

Integrierte Rechnungsstellung

Besonders geeignet für

Kontist

Kostenlos

Ja, ESt.- und USt.

Ja

Freelancer und Kleinunternehmer in Deutschland

Qonto

Kostenlos

Nein

Ja

Kleine Teams und wachsende Unternehmen

Holvi

Kostenlos

Nein

Ja

Selbstständige mit Fokus auf Rechnungen

FYRST

Kostenlos

Nein

Nein, nur über Partner

Kleinunternehmer mit regelmäßigem Bargeldbedarf

N26 Business

Kostenlos

Nein

Nein

Mobile Selbstständige

Commerzbank Geschäftskonto

15,90 € / Monat

Nein

Nein

Nutzer mit Filialbedarf

Deutsche Bank Geschäftskonto

14,90 € / Monat

Nein

Nein

Unternehmen mit Beratungsbedarf

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede der Anbieter im Detail.

1. Kontist

Kontist wurde speziell für Freelancer, Selbstständige und Kleinunternehmer entwickelt. Anders als viele Geschäftskonten konzentriert sich Kontist nicht nur auf das Banking, sondern unterstützt auch bei der Organisation der Finanzen im Alltag.

Gerade Kleinunternehmer profitieren von einem Geschäftskonto, das möglichst viele Verwaltungsaufgaben an einem Ort bündelt. Mit Kontist lassen sich Einnahmen und Ausgaben automatisch kategorisieren, Belege digital verwalten sowie Angebote und Rechnungen direkt in der App erstellen. Dadurch können viele Selbstständige auf zusätzliche Software verzichten und ihre laufenden Kosten niedrig halten.

Auch wenn du aktuell die Kleinunternehmerregelung nutzt, muss das nicht dauerhaft so bleiben. Wächst dein Unternehmen oder wechselst du später zur Regelbesteuerung, unterstützt dich Kontist mit Funktionen wie der automatischen Steuerberechnung und Steuerrücklagen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater wird durch DATEV-Exporte und weitere Schnittstellen erleichtert. So kannst du dein Finanzmanagement weiterführen, ohne auf ein neues System wechseln zu müssen.

Insgesamt eignet sich Kontist besonders für Kleinunternehmer, die ihre Finanzen möglichst effizient organisieren und ihren Verwaltungsaufwand gering halten möchten. Gleichzeitig bietet das Konto genügend Funktionen, um auch beim Wachstum des Unternehmens oder beim Wechsel zur Regelbesteuerung zuverlässig zu unterstützen.

Vorteile auf einen Blick

  • Speziell für Selbstständige und Kleinunternehmer in Deutschland entwickelt
  • Automatische Berechnung von Einkommen- und Umsatzsteuer
  • Automatische Steuerrücklagen direkt im Geschäftskonto
  • Integrierte Rechnungsstellung und digitale Belegverwaltung
  • Vorbereitende Buchhaltung und DATEV-Export

Nachteile auf einen Blick

  • Weniger auf Unternehmen mit mehreren Mitarbeitenden ausgelegt
  • Weniger Funktionen für internationale Zahlungen als einige Wettbewerber

Preis: kostenloses Geschäftskonto verfügbar. Weitere Tarife ab 11 € pro Monat.

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2. Qonto

Qonto bietet Geschäftskonten für Selbstständige und Einzelunternehmen und ist damit auch für Kleinunternehmer eine Option. Mit dem kostenlosen Starter-Tarif ist der Einstieg ohne monatliche Kontoführungsgebühr möglich, allerdings ist die Zahl der enthaltenen Überweisungen begrenzt.

Zusätzlich bietet Qonto Funktionen für Rechnungsstellung und Belegverwaltung sowie Schnittstellen zu Buchhaltungslösungen wie DATEV oder sevdesk. In höheren Tarifen kommen weitere Konten, Karten und Funktionen für Mitarbeiter und Ausgabenmanagement hinzu. Für Solo-Selbstständige mit einfachen Anforderungen kann dieser Funktionsumfang jedoch über den eigenen Bedarf hinausgehen.

Vorteile auf einen Blick

  • Kostenloser Starter-Tarif für Einzelunternehmen und Freiberufler
  • Integrierte Tools für Rechnungsstellung und Buchhaltung bereits im Starter-Tarif
  • Deutsche IBAN und virtuelle Mastercard im kostenlosen Tarif
  • Anbindungen an DATEV, sevdesk und weitere Buchhaltungslösungen
  • Zusätzliche Unterkonten, Karten und Teamfunktionen für wachsende Unternehmen

Nachteile auf einen Blick

  • Nur fünf Überweisungen pro Monat im kostenlosen Starter-Tarif inklusive
  • Physische Karte erst ab dem kostenpflichtigen Basic-Tarif enthalten
  • Erweiterte DATEV-Anbindung und Buchhaltungszugang erst ab dem Smart-Tarif enthalten
  • Viele Funktionen für Teams und Ausgabenmanagement für Solo-Kleinunternehmer nur eingeschränkt relevant

Preis: kostenloses Geschäftskonto verfügbar. Weitere Tarife ab 9 € pro Monat (bei jährlicher Abrechnung, zzgl. USt.). 

3. Holvi

Holvi verbindet Geschäftskonto, Banking und Rechnungsstellung in einer Plattform und richtet sich vor allem an Soloselbstständige und kleinere Unternehmen.

In entsprechenden kostenpflichtigen Tarifen können Nutzer Rechnungen direkt aus dem Konto heraus erstellen und Zahlungseingänge automatisch zuordnen. Hinzu kommen klassische Banking-Funktionen wie Überweisungen, Karten und die Verwaltung von Zahlungsein- und -ausgängen. Eine USt.-Vorschau ist in den Tarifen Pro und Business verfügbar.

Für Selbstständige, die Rechnungsstellung und Banking miteinander verbinden möchten, kann Holvi daher eine Option sein. Angebote lassen sich allerdings nicht direkt über Holvi erstellen, sodass dafür eine zusätzliche Lösung erforderlich ist.

Vorteile auf einen Blick

  • Kostenloses Geschäftskonto mit Holvi Flex verfügbar
  • Integrierte Rechnungsstellung in ausgewählten Tarifen
  • Digitale Belegverwaltung und automatische Belegerfassung
  • Buchhaltungsfunktionen und Anbindungen an DATEV und sevdesk

Nachteile auf einen Blick

  • Rechnungsstellung nicht im kostenlosen Tarif enthalten
  • Angebote können nicht mit Holvi erstellt werden
  • Umsatzsteuer-Vorschau erst ab Holvi Pro verfügbar
  • Keine automatische Einkommensteuerberechnung wie bei Kontist

Preis: kostenloses Geschäftskonto verfügbar. Weitere Tarife ab 9 € pro Monat (zzgl. USt.).

4. FYRST

FYRST richtet sich an Kleinunternehmer, die ihr Geschäftskonto digital führen möchten, aber nicht auf Bargeldservices verzichten wollen. Über die Infrastruktur der Deutschen Bank und Postbank sowie die Cash Group stehen Möglichkeiten für Bargeldein- und -auszahlungen zur Verfügung.

Daneben bietet das Konto Funktionen für den geschäftlichen Zahlungsverkehr, darunter SEPA-Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge sowie eine Debitkarte für geschäftliche Ausgaben. Damit eignet sich FYRST vor allem für Kleinunternehmer, die ein digitales Geschäftskonto für ihr tägliches Banking suchen und regelmäßig mit Bargeld arbeiten.

Funktionen für Rechnungsstellung, Buchhaltung oder Steuerverwaltung sind dagegen nicht direkt integriert und werden über Partnerlösungen abgedeckt. Wer diese Aufgaben mit separater Software organisiert, muss daher zusätzlich zum Geschäftskonto auf externe Lösungen zurückgreifen.

Vorteile auf einen Blick

  • Kostenloser Einstieg für Gründer und Kleinunternehmer
  • Bargeldservices über Deutsche Bank und Cash Group
  • FYRST ist eine Marke der Deutschen Bank
  • Einfache und übersichtliche Kontoführung

Nachteile auf einen Blick

  • Keine integrierte Rechnungsstellung oder Belegverwaltung
  • Weniger Automatisierung für Buchhaltung und Steuern

Preis: kostenloses Geschäftskonto für Gewerbetreibende und Freiberufler verfügbar. Weitere Tarife ab 10 € pro Monat.

5. N26 Business

N26 Business richtet sich an Selbstständige und Freelancer und bietet mit Business Standard ein kostenloses Geschäftskonto für den täglichen Zahlungsverkehr. Der Tarif umfasst eine virtuelle Debitkarte, zwei kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat in der Eurozone und 0,1 % Cashback auf Kartenzahlungen.

In den kostenpflichtigen Tarifen kommen weitere Funktionen hinzu. Dazu gehören bis zu zehn Unterkonten, mit denen sich beispielsweise Geld für Steuern oder andere geschäftliche Ausgaben zurücklegen lässt. Kartenzahlungen in Fremdwährungen sind ohne zusätzliche Fremdwährungsgebühr möglich.

Weniger umfangreich ist das Angebot bei Buchhaltung und Steuern. Zudem richtet sich N26 Business ausschließlich an Selbstständige und Freelancer, die unter ihrem eigenen Namen arbeiten. Für Kleinunternehmer, die Funktionen für Buchhaltung, Rechnungsstellung oder Steuerverwaltung direkt mit ihrem Geschäftskonto verbinden möchten, bietet N26 daher weniger Möglichkeiten.

Vorteile auf einen Blick

  • Kostenloses Geschäftskonto verfügbar
  • 0,1 % Cashback auf Kartenzahlungen
  • Kostenlose virtuelle Debitkarte im Standard-Tarif
  • Bis zu zehn Spaces-Unterkonten in kostenpflichtigen Tarifen
  • Keine zusätzlichen Fremdwährungsgebühren bei Kartenzahlungen

Nachteile auf einen Blick

  • Keine integrierten Funktionen für Rechnungsstellung oder automatische Steuerberechnung
  • Nur für Selbstständige und Freelancer, die unter ihrem eigenen Namen arbeiten
  • Keine B2B-Lastschriften möglich
  • Fremdwährungsüberweisungen nicht direkt aus der Business-App möglich

Preis: kostenloses Geschäftskonto verfügbar. Weitere Tarife ab 4,90 € pro Monat.

6. Commerzbank Geschäftskonto

Die Commerzbank bietet mit dem KlassikGeschäftskonto ein Kontomodell, das sich ausdrücklich auch an Kleinunternehmer mit überschaubarem Zahlungsverkehr richtet. Im monatlichen Grundpreis sind unter anderem eine Girocard mit Visa-Funktion, zehn beleglose Zahlungsaufträge pro Monat sowie Online-Banking mit HBCI enthalten.

Im Unterschied zu vielen rein digitalen Anbietern bietet die Commerzbank auch Bargeldservices. Kleinunternehmer können Bargeld an Commerzbank-Geldautomaten einzahlen und abheben. Das kann insbesondere im Handel, in der Gastronomie oder in anderen Bereichen relevant sein, in denen regelmäßig Bargeld anfällt.

Hinzu kommen Bankleistungen wie persönliche Beratung, Multibanking und verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Wer dagegen integrierte Funktionen für Rechnungen, Buchhaltung und Steuern sucht, findet bei spezialisierten digitalen Anbietern umfangreichere Möglichkeiten.

Vorteile auf einen Blick

  • Umfangreiche Banking-Funktionen für den täglichen Zahlungsverkehr
  • Bargeldeinzahlungen und -auszahlungen über das Filial- und Automatennetz
  • Persönliche Beratung in zahlreichen Filialen
  • Zugang zu Finanzierungs- und Kreditangeboten
  • Online- und Mobile-Banking für die digitale Kontoführung

Nachteile auf einen Blick

  • Mit 15,90 € monatlich vergleichsweise hohe Grundgebühr
  • Weniger integrierte Funktionen für Buchhaltung und Steuer

Preis: ab 15,90 € / Monat

7. Deutsche Bank Geschäftskonto

Die Deutsche Bank bietet mehrere Geschäftskonten für unterschiedliche Anforderungen. Für Kleinunternehmer mit überschaubarem Zahlungsverkehr kommt insbesondere das Business BasicKonto infrage. Es umfasst eine Business-Debitkarte sowie die grundlegenden Funktionen für den geschäftlichen Zahlungsverkehr.

Zusätzlich bietet die Deutsche Bank persönliche Beratung sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater stehen entsprechende Datenschnittstellen zur Verfügung. Buchhaltungslösungen lassen sich über externe Partner anbinden.

Wer dagegen möglichst viele Funktionen für Rechnungen, Buchhaltung und Steuern direkt in seinem Geschäftskonto bündeln möchte, findet bei spezialisierten digitalen Anbietern stärker integrierte Lösungen.

Vorteile auf einen Blick

  • Business BasicKonto speziell für geringe Nutzung und Selbstständige
  • Business-Debitkarte im Grundpreis enthalten
  • Persönliche Beratung und Zugang zu Finanzierungslösungen
  • Datenschnittstelle für die Zusammenarbeit mit dem Steuerbüro verfügbar
  • Weitere Buchhaltungsfunktionen über Partnerlösungen verfügbar

Nachteile auf einen Blick

  • Monatliche Grundgebühr bereits im günstigsten regulären Kontomodell
  • Zusätzliche Gebühren für einzelne SEPA-Buchungen
  • Buchhaltungs- und Steuerfunktionen nicht so stark direkt ins Banking integriert

Preis: ab 14,90 € / Monat

Reicht ein kostenloses Geschäftskonto für Kleinunternehmer?

Für viele Gründer und Kleinunternehmer kann ein kostenloses Geschäftskonto ein sinnvoller Einstieg sein. Gerade bei wenigen monatlichen Buchungen und einfachen Anforderungen lassen sich die laufenden Kosten so niedrig halten.

Allerdings bedeutet „kostenlos“ nicht immer, dass für die Kontonutzung überhaupt keine Kosten entstehen. Je nach Anbieter können beispielsweise Gebühren für zusätzliche Überweisungen, Karten, Bargeldabhebungen oder andere Leistungen anfallen. Entscheidend ist deshalb nicht nur die monatliche Grundgebühr, sondern welche Leistungen du tatsächlich benötigst.

Auch ein Blick in die Zukunft lohnt sich: Kostenlose Tarife bieten häufig einen geringeren Funktionsumfang. Wenn dein Unternehmen wächst, mehr Transaktionen anfallen oder du zusätzliche Funktionen für Buchhaltung und Finanzverwaltung benötigst, kann ein kostenpflichtiger Tarif sinnvoller werden. Prüfe deshalb bereits bei der Kontoeröffnung, ob der Anbieter auch für deine zukünftigen Anforderungen passende Tarife bietet.

Welches Geschäftskonto passt zu dir?

Situation

Empfehlung

Du bist Solo-Selbstständiger und möchtest Banking speziell für den deutschen Steueralltag

Kontist

Du möchtest ein Konto, das auch beim Wechsel zur Regelbesteuerung mitwächst

Kontist

Du möchtest Steuer und Buchhaltung möglichst einfach organisieren

Kontist

Du planst ein wachsendes Team

Qonto

Du möchtest Rechnungen direkt im Konto erstellen

Holvi / Kontist

Du arbeitest regelmäßig mit Bargeld und möchtest trotzdem digital banken

FYRST

Du reist geschäftlich häufig und bezahlst regelmäßig in Fremdwährungen

N26 Business

Du möchtest persönliche Beratung vor Ort

Commerzbank oder Deutsche Bank

Fazit: Das beste Geschäftskonto für Kleinunternehmer

Wer zunächst kostenlos starten möchte, findet dafür mehrere Optionen: Unter anderem Kontist, N26 Business, FYRST und Qonto bieten entsprechende Einstiegstarife an. Entscheidend ist deshalb weniger, ob ein kostenloses Konto verfügbar ist, sondern welche Leistungen darin enthalten sind und ob der Anbieter auch langfristig zu den eigenen Anforderungen passt.

Für viele Selbstständige und Kleinunternehmer sind jedoch nicht nur die Kontokosten entscheidend, sondern auch der Verwaltungsaufwand im Alltag. Funktionen rund um Buchhaltung, Steuerplanung und Belegmanagement können langfristig deutlich mehr Zeit sparen als ein paar Euro monatliche Kontoführungsgebühr.

Wer eine Lösung sucht, die speziell auf die Bedürfnisse von Selbstständigen und Kleinunternehmern zugeschnitten ist, findet deshalb in Kontist eine besonders interessante Option.

Häufige Fragen zum Geschäftskonto für Kleinunternehmer

Brauche ich als Kleinunternehmer wirklich ein Geschäftskonto?

Nein, eine gesetzliche Pflicht besteht für viele Kleinunternehmer nicht. Trotzdem erleichtert ein separates Geschäftskonto die Buchhaltung, Steuererklärung und die Trennung privater sowie geschäftlicher Finanzen erheblich.

Was ist das beste Geschäftskonto für Kleinunternehmer?

Das hängt von den individuellen Anforderungen ab. Kontist eignet sich besonders für Kleinunternehmer, die Banking, Rechnungsstellung und Finanzverwaltung in einer Lösung bündeln möchten. Qonto bietet ebenfalls umfangreiche Funktionen und eignet sich besonders für wachsende Unternehmen, während Holvi mit integrierter Rechnungsstellung und FYRST mit Bargeldservices punkten. Wer vor allem ein günstiges und unkompliziertes digitales Geschäftskonto sucht, kann zudem N26 Business in Betracht ziehen.

Was kostet ein Geschäftskonto im Durchschnitt?

Die Kosten reichen von kostenlosen Einstiegstarifen bis zu etwa 20 Euro oder mehr pro Monat. Hinzu können Gebühren für Karten, Überweisungen oder Zusatzleistungen kommen.

Welches Geschäftskonto ist komplett kostenlos?

Kontist, Qonto, Holvi, N26 Business und FYRST bieten Tarife ohne monatliche Grundgebühr an. Bei FYRST gilt dies dauerhaft für das erste BASE-Konto natürlicher Personen. Bei Qonto ist der kostenlose Starter-Tarif allerdings auf fünf Überweisungen pro Monat begrenzt, während bei N26 beispielsweise eine physische Karte extra kostet. Achte deshalb nicht nur auf die Grundgebühr, sondern auch darauf, welche Leistungen kostenlos enthalten sind.

Wie lange dauert die Kontoeröffnung online?

Bei digitalen Anbietern lässt sich ein Geschäftskonto häufig innerhalb weniger Minuten beantragen. Bei Kontist erhalten Kleinunternehmer ihre deutsche IBAN beispielsweise durchschnittlich innerhalb von zehn Minuten. N26 gibt ebenfalls an, dass die Kontoeröffnung in wenigen Minuten möglich ist und das Konto nach erfolgreicher Identitätsprüfung direkt genutzt werden kann. Je nach Anbieter und erforderlicher Prüfung kann die vollständige Freischaltung jedoch länger dauern.

Kann ich mein Geschäftskonto mit einer Buchhaltungssoftware verbinden?

Ja. Viele Anbieter bieten Schnittstellen zu Lösungen wie DATEV, sevdesk oder anderen Buchhaltungsprogrammen an. Einige Geschäftskonten wie Kontist verfügen zudem über integrierte Funktionen für Rechnungsstellung, Belegverwaltung oder vorbereitende Buchhaltung. Gerade für Kleinunternehmer kann das praktisch sein: Wer diese Aufgaben direkt über sein Geschäftskonto erledigt, benötigt möglicherweise weniger zusätzliche Software und kann so laufende Kosten sparen.