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Wie du in der Transport- und Logistikbranche in die Selbständigkeit startest

Nina Sickinger

Freelance Editor

16. Feb. 2021

Du stehst vor der Entscheidung oder hast den Wunsch, dich selbständig zu machen? Heute stellen wir dir deshalb in unserer Reihe "Selbständig machen in...." die Transportbranche vor. Denn gerade fest angestellte Mitarbeiter im Transportwesen sehen sich häufig mit sehr niedrigem Gehalt, schlechten Arbeitsbedingungen und vielen Arbeitsstunden konfrontiert. Und außerdem gibt es für eine Firmengründung in der Transport- und Logistikbranche gute Entwicklungschancen. Zum Beispiel als Transportunternehmer oder Spediteur. 

Im Sprachgebrauch werden die Begriffe Transport, Logistik oder Spedition häufig synonym verwendet, was allerdings nicht ganz korrekt ist. Zunächst also eine kurze Erklärung der einzelnen Begriffe:

  • Unter Logistik wird die Kontrolle, Planung und Steuerung von Informationen, Waren, Materialien und Ähnlichem verstanden, wobei sich der Bereich in zwei Teile gliedert: in die Administration und die Strategie. Ganz allgemein kann gesagt werden:

    Aufgabe der Logistik ist es, den Prozess, bestimmte Waren und Güter zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu bestimmten Kosten zu transportieren, zu regeln. Unter diesem Aspekt sind die Bereiche Spedition und Transport als Teilbereiche der Logistik zu sehen. 

  • Eine Spedition, ein Unternehmen, das für den Transport von Waren und Gütern zuständig ist und für Kunden das Versenden dieser Waren und Güter übernimmt, hat für sich betrachtet vielfältige Aufgaben. Genauso mannigfaltig können die Waren und Güter sein, die transportiert werden. Denn beispielsweise kann nicht jedes Gut in einem "normalen" LKW befördert werden - man denke nur an Gefahrengüter, Chemikalien oder Schwertlasttransporte.

    Hier müssen also verschiedene Voraussetzungen beachtet werden. Ganz allgemein ist eine Spedition Organisator eines Transports. Dabei bietet sie nicht nur die detaillierte Planung, sondern verfügt im besten Falle über einen eigenen Fuhrpark. Geht es um einen Transport zu Wasser wird durch die Spedition ein Frachtführer beauftragt, der den Transport übernimmt.  

  • Wie oben schon erwähnt ist der Transport ein Bestandteil des Logistikprozesses. Hier werden also Waren, Güter oder auch Personen von einem Ort an einen anderen transportiert. Deshalb wird der Transport gerne auch als „Überbrückung von Räumen (Raumüberbrückung)“ bezeichnet.

Allgemeines

Die Transportbranche bietet ein weites Feld an Möglichkeiten. Denn zu transportieren gibt es jeden Tag unendlich viele Dinge. Egal ob Möbel, Pakete oder Briefe, Dokumente, Blumen, Lebensmittel, Getränke, Gefahrengüter und vieles mehr. Fakt ist, in Zeiten wie diesen, in denen Paketversand und Onlinehandel boomen, kannst du als selbständiger Transportunternehmer durchaus erfolgreich sein.

Denn die Warenmengen wachsen kontinuierlich und erfordern für die Warenauslieferung ein Mehr an professionellen Transportdienstleistungen. Eine Prognose besagt, dass die Nachfrage in der Zukunft sogar noch steigen wird, gerade weil Deutschland seit Jahren als Exportweltmeister gilt und in hohem Maße weltweit Güter verschickt. Natürlich weiß momentan niemand, wie sich die Weltwirtschaftsalge konkret entwickeln wird. Doch die Prognosen sehen derzeit ganz gut aus. 

Natürlich gibt es - wie in jeder anderen Branche auch - gewisse Anforderungen und Voraussetzungen, die bei einer Unternehmensgründung in der Transportbranche (wir konzentrieren uns hier auf diesen Bereich) zu beachten sind. Welche das sind und was wichtig ist, haben wir für dich zusammengetragen.  

Erste Schritte

Wenn du eine Selbständigkeit planst, solltest du zunächst deine unternehmerische Dienstleistung bzw. dein Angebot strategisch und umfassend planen. Das heißt konkret: Richte dein anvisiertes Geschäftsfeld und deine Nische (für erfolgreiches Agieren) von Anfang an immer im Hinblick auf alle Zusammenhänge aus, die für den Transportbereich eine Rolle spielen. Das eigene Unternehmen mit exaktem Firmenprofil zu gründen, erfordert eine effiziente Vorbereitung.

Als ein wichtiger Aspekt gilt natürlich die Frage, wie dein Unternehmen strukturiert sein soll. Bist du eine "One-Man-Show"? Das heißt, möchtest du alle Bereiche selbst abdecken, eingeschlossen den Fahrdienstleitungen? Oder siehst du dich eher im Hintergrund als Firmenlenker und stellst Fahrer und andere Mitarbeiter ein? Nur am Rande: Es ist klar, dass sich diese Ziele im Laufe der Zeit natürlich auch verändern können und dürfen. 

Zur weiteren Vorbereitung deiner Gründung ist der gut ausgearbeitete Businessplan zwingend nötig. Ein professionelles Papier hilft dir nicht nur dabei, dein Unternehmen mit allen Einzelheiten übersichtlich zu gestalten und auf ein solides Fundament zu stellen. Er ist auch unerlässlich, falls du einen Kredit aufnehmen musst, Förderungen oder einen Gründungszuschuss bei der Agentur für Arbeit oder anderen Stellen beantragen willst. Denn all diese "Stellen" vergeben natürlich keine Zusagen auf blauen Dunst. 

Falls du zum Thema Businessplan mehr wissen möchtest, klicke hier: Business-Plan für Selbstständige.

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Wie du deine individuelle Nische findest und was danach zu tun ist

  • Analyse

Wähle ein oder mehrere Transportgüter, für die es in deinem Umfeld Bedarf gibt. Wenn an deinem Standort schon mehrere Umzugsunternehmen ansässig sind, braucht es wahrscheinlich nicht noch ein weiteres. Wobei es natürlich auch darauf ankommt, ob du auf dem Land oder in einer Großstadt ansässig bist. Je ausgefallener deine Geschäftsidee oder je weniger es jemandem mit deiner angestrebten Dienstleistung gibt, desto mehr potentielle Kunden und mehr Erfolg wirst du haben.

Im ersten Schritt solltest du also gründlich recherchieren, ob deine Idee in deinem Umkreis Sinn macht. Führe dazu eine genaue Standort- bzw. Konkurrenzanalyse durch, indem du deinen Aktionsradius exakt definierst. Möchtest du Güter regional (in deinem Umkreis) transportieren oder Deutschlandweit, innerhalb Europas oder sogar weltweit? Wobei sich diese Frage sicherlich maßgeblich nach deinen Startbedingungen richten wird. Fängst du als Solopreneur an, wirst du dich anfangs wahrscheinlich eher auf deinen näheren Umkreis fokussieren.

Manche werden aber auch das Motto "think big" verfolgen und gleich groß einsteigen. Und du solltest dir auch die Frage stellen, ob du dein Angebot nur an Geschäftskunden richtest, ob du im Privatsektor agieren möchtest oder beides.

  •  Kosten

Dazu gibt es viele Fragen, unter anderem: Wie bist du finanziell aufgestellt? Bist du alleine oder hast du eine Familie zu versorgen? Hast du Eigenkapital zur Unternehmensgründung oder brauchst du einen Kredit? Wie sieht es mit Existenzgründungszuschüssen aus? Wie ist es mit dem Equipment? Was benötigst du für dein Unternehmen? 

Denn eines ist klar, im Gegensatz zu beispielsweise einer Selbständigkeit als Texter, bei der du Zuhause arbeitest und eher keine allzu hohen Investitionen hast, musst du dich als Transportunternehmer, je nach Größe deiner Firma, ganz anders aufstellen. Unter anderem wirst du ein Büro- und/oder Lagerräume benötigen, natürlich entsprechende Fahrzeuge und einiges mehr.

Auch hier hilft der Businessplan, um einen genauen Überblick zu bekommen. Die Liste ist hier aber noch nicht zu Ende. Ein weiterer Aspekt, der zum Tragen kommt: Hast du vor, dich Geschäftspartnern zusammen zu schließen und/oder Angestellte zu beschäftigen, ergibt dies zusätzliche, auch finanzielle Anforderungen an deine Firma und dein Knowhow. 

Weitere Kostenfaktoren sind die dringend erforderlichen Versicherungen, die du abschließen musst, wie zum Beispiel die Gewebehaftpflicht- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung. "Selbstständige Frachtführer im gewerblichen Güterkraftverkehr sind nach § 7a GüKG (Güterkraftverkehrsgesetz) verpflichtet, sich gegen Güter- und Verspätungsschäden abzusichern".

Empfehlenswert ist eine Frachtführerversicherung, die dich zum Beispiel vor hohen Entschädigungsforderungen seitens eines Auftraggebers schützt, falls Waren beim Transport beschädigt werden, kaputt oder sogar verloren gehen. Auch bei eventuellen Verspätungen, falls du dich vertraglich verpflichtet hast, die Waren zu einem konkreten Zeitpunkt zu liefern, sichert dich diese ab.

Darüber hinaus musst du auch deinen privaten Versicherungsschutz in die Kalkulation mit einbeziehen. Hier sind unter anderem die Krankenversicherung, Kranken - und Krankentagegeld, eine Unfallversicherung und die Kosten für deine Altersvorsorge wichtig. Als Mitglied in der Berufsgenossenschaft werden auch hier Beiträge fällig. Und last but not least: Auch deine Fahrzeuge kosten Geld - Anschaffung, Leasingraten, Versicherungen und Instandhaltungs- bzw. Reparaturkosten schlagen teilweise monatlich zu Buche. 

  • Fahrzeugpark

Diesem Punkt widmen wir uns hier jetzt nochmal explizit. Denn ob du als Einzel-Kleintransportunternehmer, als Kurierdienstleister, als mittelständischer Transportunternehmer oder als Groß-Spediteur agierst, die adäquaten Fahrzeuge sind deine Haupt-Existenzgrundlage, wenn du ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchtest. Die Planung und Anschaffung der entsprechenden Fahrzeuge hängt schlicht und ergreifend davon ab, wen oder was du transportieren möchtest.

Dann erst kannst du festlegen, welche und wie viele Fahrzeuge du benötigst und wie groß oder speziell diese sein müssen. Auch das gehört stets schon in den Businessplan, steht dies doch in direktem Zusammenhang mit den finanziellen Mitteln, die du zur Verfügung haben musst. Heißt, wie kostspielig das Ganze wird, ob dein privates Kapital reicht oder ob du externe Geldgeber brauchst.

Festzuhalten ist: Startest du als Einzel-Kleinunternehmen und möchtest zum Beispiel private Umzüge abwickeln, benötigst du ein anderes Fahrzeug als wenn du Großkunden oder gleich eine "ganze" Spedition gründen möchtest. 

Noch ein Wort dazu: Fahrzeug (e) kaufen oder leasen? Beide Varianten haben Vorteile bzw. Nachteile. Leasing wäre auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lösung, weil du nicht schon in der Gründungsphase eine hohe Summe für die Anschaffung in die Hand nehmen musst. Wenn du ein Fahrzeug kaufst, kannst du es allerdings als Anlagevermögen geltend machen - was bei geleasten Fahrzeugen nicht geht - und es darüber abschreiben.

Das mindert deine Steuerlast und du gewinnst Mittel für neue Investitionen. Für die Anfangsphase gibt es aber auch Alternativen: entweder ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen, um deine Ausgaben kleiner zu halten oder du mietest/least/finanzierst ein Fahrzeug und kaufst es dann nach einer gewissen Zeit (so genannte Schlussrate). 

Sobald dein Unternehmen rentabel läuft, kannst du erzielte Gewinne teils in neue, auch effizientere und klimaschonende Fahrzeuge (Steuervorteile) investieren und teils Rücklagen aufbauen. In dieser Hinsicht ist es auf jeden Fall hilfreich, sich gut beraten zu lassen. Ein Steuerberater kann alle Möglichkeiten prüfen und dir die beste Variante darlegen. 

Vorschriften, Anmeldung und Qualifikation

Als Transportunternehmer musst du verschiedene Gesetze und Verordnungen beachten und ein Anmelde- und Genehmigungsverfahren durchlaufen. Zunächst ist die Gewerbeanmeldung als Transportunternehmer (im Güterkraftverkehrsgewerbe) zu tätigen. Hier ist eine Voraussetzung die so genannte Erlaubnispflicht. Wenn du LKWs über 3,5 Tonnen betreiben möchtest, benötigst du eine Erlaubnis (Lizenz) von der zuständigen Verkehrsbehörde. Kleinere Transporter unter dieser Gewichtsklasse sind dagegen nicht erlaubnispflichtig. Dann benötigst du nur eine einfache (reguläre) Gewerbeanmeldung. 

Bei der erlaubnispflichtigen Gewerbeanmeldung gibt es darüber hinaus weitere Voraussetzungen für die Lizenzerteilung. Du musst dazu das entsprechende Formular ausfüllen, auf dem du ganz bestimmte und für den Vorgang wichtige Angaben - persönlicher und geschäftlicher Natur - machen musst. Oberste Priorität hat dabei eine detaillierte Beschreibung deines angestrebten Leistungsspektrums.

Dieser Aspekt ist entscheidend dafür, welche Nachweise du für die Gewerbeanmeldung beibringen musst: Zur Eignungsprüfung, ob du als Transportunternehmer zur Geschäftsführung eines Güterkraftverkehrsunternehmens in der Lage bist, gelten folgende Nachweise:  

  • Dein finanzielles Leistungsvermögen: Entweder verfügst du über genügend Eigenkapital. Dazu zählen auch finanzielle Reserven für Transporter. Außerdem musst du beim Gewerbeamt in der Regel auch eine Unbedenklichkeitserklärung vom Finanzamt und eventuell auch von der Berufsgenossenschaft und der Krankenkasse einreichen.

    Gegebenenfalls müsstest du auch eine Kreditzusage vorlegen, falls dies der Fall sein sollte. Bedenke auch, dass all diese Schritte mit Kosten verbunden sind, wie die Gewerbeanmeldung selbst (im Schnitt um 50 bis 80 Euro, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden) und weitere Kosten für die zu erbringenden Nachweise.
  • Deine persönliche, unternehmerische Zuverlässigkeit: Auch diesen Aspekt musst du belegen. Als Nachweis gilt hier das polizeiliche Führungszeugnis und der Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Bedenke: Gründest du ein Unternehmen mit mehreren Gesellschaftern, müssen alle Beteiligten diese Nachweise erbringen. Zum Thema Rechtsform findest du später im Text noch mehr Infos.
  • Deine fachliche Eignung und Qualifikationen: Für eine Selbständigkeit in diesem Bereich werden entsprechende Fachkenntnisse vorausgesetzt. Neben den speziellen Fachkundeprüfungen bei der Industrie- und Handelskammern (kosten um die 200 Euro) dient eine vorab erfolgreich abgeschlossene Fach-Ausbildung oder ein entsprechendes Studium als Qualifikation.

    Berufsbilder sind unter anderem Speditionskaufleute, Verkehrsfachwirte, Kaufleute im Straßen- und Eisenbahnverkehr mit der Fachrichtung Güterverkehr, Diplom-Betriebswirte mit entsprechend berufsrelevanten Schwerpunkten. Darüber hinaus gibt es eine Anzahl an "neuen" Bachelor-Studiengängen wie "Transport und Logistik" oder "Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik".

Konkrete Ausbildungsberufe sind unter anderem: 

  1. Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen
  2. Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
  3. Berufskraftfahrer/-in
  4. Kaufmann/Kauffrau bzw. Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
  5. Fachkraft für Hafenlogistik

Konkrete Studiengänge sind unter anderem:

  1. Logitstikmanagement
  2. MBA International Logistics & Trade
  3. Verkehrslogistik mit Schwerpunkt Transport und Verkehr 

Wenn du aus einer anderen Branche kommst, kannst du eine Fachkundeprüfung bei der Industrie- und Handelskammer ablegen. Informiere dich am besten, bei der für dich zuständigen IHK über Kosten und Termine. Ist dies der Fall solltest du für den gesamten Anmeldeprozess mehr Zeit einplanen. 

Als weitere Qualifikation gilt auch eine mehrjährige, einschlägige Berufserfahrung (auch in leitender Position).

Zudem solltest du über unternehmerische und kaufmännische Fähigkeiten verfügen, die zum Führen einer eigenen Firma - ohne oder mit Angestellten - dringend nötig sind. 

Und dann noch die alles entscheidende Frage: Verfügst du über alle entsprechenden Fahrerlaubnisse (Führerscheinklassen), wenn du auch selber "fahren" möchtest? 

Und noch wichtig zu wissen: Strebst du an, mit deinem Unternehmen auch über die Landesgrenzen hinaus tätig zu werden, benötigst du eine Gemeinschaftslizenz (EU-Lizenz). Diese gilt dann sowohl innerhalb Deutschlands, in der EU und auch in der Schweiz. Soll es auch in Drittstaaten außerhalb der EU und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gehen, bedarf es weiterer, spezieller Genehmigungen. 

Möchtest du zudem mit deinem Unternehmen auch Personen befördern, brauchst du eine Beförderungserlaubnis der Verkehrsbehörde. 

Um hier nicht den Überblick zu verlieren, helfen dir ausführliche Beratungen in allen Fragen weiter -  durch den Steuerberater deines Vertrauens, bei der IHK und den entsprechenden Verbänden, zum Beispiel beim "Bundesverband Spedition und Logistik e. V." (DSLV).

Gut zu wissen: Die formalen Anforderungen sind sehr aufwändig und der Anmelde- und Genehmigungsvorgang kann einige Zeit (mehrere Monate) in Anspruch nehmen. Achte also darauf, dass du alle Unterlagen rechtzeitig zusammen hast. So kann bestenfalls dein Gründungsprozess reibungslos laufen, Zeit- und Geldverschwendung vermieden werden und dein Start optimal von Statten gehen. 

Welche Rechtsformen für dein Unternehmen in Frage kommen

Eine Unternehmensgründung ist immer auch mit Risiken verbunden - plane deswegen bereits im Vorfeld gründlich und solide. Neben der Kostenplanung und der damit verbundenen Liquidität spielt natürlich auch die Haftung ein große Rolle. Und die ist abhängig von der gewählten Rechtsform deiner Firma. Denn es ist ein Unterschied, ob du als Einzelunternehmer, Personengesellschaft oder als Kapitalgesellschaft firmierst. Alle Formen haben Einfluss auf die Haftung und auf ein eventuelles Startkapital. Beispielsweise muss bei der GmbH ein Startkapital (in der Regel 25.000 Euro) eingelegt werden, auf das die Haftung dann beschränkt ist. Als Einzelunternehmer haftest du mit deinem gesamten Privatvermögen. Lasse dich auch hier beraten, was für dein geplantes Unternehmen die beste Rechtsform ist. 

Ein Wort zum Schluss

  • Gute (Geschäfts-) Kontakte knüpfen 
  • Ein Netzwerk aufbauen
  • Dich um deine Geschäftsausstattung, wie Visitenkarten, Website etc. kümmern
  • Beratungen in Anspruch nehmen
  • Weiterempfehlungen generieren (das ist natürlich ein Aspekt, der erst etwas später zum Tragen kommt, wenn dein Unternehmen schon am Laufen ist. Aber es ist gut, sich so früh wie möglich mit diesem Thema zu beschäftigen.) Ein paar Anregungen dazu findest du hier Weiterempfehlungen - Wie schaffe ich es, von meinen Kunden/Auftraggebern weiterempfohlen zu werden?.

Und wie eingangs schon erwähnt: Die Transport-Branche erlebt gerade großen Aufwind und bietet Gründungswiligen und Kennern der Branche gute Chancen für ein eigenes Unternehmen. 

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