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Veränderungen und Wechsel im Rahmen deiner Selbständigkeit 

Angenommen, du bist schon l√§nger selbst√§ndig t√§tig, stellst nun aber fest, dass die Zeit f√ľr Ver√§nderung gekommen ist. Und dies kann in verschiedenen Auspr√§gungen passieren:¬†

  • Es l√§uft nicht recht.
  • Du wei√üt noch nicht, was und wie du etwas ver√§ndern kannst. Versp√ľrst aber das dringende Bed√ľrfnis danach.
  • Du hast schon eine Ahnung beziehungsweise einen konkreten Plan.¬†

Nur eines ist ganz klar, du willst selbst√§ndig bleiben. Wahrscheinlich machst du dich erst einmal daran, dich im Netz umzuschauen und dich inspirieren zu lassen, welche M√∂glichkeiten sich dir bieten. Tust du dies, wirst du allerdings feststellen, dass es zwar unendlich viele Artikel zu den Themen "Wie ich von der Festanstellung in die Selbst√§ndigkeit wechseln kann" beziehungsweise umgekehrt gibt. Beim Thema Wechsel von einer Selbst√§ndigkeit in eine andere oder einer Ver√§nderung schaut es dagegen mau aus. Deswegen k√ľmmern wir uns heute genau um dieses Thema.¬†¬†

Gr√ľnde f√ľr einen Wechsel¬† und / oder eine Ver√§nderung

F√ľr jeden, der den Weg in eine Selbst√§ndigkeit plant oder diesen Schritt schon vollzogen hat, bestehen ganz bestimmte Vorstellungen. Dass sein Unternehmen Erfolg haben wird, das versprechen sich sicherlich alle davon. Dass man damit gut √ľber die Runden kommt, liegt bestimmt auch weit oben im Ranking.¬†

Und dann gibt es auch noch diejenigen, die sich dadurch ganz individuell die Erf√ľllung und das Wahrwerden ihrer Tr√§ume w√ľnschen. Wie sch√∂n, wenn jeder seine Ziele auch erreichen k√∂nnte. Und w√§hrend dies bei einer Vielzahl an Unternehmern klappt, gibt es leider auch andere F√§lle. Dann ist gegebenenfalls die Zeit f√ľr eine Ver√§nderung gegeben.¬† Hier ein paar Beispiele:

  • Deine gew√§hlte Selbst√§ndigkeit / Freiberuflichkeit l√§uft wirtschaftlich nicht
  • Dieser Grund ist wahrscheinlich einer der h√§ufigsten, warum Selbst√§ndige ihr Business wieder aufgeben. Wenn der Laden gar nicht l√§uft, wenn eine wirtschaftliche Schieflage droht oder sogar eine Insolvenz, dann ist es Zeit die Rei√üleine zu ziehen. Gut, gerade in der Startphase geh√∂rt es manchmal dazu, dass der Gewinn noch nicht allzu berauschend ausf√§llt oder kurzfristig mal rote Zahlen geschrieben werden.¬†

Allerdings sollte sich das perspektivisch deutlich verbessern. Wenn du immer mit Plus minus Null oder gar mit Verlusten wirtschaftest, ist das von dir gew√§hlte Metier beziehungsweise die Selbst√§ndigkeit an sich eventuell doch nicht das Richtige f√ľr dich.¬†

  • Der Druck wird zu hoch

Auch wenn es eventuell sogar ganz gut l√§uft, kann es Situationen oder Lebensumst√§nde geben, die einen Stopp oder eine Ver√§nderung deines beruflichen Umfeldes notwendig machen. Dabei bleibt nat√ľrlich abzuw√§gen, ob es sich nur um einen kurzfristigen Engpass handelt oder ob der Druck zu hoch und zu langanhaltend ist, dass du auch hier deine Selbst√§ndigkeit aufgeben und etwas Neues anfangen solltest.¬†

Druck kann aus ganz unterschiedlichen Gr√ľnden empfunden werden und nicht nur durch √§u√üere Umst√§nde entstehen. Druck ist aber alles andere als gesund. Ab einem gewissen Punkt solltest du deine Gesundheit aber immer in den Vordergrund stellen.¬†

  • Der urspr√ľngliche Traum wird pl√∂tzlich zum Alptraum

Zugegeben, das ist eine heftige Ansage. Aber auch dies kann eintreten. Oft flie√üen die beiden oben genannten Aspekte hier mit ein und wenn dein Unternehmen f√ľr dich wirklich zum Alptraum geworden ist, gibt es eigentlich nicht mehr lange zu √ľberlegen. Der etwas abgemilderte Faktor k√∂nnte das Thema Spa√ü bei der Arbeit lauten. Ist es nicht erstrebenswert seine Arbeit gerne zu machen und Freude dabei zu haben? Sicher ein Idealzustand, aber durchaus erstrebenswert und rein gar nicht unm√∂glich. Und dennoch kann es auch hier passieren, dass dir der Spa√ü irgendwann abhanden kommt.¬†

Denn du hast es zwar zu Teilen selber in der Hand, was und wie du arbeitest. Doch auch Selbst√§ndige sehen sich in gewissen strengen Rahmen gefangen, m√ľssen vielleicht mehr arbeiten als so manche Festangestellte, k√∂nnen sich Kunden nicht aussuchen, tragen die alleinige Verantwortung und das Risiko f√ľrs Unternehmen und so weiter.¬†

Und wenn all diese Dinge mit der Zeit eher lähmen als dich motivieren, verlierst du die Lust und deinen Enthusiasmus. Wenn dann auch noch der Spaß flöten geht? Lieber eine Ende mit Schrecken als eine Schrecken ohne Ende. Aber beachte: Handelt es sich nur um kurzfristige Phasen - ist das völlig normal. Selbständig sein ist nun mal nicht immer nur Zuckerschlecken. Und unliebsame Tätigkeiten, stressige Zeiten oder auch die eine oder andere Durststrecke gehören einfach dazu. 

Stellst du aber fest, dass du langfristig keinen Spaß mehr an deinem Unternehmen hast und leidest, dann solltest du nach einer Perspektive und Alternative suchen.

  • Einfach nur Lust auf Ver√§nderung

Dieser Aspekt kann unterschiedliche Schattierungen haben: Einerseits entsteht in dir nach einer gewissen Zeit, einfach die Lust auf etwas Neues, auf eine Abwechslung oder auf eine Weiterentwicklung deines bisherigen Bereichs. Vielleicht weil erstens deine Selbständig gut läuft oder du riskieren kannst, dein Business weiter auszubauen.

Zweitens entdeckst du Interesse an neuen Herausforderungen, weil du einen Motivationsschub brauchst oder dich gar unterfordert f√ľhlst. Beziehungsweise drittens ergibt sich durch ganz organische Abl√§ufe im Arbeitsprozess eine M√∂glichkeit dein Ursprungsunternehmen zu erweitern beziehungsweise andere/neue Bereiche in dein Portfolio aufzunehmen beziehungsweise ganz umzusatteln. Diesem dritten Punkt widmen wir im Folgenden etwas mehr Aufmerksamkeit.¬†

Vorher sei aber noch kurz erw√§hnt: Wenn du feststellst, dass eine Selbst√§ndigkeit rein gar nicht dein Ding ist, du es - aus welchen Gr√ľnden auch immer - nicht packst oder deine Vorstellungen davon ganz andere waren (siehe oben), gibt es auch hier gute M√∂glichkeiten wieder in ein festes Arbeitsverh√§ltnis zu wechseln. Viele wollen sich dies oft nicht eingestehen. Vielleicht weil sie es als Versagen oder Scheitern empfinden. Oder auch Angst vor den Reaktionen anderer haben. Ich kann das gut verstehen. Das sollte dir aber niemals im Wege stehen. Denn du bist allein verantwortlich f√ľr dein Gl√ľck. Und wenn es dir eine Selbst√§ndigkeit nicht geben kann, dann trau dich und finde dein Gl√ľck auf einem anderen Weg.

Erfolgreicher Aufbau deiner "Marke" versus Feststecken in Schubladen

An dieser Stelle muss ich etwas weiter ausholen. Jeder, der eine Selbst√§ndigkeit, Freiberuflichkeit oder ein Unternehmen erfolgreich aufbauen m√∂chte, muss ein paar grunds√§tzliche Dinge befolgen. Dazu findest du √ľbrigens einen ausf√ľhrlichen Blogartikel hier.

In erster Linie musst du dich als Selbständiger, dein Image, dein Unternehmen (welcher Art es auch immer sein möge) und dein Angebot / deine Dienstleistung bestmöglich präsentieren und vermarkten, das heißt auf dem Markt Fuß fassen. Gelingt dir das, wirst du durch weitere Maßnahmen, neue Kunden und Aufträge generieren. Auch "gute" Mundpropaganda und ein auf dein Business individuell zugeschnittenes Netzwerk wird sich positiv auswirken. 

Das kann im Erfolgsfall daf√ľr sorgen, dass du √ľber einen l√§ngeren oder auch langen Zeitraum erfolgreich agieren kannst. Du wirst mit Leichtigkeit neue Auftr√§ge bekommen, wenn du es schaffst, zu vermitteln, dass du f√ľr diesen Job, diesen Auftrag, dieses Projekt genau der Richtige bist. Gelingt dir das, hast du alles richtig gemacht. Bisher jedenfalls.¬†

Denn was eine gewisse Zeit gut funktioniert, muss nicht auf Dauer so bleiben. Und es birgt noch eine weitere Gefahr in sich: Konzentrieren wir uns zu sehr auf ein bestimmtes Image, steckt uns die Außenwelt gerne schnell in Schubladen. Und wenn du nicht aufpasst, einen nötigen Wandel oder eine notwendige Anpassung versäumst, kommen wir so schnell nicht wieder aus dieser Schublade heraus. 

Ein Beispiel: Ein bestimmter Schauspieler beziehungsweise eine Schauspielerin ist mit einer bestimmten Rolle ber√ľhmt geworden oder hat diese Rolle √ľber mehrere Film-Fortsetzungen verk√∂rpert. Nun spielt er oder sie in einem anderen Film in einem ganz anderen Genre. Du kennst das bestimmt auch: Du bist vollkommen irritiert, weil du diesen Schauspieler mit der urspr√ľnglichen Rolle verkn√ľpft hast und mit diesem Wechsel erst mal gar nicht klar kommst. Und dies l√§sst sich eigentlich auf alle anderen Bereiche √ľbertragen.

Wenn ein Kunde dich seit Jahren f√ľr ein und dieselbe T√§tigkeit oder Dienstleistung gebucht hat, wird er gar nicht auf die Idee kommen, dich auch f√ľr andere Aufgaben zu besch√§ftigen. Einfach weil er so daran gew√∂hnt ist und weil er vielleicht auch gar nicht wusste, dass du auch einen anderen Bereich abdecken kannst. Sp√§testens jetzt ist dein Engagement gefordert, ihn erstens davon in Kenntnis zu setzen und zweitens ihn davon zu √ľberzeugen, dass du auch in dem neuen beziehungsweise erweiterten Metier genau der Richtige¬† bist.¬†

Wie kann das gehen?



Gerade als Neu-Selbst√§ndiger ist es zum erfolgreichen Aufbau deines Business immens wichtig, dich bei Kunden und Auftraggebern zu pr√§sentieren und nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Du ben√∂tigst ein gutes Portfolio und deiner Referenzliste kommt ebenfalls gro√üe Bedeutung zu. Aber das geht nat√ľrlich nicht von heute auf morgen. Dazu musst du schon ein paar J√§hrchen im Gesch√§ft sein. Die Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, deine Self-Branding-Bem√ľhungen auf ein bestimmtes Image und eine bestimmte Rolle zu fokussieren. Und je spezieller dein Metier ist oder je gr√∂√üer die Konkurrenz, desto schwieriger ist es.¬†

Da geh√∂ren viel Fingerspitzengef√ľhl, Geduld, Enthusiasmus und stetiges Bem√ľhen einen Kundenstamm aufzubauen, zahlreiche Kontakte, ein gro√ües Netzwerk und schlie√ülich erfolgreich abgeschlossene Auftr√§ge dazu. Sprich, du musst dir einen Namen machen. Wenn du das schaffst, werden deine bisherigen Kunden und Auftraggeber dich immer wieder selber buchen, dich weiterempfehlen und deine Kontaktdaten weitergeben. So wird dein Kundenstamm und auch dein Netzwerk wachsen.¬†

Übrigens, hier findest du mehr zum Thema Weiterempfehlungen. 

Das ist nat√ľrlich das Beste, was dir passieren kann. Da aber jede Medaille zwei Seiten hat, gibt es die auch hier. Wie oben schon erw√§hnt, bist du neben deinem Erfolg auf deinen Bereich festgelegt und in den K√∂pfen deiner Kunden darauf fixiert. Wie kommst du aber, wenn du nach mehr streben, expandieren, neue Arbeitsbereiche abdecken oder gar deinen Bereich ganz wechseln m√∂chtest, aus dieser Schublade wieder raus?¬†

  • Finde den passenden Zeitpunkt

Das ist unter Umst√§nden gar nicht so einfach. Wann ist der richtige Zeitpunkt f√ľr einen Wechsel, f√ľr Expansion, f√ľr Weiterentwicklung? Zu lange zu warten, kann sich definitiv als Hemmschuh entwickeln und dir den Enthusiasmus, den Mut und die Motivation rauben. Ein zu fr√ľhes oder √ľbereiltes Agieren k√∂nnte schnell zum Scheitern f√ľhren. Denkbar ist es aber auch genau anders herum: √úberlegtes Abwarten kann daf√ľr sorgen, dass die Zeit dann genau reif f√ľr eine Ver√§nderung ist.¬†

Ein augenscheinlich zu fr√ľhes Handeln verleiht dir vielleicht genau den Schub, den du f√ľr deinen neuen Karriereweg brauchst. Quasi der Sprung ins kalte Wasser, den du ja bei deiner ersten Selbst√§ndigkeit schon mal absolviert hast. Und ein Vorgehen √† la "ein Schritt vor und einen wieder zur√ľck" kann eventuell dazu beitragen, dass du deine beiden Karrieren aufs Spiel setzt. Du siehst diese Angelegenheit l√§sst sich nicht √ľber einen Kamm scheren und ist individuell sehr unterschiedlich.¬†

Letztlich kann dir die Entscheidung sowieso niemand abnehmen. Und niemand kann dir irgendwas voraussagen. Hier gilt es, auf dein Bauchgef√ľhl zu vertrauen. Und dir gegebenenfalls professionelle Beratung zu suchen. Zum Beispiel durch deinen Steuerberater, der die Sache von der wirtschaftlichen Seite aus beleuchten kann. Denn reichen deine finanziellen Mittel und R√ľcklagen f√ľr einen Neustart nicht aus, solltest du lieber auf einen passenderen Zeitpunkt warten. Auch von eventuellen Partnern oder anderen Selbst√§ndigen, die diesen Weg schon erfolgreich gegangen sind, kannst du dir Tipps und Anregungen holen.¬†

  • Finde heraus, wer dir aus deinem vorhandenen Netzwerk helfen kann¬†

Ein Beispiel: du bist Freie Texterin, da du aber sehr gut Englisch und Spanisch sprichst, m√∂chtest du nun auch √úbersetzungen anbieten. Als erstes ist es wichtig, dass du klar formulierst, dass du auch weiterhin als Texterin t√§tig bist. Manche werden vielleicht irritiert reagieren, was allerdings ma√ügeblich damit zu tun hat, wie √§hnlich sich die beiden potentiellen Bereiche sind. In unserem Beispiel hier besteht ja zumindest ansatzweise eine √Ąhnlichkeit. Wenn du aber eine weitere selbst√§ndige T√§tigkeit favorisierst, die sehr unterschiedlich ist, braucht es an dieser Stelle sicherlich gr√∂√üeren Erkl√§rungsaufwand.¬†¬†

Es gilt im wesentlichen herauszufinden, wer in deinem Netzwerk oder Kundenstamm Bedarf auch f√ľr deine neue Selbst√§ndigkeit haben k√∂nnte und wer au√üerdem bereit ist, da mitzugehen. Nur wenn beides zutrifft, ist es sinnvoll, zumindest am Anfang, deine Bem√ľhungen in diese Richtung laufen zu lassen. Alles andere w√§re tats√§chlich vergebene Liebesm√ľh. Vielleicht ist es auch n√∂tig - das h√§ngt von deinem zweiten Vorhaben ab - dass du dich g√§nzlich neu orientieren musst, weil sich in deinem bisherigen Netzwerk niemand befindet, der daf√ľr Bedarf hat. Aber wenn du selbst von deiner "neuen" Idee √ľberzeugt bist - wer, wenn nicht du, hat es denn in der Hand?

Wenn du mehr zum Thema Netzwerken wissen m√∂chtest, klicke dich gleich mal rein: Der Wert des Netzwerkens ‚Äď vor allem in schwierigen Zeiten.¬†

  • Spreche deine Kontakte ganz bewusst an und informiere sie √ľber deinen Plan
    Wenn du herausgefunden hast, welche Kontakte, Kunden und Auftraggeber dich bei deinem neuen Vorhaben unterst√ľtzen k√∂nnten, trete ganz ehrlich mit deinem Anliegen an die in Frage kommenden Personen heran und erkl√§re ihnen klar und pr√§zise, was du vorhast. Teile ihnen mit, wie du dich weiterentwickeln oder ver√§ndern m√∂chtest. Je detaillierter, desto besser.¬†

Auch wie du zu dieser Idee gekommen bist, was dich dazu bewogen hat. Auch das Warum f√ľr einen derartigen Schritt kann einen nachhaltigen Eindruck bei deinem Gegen√ľber hinterlassen. Und last but not least - je konkreter dein Plan ausformuliert ist, desto leichter wirst du Erfolg haben beziehungsweise √ľberzeugen mit deinem Vorhaben. Auch falls kritische Fragen auf dich zukommen, bist du besser vorbereitet.¬†

Erwecke aber bei deinem Klientel bitte nicht den Eindruck, dass du sie als Jobvermittler oder Karrierehelfer "benutzen" m√∂chtest. Aber mal Klartext, jeder verspricht sich doch einen gewissen Vorteil. Doch dann bitte mit guter Absicht und Ehrlichkeit. Wie du das machst, bleibt deinem Erfindergeist und deinem Fingerspitzgef√ľhl √ľberlassen.¬†¬†

  • Arbeite an deinem neuen Image - vernachl√§ssige aber dein altes nicht
    Diese Aussage gilt zun√§chst, wenn du beide selbst√§ndigen T√§tigkeiten auf Dauer parallel ausf√ľhren m√∂chtest. Punkt eins: Baue dein Image f√ľr die neue Sparte auf und konzentriere dich auf die daf√ľr n√∂tigen (und oben schon angesprochenen Branding-Bem√ľhungen). Verliere aber die Aktionen f√ľr dein Ursprungs-Unternehmen nicht aus den Augen. Das tr√§gt sich zwar vielleicht eine Zeitlang alleine, weil du es bis hierher erfolgreich aufgebaut und betrieben hast, aber eben nicht auf Dauer. Etwas anderes ist nat√ľrlich, wenn du feststellen solltest, dass du dich mehr und mehr auf deinen neuen Bereich festlegen magst. Dann wirst du deine Ma√ünahmen und deine Energie ganz darauf konzentrieren m√ľssen.

Fazit

Auch wenn wir sehen, dass es keine allgemeing√ľltigen Regeln oder Vorgehensweisen gibt, solltest du einem Ver√§nderungswunsch, einer Weiterentwicklung oder einem kompletten Wechsel von einer Selbst√§ndigkeit in eine andere besondere Wichtigkeit einr√§umen. Wie schon gesagt, du hast es als selbst√§ndiger Unternehmer immer selbst in der Hand und bist letztlich deines Gl√ľckes Schmied. Wie und in welchem Tempo du eine Ver√§nderung herbeif√ľhrst, h√§ngt von deiner Mentalit√§t, deiner pers√∂nlichen Situation und deinem konkreten Plan ab. Du kannst dein Ziel erreichen, auch wenn es f√ľr eine gewisse Zeit eine Mehrbelastung bedeutet. Aber halte dir immer vor Augen: Bei der Gr√ľndung deines ersten Unternehmens hast du es ja auch geschafft.

Do your thing, not your taxes